Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

FidAR ? Frauen in die Aufsichtsr?te e. V., corporate

FidAR ? Frauen in die Aufsichtsr?te e. V.,

27.05.2021 - 10:15:40

FidAR WoB-Index: Mehr als die H?lfte der Vorstandsetagen frauenfrei: Viele DAX-Konzerne planen weiter ohne Frauen / Frauenanteil in Aufsichtsr?ten stagniert

von FidAR mit Stand April 2021, der heute in Berlin ver?ffentlicht wird.

Stagnation beim Frauenanteil in Aufsichtsr?ten und Aussch?ssen

Nach dem starken Anstieg durch die Einf?hrung der Frauenquote f?r Aufsichtsr?te 2015 ist der Zuwachs in den Kontrollgremien fast zum Erliegen gekommen. Der Frauenanteil in den Aufsichtsr?ten der derzeit 186 im DAX, MDAX und SDAX sowie der im Regulierten Markt notierten, parit?tisch mitbestimmten Unternehmen stieg seit 2020 minimal um einen Prozentpunkt auf 33,2 Prozent. Die aktuell 106 der Quote unterliegenden Unternehmen erreichen im Aufsichtsrat mit durchschnittlich 36 Prozent Frauen (+0,8 seit 2020) einen neuen H?chststand. Die 80 nicht unter die Quote fallenden DAX-Unternehmen verharren dagegen mit 24,5 Prozent deutlich unter 30 Prozent (+1,7 seit 2020). Auch in den wichtigen Aussch?ssen der Aufsichtsr?te nimmt der Frauenanteil kaum noch zu - in den wichtigsten Entscheidungsgremien wie dem Pr?sidial- und dem Nominierungsausschuss sind Frauen weiterhin deutlich unterrepr?sentiert.

Gleichberechtigte Teilhabe in Vorst?nden nimmt langsam zu

In die Vorstandsbesetzung kommt seit der Diskussion um eine Frauenquote f?r die F?hrungsgremien langsam etwas Bewegung. Der Frauenanteil nahm seit dem Vorjahr um 2,3 Prozentpunkte auf 13 Prozent zu. Bei den Quotenunternehmen liegt der Anteil bei 14,1 Prozent (+2,6 seit 2020) leicht h?her, bei den Nicht-Quotenunternehmen bei nur 11,3 Prozent (+1,8 seit 2020). Die Zahl der Unternehmen mit frauenfreier Vorstandsetage, die Zielgr??e "Null" festgelegt haben, sank zum Vorjahr zwar von 75 auf 62 - damit sind es aber immer noch knapp 40 Prozent der Unternehmen, die eine Zielgr??e f?r den Vorstand definiert haben.

Gesetzliche Mindestbeteiligung im Vorstand richtige Antwort auf Zielgr??e Null

In der Studie zum WoB-Index ver?ffentlicht FidAR erstmals die Liste der 66 Unternehmen, die unter die geplante Mindestbeteiligung von Frauen in Vorst?nden fallen. 25 dieser Unternehmen (37,9 %) haben aktuell keine Frau im Vorstand und entsprechenden Handlungsbedarf - knapp die H?lfte dieser 25 Konzerne (12 / 48 %) plant auch bislang nicht, das zu ?ndern, denn sie haben f?r die Chefetage derzeit weiterhin Zielgr??e Null festgelegt.

"Frauen tragen mit hoher Qualifikation und Leistung zum Unternehmenserfolg bei. Das muss sich endlich auch angemessen in allen F?hrungsebenen der Unternehmen abbilden. Deshalb ist es h?chste Zeit f?r die Mindestbeteiligung von Frauen in Vorst?nden", betont Bundesfrauenministerin Christine Lambrecht. "Bei der bereits eingef?hrten Quote f?r die Aufsichtsr?te haben wir gesehen: Diese Regelungen wirken - und zwar nachhaltig. Sie ver?ndern nicht nur die Zusammensetzung der F?hrungsgremien, sondern sie wirken sich auf die gesamte Unternehmenskultur aus. Sie haben eine positive Ausstrahlwirkung und Vorbildfunktion in dem jeweiligen Unternehmen, aber auch allgemein auf die Nachwuchsf?rderung von Frauen. Mit dem zweiten Gesetz f?r mehr Frauen in F?hrungspositionen stellen wir die richtigen Weichen und geben qualifizierten Frauen endlich auch auf Ebene der Gesch?ftsf?hrung die Chancen, die sie verdienen."

"Es muss endlich Schluss sein mit frauenfreien DAX-Vorst?nden. Viele Konzerne haben keine Frauen in F?hrungspositionen und verfolgen offensichtlich auch keine Strategie, das zu ?ndern. Dann ist es konsequent, dass sie mit mehr Nachdruck zu gleichberechtigter Teilhabe aufgefordert werden. Das Mindestbeteiligungsgebot d?rfte von den nur 66 Unternehmen relativ schnell erreicht sein. Notwendig sind aber glaubhafte Diversit?tskonzepte und sp?rbar mehr Frauen auf allen F?hrungsebenen", erkl?rt FidAR-Pr?sidentin Monika Schulz-Strelow. "Wir untersuchen die DAX-Unternehmen seit nunmehr 10 Jahren. Das Ergebnis ist nur dort zufriedenstellend, wo die gesetzlichen Regelungen zahlenm??ig wirken. Jenseits dessen fehlen aber strategische Ziele f?r die Gleichberechtigung. Konzerne, die Zielgr??e Null als ,sachgerecht' pr?sentieren und schreiben, dass sie kein Diversit?tskonzept verfolgen, brauchen offensichtlich mehr Druck des Gesetzgebers. Mittelfristig sollte die Aufsichtsratsquote f?r alle Unternehmen gelten, die der Zielgr??envorgabe unterliegen. Das ist der effektivste Hebel, um mehr Ver?nderung auf allen F?hrungsebenen zu erreichen. Daf?r werden wir uns mit Blick auf die Bundestagswahl stark machen."

Der WoB-Index wird gef?rdert vom Bundesministerium f?r Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die ausf?hrliche Studie zum Women-on-Board-Index 185 von FidAR finden Sie unter www.wob-index.de.

Ihre Ansprechpartnerin

Monika Schulz-Strelow, Pr?sidentin FidAR - Frauen in die Aufsichtsr?te e. V. Tel.: +49 (30) 887 14 47 13, E-Mail: monika.schulz-strelow@fidar.de

Pressekontakt

Matthias Struwe | Eye Communications | Agentur f?r Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit Tel.: +49 (7 61) 137 62-21, E-Mail: m.struwe@eyecommunications.de

?ber FidAR:

FidAR - Frauen in die Aufsichtsr?te e. V. ist eine ?berparteiliche und ?berregionale Initiative, die 2006 von Frauen in F?hrungspositionen in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ins Leben gerufen wurde. FidAR strebt eine nachhaltige Erh?hung des Frauenanteils in den Aufsichtsr?ten deutscher Unternehmen und die Verbesserung der Unternehmenskontrolle an. Ziel der Initiative ist die parit?tische Besetzung aller F?hrungspositionen in der deutschen Wirtschaft. FidAR verfolgt diese Ziele im engen Austausch mit Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und in Kooperation mit den relevanten Wirtschafts- und Frauenverb?nden. Mehr Informationen zu FidAR im Internet unter www.fidar.de.

27.05.2021 Ver?ffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, ?bermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. F?r den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

1201414??27.05.2021?

@ dgap.de