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Deutsche Wohnen SE, DE000A0HN5C6

Deutsche Wohnen SE, DE000A0HN5C6

25.03.2020 - 07:23:54

Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen investiert Milliarden in Neubau

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DGAP-News: Deutsche Wohnen SE / Schlagwort(e): Jahresergebnis

25.03.2020 / 07:20

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Jahresergebnis zum 31. Dezember 2019

Deutsche Wohnen investiert Milliarden in Neubau

* Steigerung des Ergebnisses 2019 und der wesentlichen Kennzahlen,

Aufwertung des Immobilienportfolios um 1,4 Mrd. Euro

* Deutsche Wohnen sichert sich mit ISARIA leistungsstarke Plattform für

deutschlandweite Projektentwicklungen und forciert Neubau

* Deutsche Wohnen richtet 30 Mio. Euro "Hilfsfonds" ein, um in der

Corona-Krise zu unterstützen

Berlin, 25. März 2020. Die Deutsche Wohnen blickt auf ein erfolgreiches

Geschäftsjahr 2019 zurück, zu dem alle Geschäftssegmente beigetragen haben.

Das bereinigte Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um rund 30% auf 704

Mio. Euro. Das Immobilienportfolio verzeichnete eine Wertsteigerung von 1,4

Mrd. Euro. Wichtige Unternehmenskennzahlen entwickelten sich ebenfalls

positiv (FFO I pro Aktie +10%, EPRA NAV pro Aktie +11%, Verschuldungsgrad

(LTV) 35,4%). Das Mietwachstum betrug im Berichtsjahr 3,4%. Dabei

entwickelten sich die Bestandsmieten auf Inflationsniveau mit 1,5% moderat.

Neuer Wohnraum in deutschen Metropolregionen

Die Deutsche Wohnen hat sich mit dem Münchener Projektentwickler ISARIA

Wohnbau AG, einem Beteiligungsunternehmen des Finanzinvestors Lone Star,

über den Erwerb einer Plattform für Projektentwicklungen sowie wesentlicher

Immobilienprojekte geeinigt. Die Transaktion steht dabei unter den üblichen

Vollzugsbedingungen und wird dieses Jahr vollzogen. Mit dem Kauf verstärkt

die Deutsche Wohnen ihre Kompetenz im Bereich Neubau deutlich. Unter ihrem

Dach entsteht künftig eine der großen deutschen Plattformen für nachhaltige

Projektentwicklung von ganzheitlichen Quartieren in Metropolregionen. Die

Deutsche Wohnen plant insgesamt über 3 Mrd. Euro in den Neubau von Wohn-,

Pflege- und Büroimmobilien zu investieren.

Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen: "Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum

in unseren Großstädten ist eine gesellschaftliche Herausforderung. In den

deutschen Großstädten müssen jährlich bis zu 400.000 Wohnungen gebaut

werden. Private und kapitalstarke Unternehmen können helfen, diesen Mangel

zu beseitigen. Durch die Transaktion haben wir nun Zugang zu attraktiven

Zukunftsprojekten, die wir im Rahmen unserer Strategie konsequent umsetzen

werden."

Henrik Thomsen, Chief Development Officer der Deutsche Wohnen: "Wir wollen

bauen! An der Seite der Kommunen stellen wir uns dieser Verantwortung und

wollen als starker Partner urbane und nachhaltige Quartiere mit hoher

Lebensqualität entwickeln."

ISARIA ist auf die Entwicklung von nachhaltigen Gebäuden und Stadtquartieren

im urbanen Raum spezialisiert. Bereits ab dem Ankauf bis hin zur Bauphase

durchlaufen alle Projekte standardmäßig Nachhaltigkeitsanalysen. Ziel ist

dabei stets die möglichst ressourcenschonende Entwicklung lebenswerter

Stadtquartiere, zum Beispiel auf dem Gelände der MD Papierfabrik in Dachau

und in München Freiham. Dort errichtet ISARIA im Rahmen eines der größten

Stadtentwicklungsprojekte Europas ein stadtteilprägendes und

quartierstiftendes Wohn- und Geschäftshausensemble.

