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Gesco AG, DE000A1K0201

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14.08.2019 - 07:32:58

GESCO zieht Fazit nach erstem Quartal

Im ersten Quartal stabile Nachfrage, akquisitionsbedingtes Wachstum bei Auftragseingang und Umsatz Ergebnis erwartungsgemäß deutlich unter dem überdurchschnittlich hohen Wert des Vorjahreszeitraums Im zweiten Quartal rückläufiger Auftragseingang und leicht steigender Umsatz Bestehender Ausblick für das Gesamtjahr konkretisiert Hauptversammlung am 29. August beschließt über Umstellung des Geschäftsjahres der GESCO AG auf das Kalenderjahr Umsetzung der Strategie NEXT LEVEL gestartet

Wuppertal, 14. August 2019 - Die im Prime Standard notierte GESCO-Gruppe ist mit einer stabilen Nachfrage und erwartungsgemäß rückläufigem Ergebnis in das neue Geschäftsjahr 2019/2020 gestartet. Wie bereits im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 27. Juni 2019 erläutert, kann sich auch die GESCO-Gruppe von der deutlichen Eintrübung des Umfelds in der Investitionsgüterindustrie nicht abkoppeln.

Im ersten Quartal, das operativ den Monaten Januar bis März 2019 entspricht, erreichte der Auftragseingang 156,9 Mio. EUR gegenüber 150,4 Mio. EUR im entsprechenden Vorjahresquartal. Auch der Umsatz übertraf mit 147,8 Mio. EUR den Vorjahreswert von 140,8 Mio. EUR. Die Zuwächse sind im Wesentlichen in der erstmaligen Einbeziehung der im August 2018 erworbenen Sommer & Strassburger GmbH & Co. KG begründet; auf organischer Basis lagen Auftragseingang und Umsatz leicht über dem Niveau des Vorjahres.

Wie im Rahmen der Bilanzpressekonferenz angekündigt, machte sich die nachlassende konjunkturelle Dynamik im Ergebnis des ersten Quartals deutlich bemerkbar. Die Veränderungsraten fallen umso stärker aus, als im Vorjahr das erste Quartal dank starker Nachfrage bei steigenden Materialpreisen das mit Abstand margen- und ergebnisstärkste Quartal war. Der Rückgang ist im Wesentlichen in der Entwicklung des Segments Ressourcen-Technologie begründet, da die Sonderkonjunktur mit überdurchschnittlich hohen Margen endete und ein Einmalaufwand in der Verladetechnik zu Buche schlug. Das Segment Mobilitäts-Technologie war weiterhin von der schwierigen Situation im Automotive-Umfeld belastet, während die Segmente Produktionsprozess-Technologie sowie Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie steigende Umsätze und Ergebnisse verzeichneten.

Insgesamt erreichte das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) 9,0 Mio. EUR nach 13,1 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter lag bei 4,9 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum 7,4 Mio. EUR).

Im anschließenden zweiten Quartal, das operativ die Monate April bis Juni der Tochtergesellschaften umfasst, flachte die Nachfrage deutlich ab. So erreichte der Auftragseingang nach vorläufigen Zahlen rund 130 Mio. EUR und blieb damit signifikant hinter dem Rekordwert des Vorjahreszeitraums von 162,6 Mio. EUR zurück. Der Umsatz erreichte rund 147 Mio. EUR und lag damit um 5,6 % über dem Vorjahreswert von 139,1 Mio. EUR.

Wie bereits im Rahmen der Bilanzpressekonferenz angekündigt, wird die Gesellschaft der Hauptversammlung am 29. August 2019 eine Umstellung des Geschäftsjahres der GESCO AG auf das Kalenderjahr vorschlagen, um einen Gleichlauf der Abschlussstichtage der AG und der Tochtergesellschaften herzustellen. Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hatte im Rahmen einer Stichprobenprüfung des Konzernabschlusses 2017/2018 bezüglich der Abweichung der Geschäftsjahre erstmals eine Fehlerfeststellung vorgenommen. Sofern die Hauptversammlung der Umstellung zustimmt, ergibt sich ein rechtliches Rumpfgeschäftsjahr der GESCO AG vom 01.04. bis zum 31.12.2019. Gegenwärtig analysiert die Gesellschaft, auch im Dialog mit externen Rechnungslegungsexperten, welche Zeiträume der Tochtergesellschaften und der GESCO AG in dieses Rumpfgeschäftsjahr und in die Vorperiode einzubeziehen sind. Sobald diese Frage abschließend geklärt ist, wird das Ergebnis kommuniziert.

