Tesla, US88160R1014

NEW YORK - Laut der Investmentbank Jefferies dürfte Volkswagen dem Branchen-Herausforderer Tesla weiter nur hinterherfahren.

08.11.2021 - 14:01:27

ANALYSE: Jefferies stuft Volkswagen doppelt ab - Tesla eine Bedrohung. Analyst Philippe Houchois nahm diese Erwartung in einer am Montag vorliegenden Studie zum Anlass, um die VW -Vorzugsaktien gleich doppelt abzustufen. Mit der Umstufung von "Buy" auf "Underperform" ist er aktuell der einzige Experte, der den VW-Aktien ein negatives Votum gibt.

Der Autobauer könne mit der rasanten Entwicklung des Elektroautobauers Tesla nicht mithalten, urteilte der Experte. Die Wolfsburger seien zu komplex aufgestellt und hätten mit Altlasten zu kämpfen. Auch sei er Regierungseinfluss ein Bremsklotz. Das Kursziel für die VW-Titel kappte Houchois von 270 auf 170 Euro, was ein Tief seit Februar 2020 bedeuten würde. Auf dem zuletzt gedrückten Kursniveau erwartet der Experte damit immer noch einen Abschlag von etwa zehn Prozent.

Houchois sieht zwar in der Tesla-Konkurrenz keine existenzielle Bedrohung für Volkswagen. Die VW-Aktie zu besitzen, sei vor diesem Hintergrund aber nicht attraktiv, betonte der Experte. Sein Optimismus gilt daher weiter den mit "Buy" bewerteten Tesla-Papieren, denen er mit einem Kursziel von 1400 Dollar auch nach der jüngsten Rekordrally noch mehr Potenzial attestiert. Diese hatte die Papiere zuletzt an der New Yorker Nasdaq-Börse über die 1200-Dollar-Marke befördert.

Entsprechend der Einstufung "Underperform" erwarten die Analysten von Jefferies, dass die Aktie auf Zwölfmonatssicht einen Kursverlust (abzüglich Dividende) von mindestens 10 Prozent erreichen wird. "Buy" heißt entsprechend, dass die Aktie in dieser Zeit eine Gesamtrendite von mindestens 15 Prozent erreichen sollte.

Analysierendes Institut Jefferies./tih/la/jsl/mis

Veröffentlichung der Original-Studie: 07.11.2021 / 17:45 / ET

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 07.11.2021 / 19:00 / ET

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Autonomes Fahren: Mercedes kooperiert mit Lidar-Anbieter Luminar. Luminar ist ein Spezialist für Laser-Radare, mit denen Fahrzeuge ihr Umfeld abtasten können. Ziel sei es, Luminars Technik in Serienautos von Mercedes einzusetzen, teilte der Autohersteller am Donnerstag in Stuttgart mit. STUTTGART - Mercedes-Benz kooperiert mit dem US-Unternehmen Luminar, um die Entwicklung selbstfahrender Autos voranzutreiben. (Boerse, 20.01.2022 - 17:15) weiterlesen...

IG Metall kündigt Betriebsratswahl bei Tesla für 28. Februar an. BERLIN/GRÜNHEIDE - Die Gewerkschaft IG Metall für den Bezirk Berlin, Brandenburg und Sachsen hat beim US-Autobauer Tesla in Grünheide Betriebsratswahlen für den 28. Februar angekündigt. Allerdings rechnet Bezirksleiterin Birgit Dietze nicht damit, dass dieser auch die Mehrheit der Beschäftigten abbilden werde, sagte sie am Donnerstag in Berlin. "Die bisher Eingestellten repräsentieren nicht die Belegschaft, wie sie bei beginnender oder erst recht bei voller Produktion aussehen wird", so Dietze. IG Metall kündigt Betriebsratswahl bei Tesla für 28. Februar an (Boerse, 20.01.2022 - 15:44) weiterlesen...

Brandenburgs Regierung hält Wasservorrat rund um Tesla für gesichert. "Die Landesregierung sieht die Trinkwasserversorgung von 170 000 Menschen im Einzugsgebiet des WSE (Wasserverbands Strausberg-Erkner) und der Wasserversorgung von Tesla als nicht gefährdet an", sagte Umweltminister Axel Vogel (Grüne) am Mittwoch im Landtag in Potsdam auf eine Frage. Die Klage der Umweltverbände, um die es in dem Verfahren geht, richte sich gegen die Erhöhung der genehmigten Waserentnahmemengen am Wasserwerk Eggersdorf in Höhe von 1,2 Millionen Kubikmeter im Jahr, nicht gegen den ursprünglichen Bescheid von 1976 für rund 2,5 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr. POTSDAM/GRÜNHEIDE - Um ausreichend Trinkwasser in der Region rund um die neue Tesla -Fabrik in Grünheide bei Berlin muss man sich nach Ansicht der Brandenburger Regierung keine Sorgen machen. (Boerse, 19.01.2022 - 13:34) weiterlesen...

Mündliche Verhandlung wegen wasserrechtlicher Genehmigung für Tesla. FRANKFURT (Oder) - Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) verhandelt am 11. Februar über eine Klage gegen eine wasserrechtliche Genehmigung für das Werk des US-amerikanischen Elektroautobauers Tesla . Geklagt hatten zwei Umweltverbände gegen eine vom Landesamt für Umwelt am 28. Februar 2020 erteilte Genehmigung für die Wassererfassung Eggersdorf (Aktenzeichen VG 5 K 469/21). Zunächst hatte "rbb24" über den Termin berichtet. Mündliche Verhandlung wegen wasserrechtlicher Genehmigung für Tesla (Boerse, 17.01.2022 - 17:47) weiterlesen...