Deutsche Wohnen erhöht Investitionen

Die Deutsche Wohnen hat im Jahr 2019 rund 470 Mio. Euro für Instandhaltungen

und Sanierungen aufgewendet - eine Steigerung von rund 13% gegenüber dem

Vorjahr. Dabei steht die möglichst hohe Energieeffizienz immer im Zentrum

der Investitionen: So konnte der Endenergiebedarf der Sanierungsprojekte um

durchschnittlich gut 30% reduziert werden.

Zur Steigerung der Produktqualität investiert die Deutsche Wohnen im

Pflegesegment unter dem Schlagwort "Initiative Zukunftspflege" in den

kommenden Jahren 120 Mio. Euro in die Standorte von Pflegen & Wohnen in

Hamburg.

Klares Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung - insbesondere während

der Corona-Krise

Angesichts der aktuellen Corona-Krise richtet die Deutsche Wohnen einen 30

Mio. Euro Hilfsfonds ein, um insbesondere betroffenen Gewerbe- und

Wohnungsmietern sowie Handwerks- und kleineren Dienstleistungsunternehmen

unbürokratisch zu helfen. Zur Finanzierung des Hilfsfonds haben Vorstand und

der Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung eine auf 90 Cents je

Aktie reduzierte Dividende vorzuschlagen.

Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen: "Wir sind fest davon überzeugt, dass

wir in Krisenzeiten Solidarität zeigen müssen - umso mehr, da die Deutsche

Wohnen sehr stark aufgestellt ist. Wir wollen Mietern und langjährigen

Geschäftspartnern dort helfen, wo staatliche Unterstützung nicht greift.

Dies ist unser Beitrag um zu verhindern, dass aus wirtschaftlichen Notlagen

soziale werden. Wir gehen davon aus, dass unsere Aktionäre unserem Vorschlag

zustimmen und ein starkes Signal der Unterstützung senden."

Über die Ausgestaltung dieses Fonds informiert das Unternehmen in den

kommenden Tagen.

Im Juli 2019 ist die Deutsche Wohnen mit ihrem Mieterversprechen innerhalb

der Immobilienbranche vorangegangen: Als bisher einziges privates

Wohnungsunternehmen hat sie sich freiwillig dazu verpflichtet,

Mieterhöhungen zur ortsüblichen Vergleichsmiete sowie nach Modernisierungen

nicht vorzunehmen, wenn dadurch die Miete für eine bedarfsgerechte

Wohnfläche mehr als 30% des Haushaltsnettoeinkommens betragen würde. Im

vergangenen Jahr wurden auf diesem Weg in rund 700 Härtefällen Mieter

entlastet. Mehr als jede vierte neu vermietete Wohnung wurde an Mieter

vergeben, die Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein haben (

https://www.deutsche-wohnen.com/mieterversprechen/).

Neben dem für alle Mieter der Deutsche Wohnen geltenden Mieterversprechen

wurden darüber hinaus mit mehreren Berliner Bezirken weiterführende

projektbezogene Vereinbarungen zur sozialverträglichen Durchführung von

komplexen Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen.

Klimaschutz ist die große Herausforderung für die Immobilienbranche

Im Zuge der Partnerschaft mit der Stiftung 2 beschäftigt sich die Deutsche

Wohnen intensiv mit den CO2-Einsparzielen der Immobilienbranche. "Die

Deutsche Wohnen hat die Herausforderung angenommen, signifikante

Einsparpotenziale innerhalb ihrer Bestände zu heben. Mit 164.000 Wohn- und

Gewerbeeinheiten verfügen wir über einen starken klimapolitischen Hebel",

erläutert Philip Grosse, CFO der Deutsche Wohnen.

