Ekaterinburg World Expo 2025 (Bid Committee), corporate

Ekaterinburg World Expo 2025 (Bid Committee),

08.11.2018 - 14:38:52

Ausländische Künstler haben Matrjoschkas für die EXPO-2025-Bewerbung Russlands überarbeitet

Ausländische Künstler haben Matrjoschkas für die EXPO-2025-Bewerbung Russlands überarbeitet

8. November 2018 - Ausländische Künstler in 10 Ländern der Welt haben der traditionellen russischen Puppe einen neuen Look gegeben. Nachdem sie die aktualisierten Erscheinungsbilder erstellt hatten, forderten sie die Erhaltung unseres Planeten für zukünftige Generationen. Das Projekt findet im Rahmen einer Kunstkampagne zur Unterstützung der Bewerbung von Jekaterinburg für die Weltausstellung 2025 statt.

 

10 ausländische Matrjoschkas können bis Mitte November in Paris, London, Berlin, Brüssel, Mailand, Barcelona, Buenos Aires, Kapstadt, Shanghai und Dubai begrüßt werden. Früher kamen bereits 10 Puppen russischer Designer und Künstler in diese Städte. Alle 20 Symbole der Bewerbung von Jekaterinburg werden in Menschengröße (1,8 Meter) aus Glasfaser hergestellt und mit AR-Elementen ergänzt.

Zum Beispiel verkörpert die in Brüssel ausgestellte Matrjoschka eine moderne und selbstbewusste Frau. Dieses stolze Bild wird durch die besonderen Elemente des brasilianischen Graffiti-Stil Pichação vermittelt, die auf dem langen Sommerrock der russischen Puppe dargestellt sind. Die Autoren der ausländischen Matrjoschkas sind das anonyme deutsche Graffiti-Team "1UP". Ihre Arbeit ist ein fester Bestandteil der europäischen Straßenkultur.

In Berlin kann man eine Matrjoschka sehen, die Menschen unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft und Religion zu einem friedlichen Zusammenleben ermutigt. Dies gilt insbesondere für die Hauptstadt Deutschlands, in der Vertreter von 190 Nationalitäten leben. Die Künstlerin Nina Nolte, die Arbeiten im Stil der Pop-Art gestaltet, schmückte das "Kostüm" der russischen Puppe nicht nur mit Symbolen der Weltreligionen, sondern auch mit Sehenswürdigkeiten der Stadt wie dem Brandenburger Tor, der Spree und dem Bären. Die Berliner Matrjoschka kommuniziert symbolisch mit der Welt über rote Kopfhörer.

Die in Dubai lebende Künstlerin Marishka Nell hat eine Matrjoschka-Puppe kreiert, die unseren schönen Planeten verkörpert und die dank Innovationen geschaffene Lebensverbesserung darauf. Das "Kleid" der Puppe ist mit einem Globus und Blumen geschmückt, die die sich ständig verändernde Welt verkörpern.

In Buenos Aires erschien die Matrjoschka wie eine Frau als Vorfahrin des Lebens. Der Autor Ignacio Rivas vermittelte diese Idee mit Hilfe heller und saftiger Farben sowie der Entstehung des Lebens durch Blumen und Pflanzen.

Die Matrjoschka aus Barcelona verkörpert die spirituelle Reinheit und ruft zur Erhaltung unseres Planeten auf. Die Autorin Gina Pórtera malte eine russische Puppe, die sanft die Erde in Form einer Lotusblume in den Händen hält. Das gesamte Spiel von Formen und Elementen impliziert eine Interaktion zwischen Menschen, die sich zu einer groß angelegten Kooperation entwickelt. Beim Malen verwendete die Autorin phosphoreszierende Farben, die im Dunkeln leuchten.

Die Idee der vom britischen Künstler Daniel Ponomari entworfenen Matrjoschka besteht darin, nicht nur das normale Leben der Menschen zu vermitteln, sondern auch die Zukunft, die sie erwartet, darzustellen. Eine Besonderheit seiner russischen Puppe ist die Kombination zweier weltberühmter Bilder, die mit Großbritannien in Zusammenhang stehen. Auf der einen Seite zeigt die Matrjoschka Königin Elizabeth II, und auf der anderen Seite den legendären Solisten der Gruppe Queen, Freddie Mercury. Dabei werden beide Bilder mit einer Krone kombiniert, die die Puppe schmückt.

In Kapstadt ließ sich eine Matrjoschka nieder, die eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft symbolisiert. Ihr Schöpfer, der Künstler Claude Chandler, verwendete seine eigene einzigartige Technik unter Verwendung von Stempeln, um den unteren Teil der russischen Puppe zu schmücken und die Wirkung der Pixelisierung darzustellen. Der obere Teil ist im Stil der Pop Art gestaltet und erinnert an die traditionelle Idee der Matrjoschka. Dadurch konnte eine gewisse Atmosphäre der Transformation geschaffen werden.

Am 4. Oktober fand in Jekaterinburg die Vorstellung der von russischen Künstlern geschaffenen Matrjoschkas statt. Die Reise aller 20 Kunstobjekte endet in Paris, vor der Abstimmung im Bureau International des Exposition (BIE).

Photos: http://bit.ly/2Ovxvrn

Jekaterinburg EXPO-2025

Die Weltausstellung EXPO ist ein globales Ausstellungsprojekt, das in seiner mehr als 160-jährigen Geschichte die Ideen der öffentlichen Bildung, Innovation, Fortschritt und der internationalen Zusammenarbeit, bekannt machen soll. Seit 1851, d.h. seit fast 170 Jahren, hat Russland an allen Weltausstellungen teilgenommen und hohe Auszeichnungen gewonnen. Die Weltausstellung hat jedoch noch nie in Russland stattgefunden.

Jekaterinburg kämpft zusammen mit Osaka und Baku um das Recht, die Weltausstellung 2025 auszurichten. Das Thema der Bewerbung lautet: "Die Welt verändern: Innovation und ein besseres Leben - für zukünftige Generationen". Wenn Jekaterinburg gewinnt, wird die Weltausstellung vom 2. Mai bis 2. November 2025 stattfinden und etwa 150 Länder empfangen. Die Entscheidung über die gewinnende Stadt wird auf der 164. Sitzung der BIE-Generalversammlung am 23. November 2018 in geheimer Wahl getroffen.

 

08.11.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

743313  08.11.2018 

@ dgap.de