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Alphabet C-Aktie, US02079K1079

NEW YORK - Trotz starker Quartalszahlen der Google-Mutter Alphabet und von Amazon haben die Aktienkurse der beiden Tech-Giganten am Mittwoch unterschiedliche Wege eingeschlagen.

03.02.2021 - 18:15:25

AKTIEN IM FOKUS: Alphabet auf Rekordhoch - Amazon leiden unter Chefwechsel. Während es für beide Aktiengattungen von Alphabet kräftig nach oben in neue Rekordhöhen über 2000 US-Dollar ging, drehten die Papiere des Handelsunternehmens Amazon rasch nach dem Börsenstart ins Minus. Analysten machten dafür vor allem den zusammen mit den Zahlen angekündigten Rückzug von Unternehmensgründer und Konzernchef Jeff Bezos verantwortlich.

Die Aktien von Alphabet waren die Favoriten im Nasdaq-Auswahlindex: Die A-Aktien gewannen 7,5 Prozent auf 2063,91 US-Dollar und die stimmrechtslosen C-Aktien legten um 7,5 Prozent auf 2071,98 Dollar zu. Die Gewinne der Amazon-Papiere jedoch verflüchtigten sich rasch wieder. Diese Anteile sanken zuletzt um 0,2 Prozent auf 3373,99 Dollar. Ihr Rekordhoch hatten sie Anfang September 2020 bei etwas über 3552 Dollar erreicht.

Zu den Zahlen von Alphabet äußerten sich zahlreiche Analysten sehr positiv und hoben ihre Kursziele an. Barclays-Analyst Ross Sandler schrieb, der Umsatz und mehr noch das Ergebnis je Aktie hätten die durchschnittlichen Expertenerwartungen übertroffen. Als Wermutstropfen sah er zwar die deutlich negativen Margen im Cloud-Geschäft an, verwies zugleich aber auf den Auftragsbestand. Dieser sei im Vergleich zum Vorquartal um fast die Hälfte gestiegen, was eine weite starke Umsatzentwicklung in diesem Bereich erwarten lasse.

Bei Amazon jedoch rückten die gemeldeten Geschäftsrekorde in den Hintergrund. "Die Zahlen im vierten Quartal waren stark und haben auf allen Ebenen die Erwartungen übertroffen, schrieb etwa BofA-Analyst Justin Post. Doch die große Neuigkeit sei der Chefwechsel. Dennoch, so schrieb er weiter, "auch wenn der Wechsel negativ sein dürfte für die Stimmung", bleibe er zuversichtlich, was die Marktstellung und das Management betreffe. Andere große Tech-Aktien hätten es vorgemacht, Neuerungen vorangetrieben und sich auch unter einer neuen Führung gut entwickelt. Zudem bleibe Bezos als geschäftsführender Vorsitzender des Verwaltungsrats Amazon weiter erhalten. Entsprechend blieb Analyst Post optimistisch. Er bekräftigte seine Kaufempfehlung und hob das Kursziel der Amazon-Aktie von 4000 auf 4150 Dollar an.

Zahlreiche weitere Analysten reagierten ebenso. Die Experten von Goldman Sachs etwa setzten ihr Kursziel sogar auf 4500 Dollar hoch und bekräftigten die Aktie auf der "Conviction Buy List" für besonders aussichtsreiche Werte. Seitens der schweizerischen Bank UBS hieß es: An den wichtigsten Themen für Amazon werde sich mit dem künftigen neuen Chef Andy Jassy, dem aktuellen Leiter der boomenden Cloud-Sparte, wohl nichts ändern. Jassy, der bereits langjähriger "Kronprinz" ist, soll den Konzernvorsitz des Online-Handelsgiganten im dritten Quartal dieses Jahres übernehmen.

@ dpa.de

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