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Osram, DE000LED4000

PREMSTÄTTEN / MÜNCHEN - Auf dem Weg zur Übernahme des angeschlagenen Lichtkonzerns Osram hat der österreichische Sensorhersteller AMS kürzlich einen weiteren wichtigen Schritt gemacht.

14.04.2020 - 08:46:24

AMS IM FOKUS: Sensorhersteller geht weiter fest von Osram-Übernahme aus. Mit der abgeschlossenen Kapitalerhöhung ist das Unternehmen aus Premstätten in der Steiermark nun fast am Ziel und will den Zusammenschluss mit dem Traditionskonzern aus München im zweiten Quartal abschließen. Doch die Turbulenzen an den Finanzmärkten werfen einen Schatten auf das ohnehin schwierige Vorhaben. Was bei AMS los ist, wie Analysten die weiteren Aussichten einschätzen und wie sich die Aktie entwickelt hat.

sind seiner Auffassung nach zu hoch gehängt, zudem würden die Impulse durch den Osram-Deal nicht richtig verstanden, schrieb der Analyst Mitte Februar. Das war allerdings noch vor Beginn des Corona-Crashes.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Die an der Schweizer Börse in Zürich gehandelte AMS-Aktie verlor im Zuge der Corona-Krise rapide an Wert. Aktuell kostet ein Anteilsschein gerade mal noch rund 10 Schweizer Franken. Anfang Februar und damit vor der Zuspitzung der Pandemie in Europa lag der Wert noch bei rund 48 Franken.

Seither ist der Kurs um fast 80 Prozent eingebrochen und der Börsenwert der Österreicher tief in den Keller abgesackt. Die Marktkapitalisierung liegt nur noch bei rund 740 Millionen Franken (etwa 700 Millionen Euro).

Auch auf längere Sicht sieht es nicht besser aus: In den zurückliegenden drei Jahren summiert sich das Minus für AMS sogar auf etwa 85 Prozent. Im Frühjahr 2018 kostete ein Anteilsschein zwischenzeitlich sogar rund 120 Franken. Davon ist der Sensorhersteller mittlerweile Welten entfernt.

@ dpa.de

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