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Von den zahlreichen Familienunternehmen, die es in Deutschland gibt, ist nur ein Bruchteil b?rsennotiert.

11.01.2022 - 08:02:30

Dr. Reuter Investor Relations zu b?rsennotierte Familienunternehmen: Chancen durch Nachhaltigkeit. Doch gerade diese Unternehmen sind f?r viele Aktieninvestoren von besonderem Interesse.

familiengef?hrte oder zumindest zu einem wesentlichen Teil in Familienbesitz befindliche Unternehmen weisen h?ufig ein besonders nachhaltiges Gesch?ftsmodell auf. Dabei ist Nachhaltigkeit hier nicht ? wie dies umgangssprachlich h?ufig geschieht ? auf ?kologische Aspekte reduziert. Vielmehr geht es um die Frage, inwieweit ein Gesch?ftsmodell auf lange Sicht wirtschaftlich tragf?hig bleiben kann, ohne die daf?r ben?tigten Ressourcen durch kurzfristige Gewinnmaximierung zu stark zu ersch?pfen und somit die eigene Existenz zu gef?hrden. Ressourcen in diesem Sinne sind nicht nur Rohstoffe, sondern ebenso das verf?gbare Kapital, qualifizierte Fachkr?fte, eine gute Reputation und ?hnliche Faktoren, die f?r den langfristigen Unternehmenserfolg von erheblicher Bedeutung sind. Der Kauf von Aktien eines b?rsennotierten Familienunternehmens bietet auch Dritten die M?glichkeit, am Erfolg dieses spezifischen Managementansatzes zu partizipieren. Im Hinblick auf die Gr??e der Unternehmen, die Branchen, in denen sie t?tig sind, oder die von ihnen angebotenen Produkte beziehungsweise Dienstleistungen ist das Spektrum breit gef?chert. Gro?e, international bekannte deutsche Industrieunternehmen wie BMW (ISIN: DE0005190003) geh?ren ebenso dazu wie Artnet (ISIN: DE000A1K0375), ein Online-Dienstleister f?r den Kunsthandel, oder das Pharmaunternehmen Merck KGaA (ISIN: DE0006599905). Einige deutsche Familienunternehmen geh?ren in ihren Nischen und Marktsegmenten sogar zu den erfolgreichsten Akteuren weltweit. Gemeinsam ist ihnen allen, dass die Gr?nderfamilie oder deren Nachfahren signifikante Beteiligungen am Unternehmen halten und/oder Vertreter dieser Familie aktiv an der Unternehmensf?hrung mitwirken.

 

Drei b?rsennotierte Familienunternehmen im Kurzportr?t

 

Artnet (ISIN: DE000A1K0375) wurde im Jahr 1989 gegr?ndet und lancierte als erstes Produkt eine Datenbank f?r mit Kunstwerken erzielte Auktionspreise. Sie erm?glichte es Kunstsammlern und -h?ndlern, sich schneller als dies jemals zuvor m?glich war, einen ?berblick ?ber aktuelle Preistrends am Kunstmarkt zu verschaffen. Die Preisdatenbanken bilden bis heute das Kernst?ck des Gesch?ftsmodells von Artnet. Mittlerweile enthalten sie rund sieben Millionen Auktionsergebnisse von mehr als 700 Auktionsh?usern aus aller Welt. W?hrend die Price Database Fine Art and Design bis in das Jahr 1985 zur?ckreicht, sind in der Price Database Decorative Art Verkaufsergebnisse abrufbar, die seit dem Jahr 2000 erzielt wurden. Kunstmarkt-Akteure k?nnen ?ber monatliche Abonnements Zugang zu den Preisdatenbanken erhalten und diese f?r individuelle Onlinerecherchen zu Preisentwicklungen am Kunstwerk nutzen. Erg?nzt werden die Datenbanken durch das Galerienetzwerk Artnet Galerien als zweites Kernprodukt. Es basiert ebenfalls auf monatlichen Beitr?gen und umfasst aktuell etwa 2000 internationale Galerien mit den von ihnen vertretenen K?nstlern und deren Werken. Eine dritte Komponente des Artnet-Gesch?ftsmodells ist Artnet Auctions, eine Online-Auktionsplattform f?r Bildende Kunst und Design. Mit ihren Produkten hat die Artnet AG wesentlich zur Erh?hung der Transparenz am Kunstmarkt beigetragen. Ein ?u?eres Zeichen ihres Erfolges ist die internationale Expansion. Neben Berlin verf?gt die Gesellschaft heute ?ber eine weitere Hauptniederlassung am Broadway in New York; dar?ber hinaus existieren Zweigstellen in China, Gro?britannien und Russland.