Im Interesse der Vergleichbarkeit der Geschäftsjahre hatte GESCO im Rahmen der Bilanzpressekonferenz auch einen Ausblick für ein volles Geschäftsjahr 2019/2020 kommuniziert, in das sowohl die AG als auch die Tochtergesellschaften mit zwölf Monaten einbezogen sind. Für dieses Geschäftsjahr hatte der Vorstand einen Konzernumsatz von 585 bis 605 Mio. EUR sowie einen Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter von 21 bis 23 Mio. EUR prognostiziert. Auf Basis der aktuell vorliegenden Erkenntnisse geht die Gesellschaft derzeit davon aus, einen Umsatz etwa in der Mitte der angegebenen Bandbreite und ein Ergebnis am unteren Rand der Bandbreite zu erreichen.

Die im Rahmen der Bilanzpressekonferenz vorgestellte Strategie NEXT LEVEL wird konsequent umgesetzt. Dabei entwickelt die GESCO AG die Tochtergesellschaften gemeinsam mit dem Management vor Ort unter dem Anspruch "Hidden Champions" im Rahmen von Excellence-Programmen weiter, um ihr Wachstum zu fördern und ihre Effizienz zu steigern. Im Ergebnis sollen die Unternehmen 3 % über ihrem jeweiligen Markt wachsen und den Umsatz pro Mitarbeiter um 3 % jährlich steigern. Auftaktworkshops und Programmstarts bei mehreren Tochtergesellschaften haben stattgefunden, weitere Maßnahmen sind terminiert.

CEO Ralph Rumberg: "Konjunkturelle Schwankungen können wir als Gruppe mittelständischer Industrieunternehmen nicht beeinflussen. Sehr wohl beeinflussen können wir aber die Struktur des GESCO-Portfolios und die Aufstellung unserer Unternehmen. Wir sind überzeugt, mit NEXT LEVEL auf dem richtigen Weg zu sein und die GESCO-Gruppe nachhaltig widerstandsfähiger und erfolgreicher zu gestalten."

Vollständige Quartalsmitteilung unter www.gesco.de/berichte.Wesentliche Kennzahlen des GESCO-Konzerns für das erste Quartal (01.04. bis 30.06.2019) des Geschäftsjahres 2019/2020 nach IFRS:

              I. Quartal 2019/2020 I. Quartal 2018/2019 Veränderung           Auftragseingang (TEUR) 156.935 150.413 +4,3% Umsatz (TEUR) 147.727 140.825 +4,9% EBITDA (TEUR) 15.723 18.720 -16,0% EBIT (TEUR) 8.965 13.089 -31,5% Ergebnis vor Steuern (TEUR) 8.268 12.470 -33,7% Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter (TEUR) 4.856 7.404 -34,4% Ergebnis je Aktie nach IFRS (EUR) 0,45 0,68 -34,4% Mitarbeiter (Anz.) 2.684 2.507 +7,1%  

Über GESCO Die GESCO AG ist eine Industriegruppe mit markt- und technologieführenden Unternehmen der Investitionsgüterindustrie mit Schwerpunkten in der Produktionsprozess-Technologie, Ressourcen-Technologie, Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie sowie der Mobilitäts-Technologie. Als im Prime Standard börsennotierte Gesellschaft eröffnet die GESCO AG privaten und institutionellen Anlegern den Zugang zu einem Portfolio mit Hidden Champions des industriellen deutschen Mittelstands.

Investor Relations - Oliver Vollbrecht Tel. 0202 24820-18 - Fax 0202 24820-49 E-Mail: info@gesco.de - Internet: www.gesco.de

 

14.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch Unternehmen: Gesco AG Johannisberg 7 42103 Wuppertal

Deutschland Telefon: +49 (0)202 248200 Fax: +49 (0)202 2482049 E-Mail: info@gesco.de Internet: www.gesco.de ISIN: DE000A1K0201 WKN: A1K020 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 856853   Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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