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E.ON SE, DE000ENAG999

E.ON SE, DE000ENAG999

07.08.2019 - 07:33:37

E.ON SE: Halbjahresergebnis im Rahmen der Erwartungen - E.ON bestätigt erneut Prognose für 2019

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DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Zwischenbericht

E.ON SE: Halbjahresergebnis im Rahmen der Erwartungen - E.ON bestätigt

erneut Prognose für 2019

07.08.2019 / 07:30

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Halbjahresergebnis im Rahmen der Erwartungen - E.ON bestätigt erneut

Prognose für 2019

- Prognose für bereinigtes EBIT und bereinigten Konzernüberschuss sowie

Dividendenvorschlag für 2019 bestätigt

- Bereinigtes EBIT und bereinigter Konzernüberschuss in den ersten sechs

Monaten erwartungsgemäß unter starken Vorjahreswerten

- Höhere wirtschaftliche Nettoverschuldung vor allem aufgrund technischer

Effekte und rechnungszinsbedingter Erhöhung der Pensionsrückstellungen

- Geplante Übernahme von innogy im September 2019 erwartet

Auch nach dem ersten Halbjahr 2019 bestätigt das Essener Energieunternehmen

E.ON seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr. Im Netzgeschäft

erreichte E.ON zum 30. Juni ein Ergebnis nahezu auf Vorjahresniveau, im

Geschäft mit Erneuerbaren Energien konnte das Unternehmen das

Halbjahresergebnis leicht steigern. Der Ergebnisrückgang im Geschäft mit

Kundenlösungen ist vor allem eine Folge der nach wie vor besonders

schwierigen Situation im britischen Markt. Dort führten vor allem die vom

staatlichen Regulator neu eingeführten Preisobergrenzen zu deutlichen

Ergebniseinbußen.

"Insgesamt entspricht das Halbjahresergebnis unserer Planung. Unsere

Prognose für das Geschäftsjahr 2019 können wir deshalb erneut bestätigen.

Wir erwarten weiterhin ein bereinigtes EBIT im Bereich von 2,9 bis 3,1

Milliarden Euro. Für den bereinigten Konzernüberschuss rechnen wir 2019

weiterhin mit einem Ergebnis von 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro. Unseren

Dividendenvorschlag von 46 Cent pro Aktie für 2019 bestätigen wir

ebenfalls", sagte Finanzvorstand Marc Spieker bei der Vorstellung der

Ergebnisse des ersten Halbjahres 2019. "Der Markt in Großbritannien ist

derzeit besonders herausfordernd. Aber hier haben wir bereits mit

attraktiven neuen Produkten und einem klaren Kostenmanagement auf das

anspruchsvolle Umfeld reagiert", so Spieker weiter.

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 stieg der Umsatz um rund 5 Prozent von

15,4 auf 16,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT sank gegenüber dem

starken ersten Halbjahr des Vorjahres um 12 Prozent von rund 1,9 Milliarden

Euro auf rund 1,7 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss lag, der

Entwicklung des EBIT entsprechend, mit rund 0,9 Milliarden Euro um 16

Prozent unter dem Vorjahreswert von knapp 1,1 Milliarden Euro.

Im Geschäftsfeld Energienetze lag das bereinigte EBIT mit rund 1 Milliarde

Euro um 31 Millionen Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahres. In

Deutschland ging das Ergebnis im Netzgeschäft vor allem durch den Wegfall

positiver Einmaleffekte aus dem Vorjahr zurück. Zusätzlich belastete der

Rückgang der zulässigen Eigenkapitalverzinsung das Ergebnis. Diese Effekte

konnten jedoch durch den Ausbau der regionalen Verteilnetze kompensiert

werden.

Im Bereich Kundenlösungen ging das bereinigte EBIT wie erwartet um 237 auf

240 Millionen Euro gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 (477 Millionen Euro)

zurück. Der Rückgang ist vor allem auf die regulatorischen Preisobergrenzen

im britischen Markt zurückzuführen. Darüber hinaus ist die Marge im

deutschen Vertriebsgeschäft gesunken, weil gestiegene Netzentgelte erst

später an die Kunden weitergegeben werden konnten. Dies wird sich in Folge

von bereits erfolgten Preisanpassungen im Jahresverlauf aber weitgehend

ausgleichen.

Im Bereich Erneuerbare Energien stieg das bereinigte EBIT um 39 Millionen

Euro auf jetzt 275 Millionen Euro. Der Anstieg resultierte vor allem aus

gestiegenen Erzeugungsmengen durch die Inbetriebnahmen von

Offshore-Windparks in Deutschland und Großbritannien und eines

Onshore-Windparks in den USA.

Das Ergebnis im Nicht-Kerngeschäft stieg vor allem durch den Zuwachs im

Bereich Erzeugung Türkei um 21 Millionen Euro auf 245 Millionen Euro. Vor

allem die Stromerzeugung konnte in den dort betriebenen Wasserkraftwerken

gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden.

Im Vergleich zum 31. Dezember 2018 (16,6 Milliarden Euro) stieg die

wirtschaftliche Netto-Verschuldung um rund 3,6 Milliarden Euro auf 20,2

Milliarden Euro. Diese Entwicklung ist vor allem auf einen technischen

Effekt aus der Erstanwendung einer neuen IFRS-Rechnungslegungsvorschrift

sowie das noch einmal deutlich gesunkene Zinsniveau zurückzuführen, das eine

erneute Erhöhung der Pensionsrückstellungen notwendig machte.

Die Investitionen im Kerngeschäft lagen mit 1,3 Milliarden Euro insgesamt

auf Vorjahresniveau, wobei E.ON die Investitionen in den Wachstumsfeldern

Energienetze (plus 78 Millionen Euro) und Kundenlösungen (plus 131 Millionen

Euro) gesteigert hat. Mit 650 Millionen Euro investierte E.ON dabei die

Hälfte in Energienetze.

Die geplante Transaktion mit RWE liegt voll im Zeitplan. Im Januar hatte

E.ON mit der Anmeldung der geplanten Übernahme von innogy bei der

EU-Kommission einen wichtigen Meilenstein erreicht. Ende Februar erhielt RWE

die Genehmigungen für die Übernahme der Geschäftsfelder Erneuerbare Energien

von E.ON und innogy sowie für die geplante Beteiligung an E.ON. Bei den

Vorbereitungen zur Übernahme von innogy kommt E.ON wie geplant voran und ist

zuversichtlich, dass der Vollzug der Transaktion im September dieses Jahres

stattfinden kann.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft

gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der

Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren

Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und

Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die

tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung

der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen

abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei

Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an

zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

07.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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853205 07.08.2019

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