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ZOOPLUS AG, DE0005111702

MÜNCHEN - Wie vielen anderen Online-Händlern hat die Corona-Pandemie auch dem Anbieter von Haustierbedarf Zooplus notierte Unternehmen nutzen und den Umsatz mittelfristig verdoppeln, auch die Profitabilität soll zulegen.

30.03.2021 - 08:33:29

ZOOPLUS IM FOKUS: Wachstumsturbo Stammkunden. Den Anlegern an der Börse gefällt das.

aggressiver im Konkurrenzkampf agieren würden. Zugleich komme es darauf an, ob Zooplus die Eigenmarken priorisieren und dabei gleichzeitig das Verhältnis zu den Markenherstellern ausgewogen gestalten könne.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Die Mittelfristziele des Tierbedarfshändlers überzeugten die Zooplus-Anleger. Nach einer vorangehenden mehrwöchigen Schwächephase war die Prognose die Initialzündung für ein Kursfeuerwerk. Nach der Zahlenvorstellung am 25. März ging es für den Aktienkurs in der Spitze um rund ein Viertel nach oben auf ein Rekordhoch bei 245,50 Euro.

Anschließend machten einige Anleger zwar erst einmal Kasse, mit aktuell 237 Euro kosten die Papiere aber immer noch knapp 40 Prozent mehr als Ende letzten Jahres.

Auf Zwölfmonatssicht zählen die Papiere zu den größten Gewinnern der Corona-Krise und des dadurch zusätzlich befeuerten Online-Booms: Seit dem Corona-Crashtief vor einem Jahr hat sich ihr Wert fast verdreieinhalbfacht. Damit ist das Papier neben anderen Online-Händlern wie etwa dem Modeunternehmen Global Fashion Group und dem Möbelanbieter Westwing einer der größten Krisengewinner im Nebenwerte-Index SDax.

Dank der Kurszuwächse konnte Zooplus Anfang 2021 eine jahrelange Schwächephase an der Börse abhaken. So waren die Papiere gegen Mitte 2017 auf rund 200 Euro nach oben geschnellt, anschließend aber wegen trister Geschäftszahlen und geplatzter Übernahmehoffnungen peu a peu abgerutscht. Im Frühjahr 2020 kam dann noch der erste Corona-Schreck hinzu. Das Ergebnis: ein Kurs von nur noch 65 Euro.

Langfristig gesehen hat sich das Investment für Aktienanleger ausgezahlt. Im Vergleich zum ersten Kurs im Mai 2008 ist der Wert der Aktie - den Aktiensplitt von 2011 einkalkuliert - in nicht einmal 13 Jahren auf fast das 19-Fache gestiegen. Seit 2011 ist das Unternehmen im SDax gelistet.

Mit einer Marktkapitalisierung von inzwischen rund 1,6 Milliarden Euro liegt das Unternehmen im Nebenwerte-Index im vorderen Mittelfeld.

@ dpa.de