Deutsche Wohnen SE, DE000A0HN5C6

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14.05.2019 - 07:13:39

Deutsche Wohnen SE: Zwischenergebnis zum 31. März 2019 / Guter Start in neues Geschäftsjahr

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DGAP-News: Deutsche Wohnen SE / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung

Deutsche Wohnen SE: Zwischenergebnis zum 31. März 2019 / Guter Start in

neues Geschäftsjahr

14.05.2019 / 07:10

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Zwischenergebnis zum 31. März 2019

Deutsche Wohnen: Guter Start in neues Geschäftsjahr

* Kontinuierliche Investitionen von rund EUR 73 Mio. in Wohnraum und

Klimaschutz

* Intensiver Dialog mit Mietern, Politik und der Öffentlichkeit

* Michael Zahn: "Wir stehen zu unserer Verantwortung."

Berlin, 14. Mai 2019. Die Deutsche Wohnen blickt auf ein positives erstes

Quartal zurück. Das Unternehmen setzte seinen Investitionskurs fort.

Nachhaltigkeit und der intensive Dialog mit allen Beteiligten stehen dabei

im Fokus. Der Konzerngewinn stieg durch Zukäufe im Vergleich zum

Vorjahreszeitraum um 7,4 % auf EUR 111 Mio.

Investitionen auf hohem Niveau

Die Deutsche Wohnen investierte im ersten Quartal 2019 rund EUR 73 Mio. in

ihren Bestand, 20 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Einen

zentralen Aspekt im Rahmen der Sanierung bildet das Thema Energieeffizienz.

Da rund ein Drittel des nationalen CO2-Ausstoßes von Gebäuden verursacht

wird, sieht das Unternehmen die Immobilienwirtschaft in der Verantwortung,

ihren Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Ziele zu leisten. Daher

investiert die Deutsche Wohnen gezielt, aber auch nachhaltig in die

Energieeffizienz ihrer Bestände. Einen Großteil der Kosten trägt das

Unternehmen dabei selbst und achtet darüber hinaus auf ein

sozialverträgliches Vorgehen bei den Maßnahmen. Wo die Gesamtmiete nach

Berechnung der Modernisierungsumlage 30 % des verfügbaren

Nettohaushaltseinkommens übersteigen würde, erfolgt eine Kappung der Miete.

Für die Sanierung des Wohn- und Geschäftshauses "Argentinische Allee" in

Berlin-Zehlendorf wurde die Deutsche Wohnen im ersten Quartal mit dem

Zertifikat in Gold der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)

ausgezeichnet. Der Energieverbrauch des Gebäudes konnte um 80 % reduziert

werden.

Energieeffizienteres und komfortableres Wohnen fördert die Deutsche Wohnen

auch durch den Einsatz neuer digitaler Technik. Durch eine strategische

Partnerschaft mit dem PropTech-Unternehmen Comgy wird die

Heizkostenabrechnung digitalisiert. Und mit dem schlüssellosen Zugangssystem

KIWI bietet das Unternehmen seinen Mietern mehr Komfort und vereinfacht die

Wohnraumbewirtschaftung. Im Februar 2019 wurde in Frankfurt am Main nach

einer Kernsanierung erstmals ein Wohnhaus der Deutsche Wohnen komplett mit

diesem System ausgestattet.

Auch den Neubau treibt das Unternehmen im neuen Jahr weiter voran: So laufen

am Lindenauer Hafen in Leipzig derzeit die Arbeiten für die Erstellung des

Rohbaus von zwei Mehrfamilienhäusern; das Richtfest ist im Herbst geplant.

In Dresden, unweit der historischen Altstadt, werden bis zum Ende des Jahres

ein altes VEB-Bürohochhaus sowie ein Tiefbunker und eine alte Kantine aus

den 80er Jahren abgerissen, sodass hier 2020 mit dem Bau von fast 500

Wohnungen begonnen werden kann. In Elstal bei Berlin ziehen bereits die

ersten Mieter in die in nachhaltiger Holzbauweise erstellten Häuser und für

das geplante Quartier Marienhain im Berliner Süden laufen gerade die

vorbereitenden Maßnahmen zur Anlage des Straßen- und Wegenetzes. Der

Baustart für die 1.200 Wohnungen ist im Frühjahr 2020 geplant.

