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E.ON SE, DE000ENAG999

E.ON SE, DE000ENAG999

25.03.2020 - 07:03:37

E.ON SE: E.ON bekennt sich zu gesellschaftlicher Verantwortung in Corona-Krise

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DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Jahresergebnis

E.ON SE: E.ON bekennt sich zu gesellschaftlicher Verantwortung in

Corona-Krise

25.03.2020 / 07:00

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

E.ON bekennt sich zu gesellschaftlicher Verantwortung in Corona-Krise

* E.ON-CEO Teyssen betont gesellschaftliche Bedeutung und Systemrelevanz

der Energieinfrastruktur in der jetzigen Krise.

* Neues Geschäftsmodell sorgt für Verlässlichkeit und Resilienz in Zeiten

der Unsicherheit: Anteil regulierter Geschäfte am operativen Ergebnis

steigt von rund 65 Prozent auf rund 80 Prozent.

* E.ON-Vorstand beschließt Klimaziele: E.ON wird bis 2040 CO2-neutral.

* Bereinigtes EBIT auf 3,2 Milliarden Euro gesteigert, bereinigter

Konzernüberschuss liegt mit 1,5 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau.

Beide Werte innerhalb der im November 2019 angepassten

Prognosebandbreiten.

* E.ON erwartet für 2020 bereinigtes EBIT zwischen 3,9 und 4,1 Milliarden

Euro und bereinigten Konzernüberschuss zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden

Euro; aktuelle Konjunktureffekte noch nicht berücksichtigt.

* Synergien von 740 Millionen Euro für 2022 bestätigt.

* 90 Prozent der Investitionen für Energieinfrastruktur.

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise betonte der Vorstandsvorsitzende der

E.ON SE, Johannes Teyssen: "Den Energieversorgern kommt in dieser Krise eine

besondere, systemrelevante Bedeutung und damit eine besondere Verantwortung

zu. Wir sind der größte europäische Betreiber von Energienetzen. Ihre

Sicherheit und jederzeitige Verfügbarkeit ist für die Gesundheitsversorgung,

die öffentliche Ordnung und die Menschen von höchster Wichtigkeit. Wir

werden alles dafür tun, die Versorgungssicherheit auch in dieser Situation

verlässlich aufrecht zu erhalten. Über 14.000 Mitarbeiter arbeiten auch in

diesen schwierigen Zeiten in den Netzen und Produktionsanlagen für unsere

Kunden. Politik und Gesellschaft können sich auch in diesen Zeiten auf uns

verlassen." Teyssen bekräftigte, dass das Unternehmen deswegen gemeinsam mit

anderen Versorgungsunternehmen die Erklärung der deutschen Energieverbände

unterstützt habe, bis auf weiteres die Abschaltungen von Kunden, die in

besonderer finanzieller Bedrängnis sind, auszusetzen.

Teyssen ging im Zusammenhang mit der Corona-Krise auch auf die möglichen

Auswirkungen auf das Unternehmen ein: "Insgesamt ist die Energiebranche

sicherlich nicht so hart getroffen wie andere Branchen, allerdings erwarten

auch wir sichtbare Spuren in der Bilanz. Der Energieverbrauch bei Industrie

und Gewerbe geht spürbar zurück. Das wirkt sich - zeitlich befristet - auf

Netze und Vertrieb aus. Im Bereich der Projekte kann es zu zeitlichen

Verzögerungen bei der Abwicklung beauftragter Leistungen im Bereich der

Energieinfrastruktur kommen." Auch im B2B-Geschäft erwartet E.ON zeitlich

begrenzte Nachfragerückgänge. Der Netzausbau und die Errichtung

klimafreundlicher Energieinfrastrukturen werden nach der aktuellen Krise

jedoch sicherlich von noch größerer Bedeutung sein. "E.ON ist

zuversichtlich, die aktuellen Herausforderungen zu meistern - auch wenn noch

nicht seriös abschätzbar ist, wie lange die Krise dauern wird und wie

gravierend ihre Auswirkungen am Ende wirklich sein werden. Wir sind robust

und resilient. Wir stehen für Versorgungssicherheit, auch in dieser

anspruchsvollen Situation, und wir bleiben ein verlässlicher Partner für

diese Gesellschaft und unsere Kunden."

