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Heidelberg Pharma AG, DE000A11QVV0

Heidelberg Pharma AG, DE000A11QVV0

11.02.2021 - 08:03:19

Heidelberg Pharma und Universit?t Indiana ver?ffentlichen Ergebnisse mit HER2-ATAC f?r die gezielte Immuntherapie von dreifach negativem Brustkrebs in Science Translational Medicine

TNBC-Patienten mit 17p-deletierten Tumoren sprechen in der Regel schlechter auf Standardtherapien an und haben eine deutlich schlechtere Prognose.

In der pr?klinischen Studie zeigte Trastuzumab-ATAC eine ?berlegene Wirksamkeit bei der Behandlung von HER2-low TNBC mit einer 17p-Deletion. Dar?ber hinaus induzierte das Trastuzumab-ATAC einen immunogenen Zelltod der Tumorzellen, eine Art von Zelltod, der eine Immunantwort hervorruft. In Kombination mit einer Immun-Checkpoint-Blockade-Therapie in pr?klinischen HER2-low Brustkrebsmodellen, die TNBC imitieren, konnte die Wirksamkeit der Trastuzumab-ATAC-Behandlung deutlich gesteigert werden.

Andreas Pahl, Vorstand f?r Forschung und Entwicklung bei Heidelberg Pharma, kommentierte: "Wir freuen uns sehr ?ber die Ver?ffentlichung dieser au?ergew?hnlichen Daten in Science Translational Medicine. Trastuzumab-ATAC ist eine neuartige Behandlungsstrategie bei TNBC, einer Indikation mit hohem medizinischen Bedarf. Diese Patienten profitieren nicht von den derzeit verf?gbaren hormonellen oder Trastuzumab-basierten Therapien, da den Tumoren ?strogen- oder Progesteronrezeptoren fehlen und sie auch keine oder nur eine sehr geringe Expression des HER2-Proteins aufweisen, was f?r zugelassene anti-hormonelle und gegen HER2-gerichtete Medikamente unzureichend ist. Die Synergien unserer ATAC-Technologie in Kombination mit Checkpoint-Inhibitoren unterstreichen das Potenzial von ATACs bei der Behandlung solider Tumore."

Die Zusammenfassung der Publikation kann auf Science Translational Medicine eingesehen werden.

?ber Heidelberg Pharmas firmeneigene ATAC-Technologie Antik?rper-Wirkstoff-Konjugate (Antibody Drug Conjugates - ADCs) kombinieren die hohe Affinit?t und Spezifit?t von Antik?rpern mit der Wirksamkeit von kleinen toxischen Molek?len, um Krebs zu bek?mpfen. ATACs (Antibody Targeted Amanitin Conjugates) sind ADCs, deren Wirkstoff aus Amatoxin-Molek?len besteht. Amatoxine sind bizyklische Peptide, die in der Natur im Gr?nen Knollenbl?tterpilz vorkommen. Durch Bindung an die RNA-Polymerase II hemmen sie die Transkription der mRNA, einem Mechanismus, der entscheidend f?r das ?berleben von eukaryotischen Zellen ist. In pr?klinischen Studien haben ATACs eine sehr hohe Wirksamkeit gezeigt, sie ?berwanden h?ufige Resistenzmechanismen und k?nnen auch ruhende Tumorzellen bek?mpfen.

?ber Heidelberg Pharma Heidelberg Pharma ist auf Onkologie spezialisiert und das erste Unternehmen, das den Wirkstoff Amanitin f?r die Verwendung bei Krebstherapien einsetzt und entwickelt. Daf?r verwendet das Unternehmen seine innovative ATAC-Technologie (Antibody Targeted Amanitin Conjugates) und nutzt den biologischen Wirkmechanismus des Toxins als neues therapeutisches Prinzip. Diese propriet?re Technologieplattform wird f?r die Entwicklung eigener therapeutischer Antik?rper-Amanitin-Konjugate sowie im Rahmen von Kooperationen mit externen Partnern eingesetzt, um eine Vielzahl von ATAC-Kandidaten zu erzeugen. Der am weitesten fortgeschrittene eigene Produktkandidat HDP-101 ist ein BCMA-ATAC f?r die Indikation Multiples Myelom. Die Heidelberg Pharma AG hat die klinischen Produktkandidaten upamostat (vormals MESUPRON(R)) und TLX250-CDx (vormals REDECTANE(R)) zur Weiterentwicklung und Kommerzialisierung verpartnert. Das Unternehmen ist an der Frankfurter Wertpapierb?rse notiert: ISIN DE000A11QVV0 / WKN A11QVV / Symbol HPHA. Weitere Informationen finden Sie unter www.heidelberg-pharma.com.

Kontakt Heidelberg Pharma AG Sylvia Wimmer Tel.: +49 89 41 31 38-29 E-Mail: investors[at]hdpharma.com Gregor-Mendel-Str. 22, 68526 Ladenburg IR/PR-Unterst?tzung MC Services AG Katja Arnold (CIRO) Managing Director & Partner Tel.: +49 89 210 228-40 E-Mail: katja.arnold[at]mc-services.eu ?

Dieser Text enth?lt bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf den Gesch?ftsbereich der Gesellschaft beziehen und die sich durch den Gebrauch von zukunftsgerichteter Terminologie wie etwa "sch?tzt", "glaubt", "erwartet", "k?nnte", "wird", "sollte", "zuk?nftig", "m?glich" oder ?hnliche Ausdr?cke oder durch eine allgemeine Darstellung der Strategie, der Pl?ne und der Absichten der Gesellschaft auszeichnen. Solche zukunftsgerichteten Aussagen umfassen bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die bewirken k?nnten, dass sich die tats?chlichen Ergebnisse des Gesch?ftsbetriebes, die Finanzlage, die Ertragslage, die Errungenschaften oder auch die Ergebnisse des Sektors erheblich von jeglichen zuk?nftigen Ergebnissen, Ertr?gen oder Errungenschaften unterscheiden, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedr?ckt oder vorausgesetzt werden. Angesichts dieser Unw?gbarkeiten werden m?gliche Investoren und Partner davor gewarnt, ?berm??iges Vertrauen auf solche zukunftsgerichteten Aussagen zu st?tzen. Wir ?bernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um zuk?nftiges Geschehen oder Entwicklungen widerzuspiegeln.[1] https://www.nature.com/articles/nature14418

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