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Centurion Law Group, corporate

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20.11.2019 - 18:33:08

Centurion Law Group: NJ Ayuk: Hört auf, uns zu helfen, es bringt uns um!

NJ Ayuk: Hört auf, uns zu helfen, es bringt uns um!

Der Blick auf Afrika und das bloße Drängen auf Hilfe liegt nicht im Interesse des alltäglichen Afrikaners. Es geht um das Ego der Eliten und Intellektuellen, die glauben, dass sie die Lösungen dafür haben, warum der Kontinent noch immer arm ist.

Mit dem Wachstum der Bevölkerung und der Wirtschaft Afrikas werden größere Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Die Gesellschaften verändern sich und die Wünsche der alltäglichen Afrikaner erfordern zunehmend dringende Aufmerksamkeit.

Andererseits erwartet der deutsche Energiewendeprozess in Zukunft ein wesentlich effizienteres und vernetzteres Energiesystem, von dem meiner Meinung nach, junge afrikanische Technologieunternehmer durchaus lernen und das Wachstum des Energiesektors beschleunigen können.

Mit Technologie-Start-ups, die die Absicht haben, nachhaltige Energielösungen auf dem gesamten Kontinent zu entwickeln, kann Deutschland auf diesen Markt schauen, wie es in Afrika investieren und gleichzeitig Energie- und Technologielösungen anbieten kann. Afrikanische Unternehmer können deutsche Produkte bei der Umgestaltung und Umstrukturierung der afrikanischen Energielandschaft nutzen.

Während die Wirtschaft einiger Länder unseres Kontinents in den letzten Jahren vor allem durch die Entwicklung des Energiesektors, die Diversifizierung der Wirtschaft und nachhaltige ausländische Investitionen erheblich gewachsen ist, lässt sich nicht leugnen, dass Afrika noch einen langen Weg vor sich hat.

Damit stellt sich die Frage, wie Afrika zu Wohlstand kommen wird. Die Antwort - nicht mit Geldhilfe.

In meinem Buch "Milliarden im Spiel: Die Zukunft der afrikanischen Energie" untersuche ich das Thema Auslandshilfe als Lösung für die Probleme Afrikas sehr genau. Denn zu lange sind wohlmeinende ausländische Organisationen eingestiegen, um uns zu helfen, und dabei sind sie uns versehentlich auf die Nerven gegangen. Dabei muss man bedenken, dass Geberländer und ausländische Institutionen nicht ausreichend verstehen, was wir brauchen und wie wir arbeiten.

Hilfe ist keine Lösung für Afrika.

Afrika braucht eine seit langem etablierte marktwirtschaftliche Unterstützung. Wir brauchen Kompetenzentwicklung, Schlüsselinfrastruktur, nachhaltige und förderliche Rahmenbedingungen, die zu Ergebnissen führen, und wir müssen dynamische Energielandschaften aufbauen, die langfristige Veränderungen bewirken, und die für die alltägliche afrikanische Frau und den afrikanischen Mann von Vorteil sind.

Entschlossen, die Zusammenarbeit mit Afrika zu fördern, die Investitionen auf dem Kontinent zu erhöhen und zur Verbesserung des Lebensstandards beizutragen, startete gestern in Berlin der G20-Gipfel 2019 Compact with Africa. Ich glaube, dass diese Initiative unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel funktionieren kann und sowohl für Afrika als auch für Deutschland von Vorteil sein kann. Deutschland (und andere Länder, die den Kontinent betrachten) müssen jedoch verstehen, dass Afrika ein echter Entwicklungspartner ist, und neben dem Aufbau von Beziehungen zu Regierungen, müssen auch afrikanische Unternehmen einbezogen werden. Sie sind auch entscheidend für die Entwicklung.

Wir müssen über die Hilfe hinausgehen.

Wenn sich Afrika herausbildet und seinen Platz am globalen Tisch einnimmt, wird es nicht nur von seinen Beziehungen zu Deutschland profitieren, sondern auch zu den Zielen Westeuropas beitragen können, wie sie im Rahmen des Compact with Africa Summit vorgestellt wurden.

Da der Kontinent fast 600 Millionen Menschen ohne Zugang zu Elektrizität hat, scheinen die Herausforderungen Afrikas unüberwindbar - vor allem angesichts der vielen Möglichkeiten und der rasanten Entwicklung, die der Zugang zu Elektrizität eröffnen kann. Aber es gibt Hoffnung. Mit einer Reihe von afrikanischen Nationen, die große Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien entwickeln und auf den Weg bringen. Mit Ländern wie Äquatorialguinea, Senegal und Mosambik, die sich für Gasentwicklungen und Weltklasseprojekte einsetzen, ist der Kontinent entschlossen, seinen Energiemix zu verändern und zu diversifizieren, was beweist, dass er ein würdiger Partner ist, insbesondere für Deutschland.

Das Germany Africa Business Forum (GABF) hat Anfang des Jahres seine mit mehreren Millionen Euro dotierte Förderzusage für Investitionen in deutsche Energie-Start-ups mit Schwerpunkt Afrika bekannt gegeben. Mit dieser Zusage wurden Mittel an deutsche Start-ups mit Engagement in afrikanischen Energieprojekten zugesagt. Die Rolle, die solche deutschen Unternehmen aus der Privatwirtschaft für Afrika spielen können, wird immer deutlicher. Die deutschen Unternehmen ESC Engineers und Noordtec arbeiteten beispielsweise mit Elite Construcciones aus Äquatorialguinea beim Projekt Akonikien zusammen - der ersten Speicher- und Regasifizierungsanlage für verflüssigtes Erdgas (LNG) der Region.

Als Teil der von der Regierung geleiteten Initiative LNG2Africa hat das Projekt die Bemühungen des Landes um die Monetarisierung der Gasressourcen durch die Schaffung einer heimischen Gas-zu-Markt Infrastruktur vorangetrieben, einem Sektor, der große Chancen für den privaten Sektor in ganz Afrika bietet. Dies ist ein echtes Beispiel für die Kompetenz der Deutschen im Dienste Afrikas.

Am Dienstag sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass sie die Investition in Wachstum und Entwicklung in Afrika als "Win-Win" betrachte und ermutigte, dass wir, anstatt über Afrika zu sprechen, "alles tun sollten, was wir können, um mit Afrika zusammenzuarbeiten".

Ich stimme dieser Ansicht zu, der Kontinent hat viel zu bieten und die Zusammenarbeit ist entscheidend für die Zukunft Afrikas. Wir brauchen keine schnellen Lösungen, wir brauchen Kapital und Technologie, die durch harte Arbeit, Sorgfaltspflicht und solide Ausführung unterstützt werden, um Wirkung zu erzielen. Wir können dies nur durch Anerkennung und Zusammenarbeit erreichen, nicht mit den gleichen alten Strategien, um Hilfe zu beweisen, die nicht sehr nützlich war.

NJ Ayuk ist CEO der Centurion Law Group und Executive Chairman der African Energy Chamber. Seine Erfahrung bei der Verhandlung von Öl- und Gasgeschäften hat ihm ein Expertenwissen über die Energielandschaft Afrikas vermittelt. Er ist der Autor von "Milliarden im Spiel: Die Zukunft der afrikanischen Energie".

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20.11.2019 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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