Deutsche Wohnen setzt auf Dialog

Die Situation auf dem deutschen Wohnungsmarkt ist und bleibt weiterhin

angespannt. Laut Schätzungen des GdW sind bis 2030 bundesweit bis zu EUR 800

Mrd. an Investitionen erforderlich, um den vielfältigen Herausforderungen

des Wohnens in den kommenden Jahren gerecht zu werden. Dazu zählen die

fortschreitende Urbanisierung, die demografische Entwicklung, der

Klimawandel, die Digitalisierung, die Quartiersentwicklung und der

Stadtumbau.

"Wir stehen zu unserer Verantwortung", erklärt Michael Zahn,

Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen. "Wir investieren in großem Umfang

in Neubau und effektive Nachverdichtung und sind bereit, diese Aktivitäten

weiter zu verstärken. Wir schaffen nachhaltige und lebenswerte Quartiere für

Jung und Alt. Doch diese Aufgabe können wir nur alle gemeinsam bewältigen.

Dafür braucht es vorausdenkende und verantwortungsvolle Politiker,

öffentliche und genossenschaftliche Eigentümer und auch private

Wohnungsgesellschaften, die das Kapital von Investoren mitbringen. Wir

müssen miteinander reden und gemeinsam Lösungen finden."

Die Deutsche Wohnen stand auch im ersten Quartal 2019 im intensiven

Austausch mit ihrem Umfeld. Mit verschiedenen Berliner Bezirken wurden

Kooperationsvereinbarungen für einzelne Siedlungen in Tempelhof und Neukölln

sowie auch für den gesamten Bezirk Lichtenberg geschlossen. Die Deutsche

Wohnen hat für ihre Mieter in diesem Zusammenhang diverse

Informationsveranstaltungen angeboten. Der Dialog mit der Öffentlichkeit

wird fortgesetzt. Zu wichtigen Themen wie dem Mietspiegel bezieht das

Unternehmen klar Stellung.

Michael Zahn: "Die Deutsche Wohnen unterstützt das Instrument des

Mietspiegels ausdrücklich, da es grundsätzlich ein geeignetes Mittel zur

Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete sein kann. Voraussetzung dafür

ist allerdings die Erstellung nach anerkannten wissenschaftlichen

Grundsätzen. Eine Weiterentwicklung des Mietspiegels und bundeseinheitliche

Standards sind aus unserer Sicht unerlässlich."

Hohes Maß an gesellschaftlicher Verantwortung

Die Deutsche Wohnen ist in besonderem Maß ein Teil der Stadtgesellschaft.

Das Unternehmen nahm diese Verantwortung auch im zurückliegenden Quartal

ernst und engagierte sich neben dem Kerngeschäft dort, wo es die größte

Kompetenz besitzt. So wurde die Deutsche Wohnen im ersten Quartal 2019 für

ihr Engagement im Projekt Housing First geehrt, das obdachlosen Frauen

bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellt.

Übersicht Geschäftsentwicklung

Q1 2019 (EUR Q1 2018 (EUR

Mio.) Mio.)

Ergebnis aus der 183,7 163,7

Wohnungsbewirtschaftung

Ergebnis aus Verkauf 19,9 4,8

Ergebnis aus Pflege und Betreutes 21,3 11,6

Wohnen

Verwaltungskosten -23,2 -20,0

Sonstige Aufwendungen/Erträge -0,2 0,5

Betriebsergebnis (EBITDA) 201,5 160,6

Abschreibungen -12,4 -1,9

Ergebnis aus at-Equity-bewerteten 1,7 0,7

Unternehmen

Finanzergebnis -56,5 -31,2

Ergebnis vor Steuern (EBT) 134,3 128,2

Ertragsteuern -23,3 -24,8

Periodenergebnis 111,0 103,4

Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten

Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus

auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem

Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasste zum 31. März

2019 insgesamt 167.119 Einheiten, davon 164.416 Wohneinheiten und 2.703

Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse

gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX

Europe 600 und GPR 250 geführt.

Wichtiger Hinweis

Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine

Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar.

Soweit in diesem Dokument in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten sind,

stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "werden",

"erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon

ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen

Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen der Deutsche

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die Zukunft gerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Planungen,

Schätzungen und Prognosen, die die Deutsche Wohnen und die mit ihr gemeinsam

handelnden Personen nach bestem Wissen vorgenommen haben, treffen aber keine

Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit. Zukunftsgerichtete Aussagen

unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die meist nur schwer vorherzusagen

sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich der Deutsche Wohnen oder der

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werden, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Folgen erheblich von den in

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