 

Ein eindrucksvolles Beispiel f?r den Erfolg nachhaltigen Wirtschaftens ist die Merck KGaA (ISIN: DE0006599905), deren Urspr?nge bis in das Jahr 1668 zur?ckreichen. Somit gilt die Gesellschaft als ?ltestes pharmazeutisch-chemisches Unternehmen weltweit. Sie ist unabh?ngig von dem gleichnamigen US-amerikanischen Unternehmen Merck & Co., Inc., dessen Historie jedoch ebenfalls auf die deutsche Unternehmerfamilie Merck zur?ckgeht. Heute besch?ftigt die Merck KGaA weltweit mehr als 58.000 Personen, davon mehr als 13.000 in Deutschland, insbesondere in Darmstadt. Bis heute wird die Kapitalmehrheit der KGaA von der E. Merck KG gehalten, welche von Mitgliedern der Familie Merck gef?hrt wird und die strategischen Leitlinien des Konzerns festlegt.

 

Ein weiteres Beispiel f?r ein erfolgreiches deutsches Familienunternehmen an der B?rse ist Wacker Chemie (ISIN: DE000WCH8881). Dort fungiert aktuell mit Peter-Alexander Wacker ein Mitglied der Gr?nderfamilie als Aufsichtsratsvorsitzender. Zudem kontrolliert die Familie das 1914 gegr?ndete Chemieunternehmen bis heute mehrheitlich. Die Gesellschaft mit Sitz in M?nchen ist Muttergesellschaft eines global aktiven Chemiekonzerns mit vier Gesch?ftsbereichen sowie 23 Produktionsst?tten in Europa, Amerika und Asien. Die Produkte von Wacker basieren auf den beiden Hauptrohstoffen Ethen und Silicium und werden weltweit in mehr als 100 L?ndern vertrieben.

 

Eine Studie belegt: b?rsennotierte Familienunternehmen wirtschaften solider und erfolgreicher als Nicht-Familienunternehmen. Und: die positive Performance w?chst mit dem Familieneinfluss. So verwundert es auch nicht, dass einzelne Finanzseiten den Anlagetrend Familienunternehmen f?r sich entdeckt haben. Wie bspw. finanzen.net. Diese covern zahlreiche b?rsennotierte Familienunternehmen. Besonders hervorgetan aus dieser Liste der Familienunternehmen haben sich bspw. GFT Technologies (ISIN: DE0005800601) mit einer Jahresperformance von 217% oder auch Krones (ISIN: DE0006335003) mit einer Jahresperformance von 34%. Es bleibt also spannend bei den Familienunternehmen.

 

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Interessenkonflikte: Mit der artnet AG existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erh?hen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der artnet AG. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von artnet AG sind nicht im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations.

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Gesch?ftsmodells. Es ist nicht gew?hrleistet, dass sich das Gesch?ftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen l?sst. Weitere Unternehmensrisiken zu artnet lassen sich auf der Investor Relations-Seite des Unternehmens abrufen: http://www.artnet.de/investor-relations/

 

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln get?tigt werden, die zur freien Verf?gung stehen und nicht f?r die Sicherung des Lebensunterhaltes ben?tigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile ?ber die B?rse zu jedem Zeitpunkt m?glich sein wird. Grunds?tzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

 

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel ver?ffentlichten Informationen beruhen auf sorgf?ltigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot f?r die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausf?hrungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber f?r vertrauensw?rdig erachtet.

 

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verf?gbaren Informationen ber?cksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Ver?ffentlichung der artnet AG vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben pr?fen zu lassen.

 

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