Nachhaltigkeit als Werttreiber im Zentrum des Geschäftsmodells der neuen

E.ON

Im Geschäftsmodell der neuen E.ON, mit ihrem fokussierten, für die

Energiewende erfolgskritischen Portfolio aus kundenorientierter

Energieinfrastruktur für die dezentrale und digitale Energiewelt, wird

Nachhaltigkeit im Zentrum stehen. Dazu Teyssen: "Wir profitieren durch unser

neu ausgerichtetes, fokussiertes Geschäftsmodell von den Megatrends

Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung. Als Unternehmen

setzen wir uns auch selbst klare Klimaziele: Bis 2040 wird E.ON selbst

CO2-neutral sein, und unsere Kunden werden wir bis 2050 klimaneutral mit

Energie beliefern. Wir bieten unseren Kunden außerdem fortschrittlichste

Lösungen zur Verbesserung ihrer CO2-Bilanz an. Auch dies sehen wir als

Beitrag zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Durch unser neues

Geschäftsmodell wird E.ON berechenbarer und resilienter, dies ist in Zeiten

wachsender Unsicherheit ein großer Vorteil."

Rückblick Geschäftsjahr 2019: Ziele erreicht

Im abgelaufenen Geschäftsjahr, das stark von der Übernahme von innogy

geprägt war, konnte das Essener Energieunternehmen bei einem Anstieg des

Konzernumsatzes auf 41,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 30,1 Milliarden Euro)

sein Ergebnis gegenüber dem Vorjahr erneut steigern. Der Mehrumsatz von mehr

als 10 Milliarden ist vor allem auf den Erwerb der innogy-Gruppe im

September 2019 zurückzuführen. Das bereinigte EBIT stieg deutlich auf 3,2

Milliarden Euro (3,0 Milliarden Euro), der bereinigte Konzernüberschuss

liegt mit 1,5 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Beide Werte liegen

innerhalb der Prognosebandbreiten, die E.ON im November 2019 angepasst und

erhöht hatte. Damit schließt E.ON im vierten Jahr in Folge mit einem

Ergebnis in der oberen Hälfte der Prognose ab.

In den operativen Kerngeschäften Energienetze und Kundenlösungen hat E.ON

jeweils ein solides Ergebnis erreicht. Im Geschäftsfeld Energienetze lag das

bereinigte EBIT mit 1.888 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres, der

Rückgang im Geschäftsfeld Kundenlösungen um 100 Millionen Euro auf 313

Millionen Euro ist insbesondere auf die regulatorischen Preisobergrenzen und

gesunkene Kundenzahlen in Großbritannien zurückzuführen. Mit der umfassenden

Neuordnung des Geschäfts in Großbritannien leitet E.ON hier die Trendwende

ein und will schon 2022 einen Ergebnisbeitrag von mindestens 100 Millionen

britischen Pfund erzielen.

Im Ergebnis für 2019 ist erstmals ein anteiliger Beitrag von innogy von 421

Millionen Euro seit der Übernahme im September enthalten. Dieser

Ergebnisbeitrag stammt insbesondere aus dem Netzgeschäft, vor allem in

Deutschland. Der Beitrag von innogy wurde teilweise durch den Wegfall der

auf RWE übertragenen Geschäfte im Bereich Erneuerbare Energien kompensiert.

