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02.07.2021 - 09:34:37

EQS-News: Antriebselektrifizierung f?hrt zu deutlicher CO2-Senkung

Bern, 2. Juli 2021

Der durchschnittliche CO2-Ausstoss neuer Personenwagen in der Schweiz und im F?rstentum Liechtenstein ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 10,5 Prozent auf 123,6 Gramm pro Kilometer zur?ckgegangen. Diese Zahlen des Bundesamtes f?r Energie (BFE) belegen aus der Sicht von auto-schweiz den Erfolg der Bem?hungen der Automobilbranche um die Senkung der Kohlenstoffdioxidemissionen neuer Fahrzeuge. Der starke R?ckgang ist auch auf die ?bererf?llung des ?10/20?-Ziels von auto-schweiz zur?ckzuf?hren. So sollte 2020 jeder zehnte neue Personenwagen ?ber das Stromnetz aufladbar sein - am Ende betrug der Marktanteil der Elektroautos und Plug-in-Hybride sogar 14,4 Prozent. Um dieses Wachstum weiter voranzutreiben, muss die Politik entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, insbesondere nach dem Scheitern des neuen CO2-Gesetzes an der Urne.

Auf 2020 hin wurde der Zielwert f?r neue Personenwagen analog zur Europ?ischen Union von zuvor 130 auf 95 Gramm CO2 pro Kilometer gesenkt - und damit vom einen auf das andere Jahr um rund 27 Prozent reduziert. Dass der neue Zielwert im ersten Jahr nicht zu erreichen war, stand sowohl in der EU als auch in der Schweiz, die ihre Flottenwerte allein berechnet, von vornherein fest. Trotzdem stellt die deutliche Reduktion des Flottenausstosses um 10,5 Prozent innerhalb eines Jahres einen grossen Erfolg dar, wobei die Coronakrise positive wie negative Einfl?sse mit sich gebracht hat. Nach Ausbruch der Pandemie im ersten Quartal schien die Lieferbarkeit von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb zun?chst gef?hrdet zu sein. Zum Gl?ck hat sich die Situation im weiteren Jahresverlauf teilweise entspannt und die Nachfrage nach entsprechenden Modellen hat sp?rbar angezogen.

Parallel zur Senkung der Vorgaben f?r neue Personenwagen (PW) wurde 2020 in der Schweiz und Liechtenstein erstmals ein CO2-Zielwert f?r leichte Nutzfahrzeuge (LNF) von 147 Gramm pro Kilometer vorgegeben. Auch bei den LNF ist der durchschnittliche CO2-Ausstoss im Vergleich zu 2019 um 2,8 Prozent auf 176,4 Gramm zur?ckgegangen. Bei den Transportern und Lieferwagen gestaltet sich die Umstellung der Flotte auf (teil-)elektrische Antriebe schwieriger, weil die technischen Anforderungen an die Fahrzeuge oft h?her sind als bei Personenwagen. Dies betrifft vor allem Fragen wie Reichweite, Ladezeiten, Zuladung und Anschaffungskosten. Doch wie bei den Personenwagen w?chst auch hier das Modell- und Antriebsangebot derzeit stark. Die Verfehlung der Zielwerte 2020 f?hrt insgesamt zu Sanktionszahlungen von 148,2 Millionen Franken (PW: 132.5 Mio., LNF: 15,7 Mio.). F?r die kommenden Jahre geht auto-schweiz von niedrigeren Zahlungen zugunsten des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds NAF aus, da der CO2-Ausstoss durch die st?rkere Elektrifizierung weiter zur?ckgehen wird.

St?rkere politische Unterst?tzung bei Rahmenbedingungen n?tig Mit dem deutlichen R?ckgang der CO2-Emissionen, besonders bei den Personenwagen, zeigt sich auto-schweiz-Mediensprecher Christoph Wolnik sehr zufrieden: ?Unsere Mitglieder bieten unz?hlige Modelle an, die ?ber einen Hybrid-, Elektro-, Gas- oder Brennstoffzellenantrieb verf?gen. Bei den Personenwagen liegt der Anteil dieser Antriebe im ersten Halbjahr 2021 bereits bei 39 Prozent, 18,2 Prozent der Neuwagen sind ?ber das Stromnetz aufladbar. Das Modellangebot w?chst enorm schnell.?

F?r diese Fahrzeuge brauche es aber eine st?rkere Unterst?tzung seitens der Politik, gerade beim Thema Lade- und Tankinfrastruktur, so Wolnik weiter: ?Kundinnen und Kunden, die nicht zuhause oder am Arbeitsplatz laden k?nnen, kaufen in der Regel kein elektrisches Auto. Das Laden im privaten Bereich muss unserer Meinung nach st?rker unterst?tzt werden. Auch die Laternenparker und Wasserstofftankstellen d?rfen nicht vergessen gehen. Der Bund ist jetzt in der Pflicht, deutlich mehr zu tun als die geringe F?rderung, die im abgelehnten CO2-Gesetz vorgesehen war. Nur so k?nnen wir die Elektromobilit?t gemeinsam in die gesamte Breite des Marktes tragen.?

Medienmitteilung als PDF

Weitere Ausk?nfte:Christoph Wolnik, MediensprecherT 079 882 99 13christoph.wolnik@auto.swiss

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