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Sixt-Staemme, DE0007231326

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat die Einstufung für die Stammaktien von Sixt angesichts eines Medienberichts über das Interesse von Volkswagen an einer Beteiligung auf "Add" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen.

17.09.2020 - 18:31:06

ANALYSE-FLASH: Baader Bank belässt Sixt-Stämme auf 'Add' - Ziel 70 Euro. Ein Einstieg der Wolfsburger bei dem Autovermieter mache Sinn, schrieb Analyst Christian Obst in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Zuletzt habe es solche Gerüchte in Verbindung mit Europcar gegeben.

notierten Grenke-Anteile zunächst noch weiter nach unten gerauscht und hatten mit 23,92 Euro ein Tief seit 2014 erreicht. In der Gewinnzone hatten sie später über weite Strecken seitwärts tendiert, ehe am Nachmittag die Erholung weiter Fahrt aufnahm.

Auslöser der Leerverkaufsattacke war vor zwei Tagen ein Report des selbsternannten Researchdienstes Viceroy Research. Dieser hatte unter anderem das Franchisingsystem von Grenke als Betrugskonstrukt im großen Stil kritisiert, mit dem entweder Luftbuchungen von Finanzmitteln kaschiert oder Geld abgezweigt werden sollte.

Auch ein von Grenke verfasstes Dementi im Bericht von Viceroy geäußerten Vorwürfe gegen den Leasingspezialisten hatte zur Wochenmitte die Anleger nicht beruhigt.

Nach Kepler Cheuvreux am Vortag setzten inzwischen weitere Analysehäuser ihre Bewertungen für die Grenke-Papiere aus. Experte Marius Fuhrberg von Warburg Research zeigte zwar prinzipiell Vertrauen in das operative Geschäft, will angesichts der vorgeworfenen Bilanzunregelmäßigkeiten jedoch zunächst weitere Informationen abwarten.

Ähnlich verfährt Analyst Thorsten Strauß von der NordLB: "Solange nicht mehr Klarheit bezüglich der vorgebrachten Vorwürfe herrscht, setzen wir unsere Empfehlung und das Kursziel für die Grenke-Aktie aus."

"So zweifelhaft und rustikal die Vorgehensweise der zum britischen Investor Fraser Perring gehörenden Firma Viceroy Research auch sein mag", so Strauß, "der Umstand, dass er auch beim inzwischen insolventen Zahlungsabwickler Wirecard frühzeitig auf mögliche Bilanzmanipulationen hinwies, beschert ihm nun erheblichen Zulauf."

@ dpa.de