Infrastruktur: E.ON investiert Milliarden für dezentrale Energie und

Klimaschutz

90 Prozent der Investitionen in das Kerngeschäft wird E.ON künftig in

kundenorientierte Energieinfrastruktur investieren, also in lokale und

regionale Energienetze und die Stärkung der E.ON-Kunden beim Ausbau ihrer

eigenen, dezentralen Energieinfrastruktur. Mit der Übernahme von innogy

steigt außerdem der Anteil regulierter Geschäfte am operativen Ergebnis von

rund 65 Prozent auf rund 80 Prozent. "Wir bauen unsere strombasierte,

überwiegend regulierte Anlagen-Basis jedes Jahr um 3 bis 5 Prozent aus. Dies

macht uns für nachhaltig orientierte, langfristige Investoren besonders

attraktiv", so CFO Marc Spieker. Um die Vision eines klimaneutralen

europäischen Kontinents bis 2050 zu verwirklichen sind erhebliche,

zusätzliche Investitionen in erneuerbare Stromerzeugung und damit verbunden

auch ein massiver Ausbau im Bereich Energieinfrastruktur notwendig. Alleine

für Deutschland gehen Experten von einem Ausbaubedarf der Verteilnetze von

150 Milliarden Euro bis 2050 aus.

"Das immer komplexer werdende Energiesystem wird zusätzlichen

Investitionsbedarf wie Elektromobilität, Elektrifizierung der Heizung,

weitere Dekarbonisierung sowie Energiespeicherung schaffen. Somit stellt die

Energiewende eine massive, mehrjährige Investitionsmöglichkeit in unsere

lokalen Energienetze dar. Dadurch können wir unsere Position als führender

Netzbetreiber weiter stärken. Die Umsetzung des Green Deals der

EU-Kommission wird diese Entwicklung noch beschleunigen", erläutert Johannes

Teyssen.

Dividende: Operatives Geschäft als solide Basis für jährlich zuverlässige

Dividende

Vorstand und Aufsichtsrat der E.ON SE beabsichtigen im Rahmen der geltenden

Dividendenpolitik, den Aktionären für das Geschäftsjahr 2019 eine

Ausschüttung von 0,46 Euro pro Aktie vorzuschlagen. Diese verlässliche

Dividendenpolitik will E.ON auch in Zukunft weiterverfolgen mit einem

jährlichen Wachstum der Dividende pro Aktie von bis zu 5 Prozent bis

einschließlich der Dividende für das Geschäftsjahr 2022. Auch danach strebt

E.ON eine jährliche Steigerung der Dividende pro Aktie an. CFO Marc Spieker:

"Mit dem Investitionsschwerpunkt Energienetze und kundennahe

Energieinfrastruktur erhöhen wir künftig die Resilienz und Krisenfestigkeit

von E.ON. So sichern wir das Vertrauen unserer Kunden, der Gesellschaft und

unserer Eigentümer und damit die Grundlage für Investitionen in die

Zukunft."

Finanzieller Ausblick: Für 2020 bis 2022 EBIT-Wachstum von durchschnittlich

7 bis 9 Prozent geplant; Ratingziel starkes BBB/Baa bestätigt

Das laufende Geschäftsjahr wird für E.ON maßgeblich im Zeichen der

Integration von innogy stehen. E.ON erwartet Synergien von 740 Millionen

Euro ab 2022 und 780 Millionen Euro im Jahr 2024.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020, dem ersten vollen Geschäftsjahr

inklusive innogy, rechnet der E.ON-Vorstand vorbehaltlich noch nicht

geplanter Auswirkungen aus der Corona-Krise erneut mit einer

Ergebnissteigerung: E.ON erwartet ein bereinigtes Konzern-EBIT im Bereich

von 3,9 bis 4,1 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss von

1,7 bis 1,9 Milliarden Euro. Für die Jahre 2020 bis 2022 stellte Spieker ein

jährliches EBIT-Wachstum zwischen 7 und 9 Prozent in Aussicht. E.ON erwartet

in allen Kernsegmenten einen Gewinnzuwachs, während die Erträge im

Nicht-Kerngeschäft mit der Abschaltung der Kernkraftwerke bis Ende 2022

zurückgehen werden. E.ON bekennt sich zudem zu einer unverändert hohen

Finanzdisziplin und bestätigt das Ziel eines starken BBB/Baa-Ratings.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft

gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der

Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren

Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und

Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die

tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung

der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen

abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei

Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an

zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

25.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

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