Erste Erfolge sind bereits sichtbar: Durch den Bezug von Strom aus

regenerativer Erzeugung und dem Betrieb von Blockheizkraftwerken vermeidet

die Deutsche Wohnen jährlich rund 20.000 Tonnen CO2. Ab 2022 will sie

jährlich noch einmal so viel durch die energetische Bestandssanierung,

schrittweise Energieträgerwechsel und Investitionen in moderne

Anlagentechnik vermeiden. Dazu reinvestiert sie mehr als die Hälfte ihrer

Mieteinnahmen in ihre Gebäude und Quartiere.

Deutsche Wohnen erhält gute Noten von Mietern und Mitarbeitern

Mehr als 87% der Deutsche Wohnen-Mieter sind mit ihrer Wohnung zufrieden.

78% stellen der Deutsche Wohnen ein gutes Zeugnis aus. Um die guten Werte zu

halten, Kritikpunkte aufzunehmen und die Qualität ihrer Bestände und

Services stetig zu verbessern, führt die Deutsche Wohnen ab 2019 jährlich

eine Mieterbefragung durch.

Für den wirtschaftlichen Erfolg der Deutsche Wohnen sind maßgeblich

motivierte und qualifizierte Mitarbeiter verantwortlich. Die aktuelle

Mitarbeiterbefragung stellt der Deutsche Wohnen ebenfalls ein gutes Zeugnis

aus: 77% der Mitarbeiter sind mit der Deutsche Wohnen als Arbeitgeber

insgesamt zufrieden. 95% der Führungskräfte und rund 70% der Mitarbeiter

würden die Deutsche Wohnen als Arbeitgeber weiterempfehlen.

Übersicht Geschäftsentwicklung

2019 (EUR 2018 (EUR

Mio.) Mio.)

Ergebnis aus der Wohnungsbewirtschaftung 729,8 656,2

Ergebnis aus dem Verkauf 186,1 43,1

Ergebnis aus Pflege und Betreutes Wohnen 88,3 55,3

Verwaltungskosten -101,4 -93,7

Sonstige Aufwendungen/Erträge -29,7 -1,8

Betriebsergebnis (EBITDA) 873,1 659,1

Abschreibungen -42,9 -10,3

Anpassung der Zeitwerte der als 1.406,7 2.179,3

Finanzinvestition gehaltenen Immobilien

Ergebnis aus at-Equity-bewerteten 2,8 2,6

Unternehmen

Finanzergebnis -135,1 -203,9

Ergebnis vor Steuern (EBT) 2.104,6 2.626,8

Laufende Steuern -19,0 -27,6

Latente Steuern -484,7 -736,6

Periodenergebnis 1.600,9 1.862,6

Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten

Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus

auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem

Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasste zum

31. Dezember 2019 insgesamt 164.044 Einheiten, davon 161.261 Wohneinheiten

und 2.783 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen

Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX

Europe 600, GPR 250 und DAX 50 ESG geführt.

Wichtiger Hinweis

Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine

Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar.

Soweit in diesem Dokument in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten sind,

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"erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon

ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen

Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen der Deutsche

Wohnen und der mit ihr gemeinsam handelnden Personen zum Ausdruck. Die in

die Zukunft gerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Planungen,

Schätzungen und Prognosen, die die Deutsche Wohnen und die mit ihr gemeinsam

handelnden Personen nach bestem Wissen vorgenommen haben, treffen aber keine

Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit. Zukunftsgerichtete Aussagen

unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die meist nur schwer vorherzusagen

sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich der Deutsche Wohnen oder der

mit ihr gemeinsam handelnden Personen liegen. Es sollte berücksichtigt

werden, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Folgen erheblich von den in

den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder enthaltenen abweichen

können.

Kontakt:

Telefon +49 (0)30 897 86-5413

Telefax +49 (0)30 897 86-5419

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