DAX, DE0008469008

STUTTGART - Die Aktienmärkte haben Experten zufolge noch etwas Luft nach oben - trotz immer neuer Trump-Eskapaden und der Sorge vor einer schärferen Gangart der Notenbanken.

13.04.2018 - 16:38:23

Trotz Trump und steigender Zinsen: Börsenexperten bleiben optimistisch. Auf einer Anlegermesse in Stuttgart zeigten sich Fachleute in Podiumsdiskussionen am Freitag zuversichtlich, dass die Börsen dank der immer noch gut laufenden Konjunktur den aktuellen Herausforderungen in puncto Handelsstreit mit China, Syrienkonflikt und steigenden Zinsen die Stirn bieten können.

zwar in den nächsten Monaten stark schwanken könnte, zum Jahresende hin aber doch noch steigen dürfte. Sein Argument: Die Europäische Zentralbank werde weiterhin von "Tauben" dominiert, die Probleme wie die Schuldenkrise in Europa mit dem Drucken billigen Geldes wegwischen und so die Preise von Vermögenswerten wie eben Aktien antreiben.

Der Kapitalmarktexperte und Portfolio-Manager Ascan Iredi von der DZ Privatbank sah hingegen mit Blick auf die Geldpolitik in den USA graue Wolken am Horizont aufkommen: "Die monetäre Ausstattung der Marktteilnehmer sinkt." Sollte den Anlegern in Zukunft noch mehr billiges Geld entzogen werden, könnte künftig die wichtige Triebfeder der jahrelangen Hausse an den Aktienmärkten stark an Bedeutung verlieren.

Anleger schauen bereits seit Monaten sorgenvoll auf die Notenbank der USA (Fed). Anfang Februar hatte der Anstieg der Renditen zehnjähriger US-Anleihen die Furcht vor einer steigenden Inflation und einer deshalb strafferen Geldpolitik geschürt, und erst jüngst hatte die Fed Signale für weitere Leitzinsanhebungen ausgesendet.

Doch auch Iredi bleibt erst einmal zuversichtlich: Solange die viel beachtete Geldmenge "M1" noch steige, sei kein Crash zu erwarten. Mit dem Begriff "M1" bezeichnen Volkswirte alle unmittelbar verfügbaren Zahlungsmittel wie etwa Bargeld oder Sichtguthaben bei Banken, wohingegen die breiter gefassten Geldmengen M2 oder M3 auch Spareinlagen oder kurzfristige Bankschuldverschreibungen berücksichtigen.

Insofern müssten Anleger laut Iredi zwar bedenken, dass Trump angesichts seiner Herkunft aus der Baubranche einen anderen Umgangston pflege als seine Vorgänger und durchaus "gern mit dem Feuer spielt". Letztlich aber könnte der Dax zum Ende des Jahres bei etwa 13 300 Punkten stehen. Das wäre gegenüber dem aktuellen Stand immerhin ein Plus von gut 6 Prozent.

@ dpa.de

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