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BMW, DE0005190003

MÜNCHEN - Auch der Autobauer BMW und insbesondere vom Erzrivalen Daimler schraubte ihre Aussichten für die Margen bereits nach dem Startquartal hoch.

06.05.2021 - 18:34:30

BMW IM FOKUS: Ergebnisprognose und Chipflaute im Blick nach Eckdaten. Zuletzt zeigte sich aber, dass auch die Bayern nicht ganz immun sind gegen den Chipmangel in der Branche. Wie es bei BMW läuft, was die Analysten sagen und wie die Aktie läuft.

von einem weiteren positiven Zeichen aus der Branche. Die guten Resultate lägen aber unter anderem an der durch die Covid-Pandemie angehobenen Preise. Die Schlüsselfrage ist für den Experten, ob dieser Schwung ins zweite Quartal gerettet werden kann, denn von den Lieferketten komme Druck.

Tim Rokossa von der Deutschen Bank schrieb zu den vorläufigen Zahlen, er könne kaum erkennen, warum die hohe operative Marge im Autogeschäft in den kommenden Quartalen bedeutend sinken sollte. Auch BMW dürfte zwar im zweiten Quartal von der Chipflaute betroffen sein, aber bisher sei der Konzern von eher vernachlässigbaren Problemen ausgegangen. Der Ausblick erscheine daher zurückhaltend.

Die im dpa-AFX-Analyser erfassten Stimmen, die sich seit der Vorlage der vorläufigen Zahlen zu Wort gemeldet haben, sind insgesamt eher ausgeglichen. Von acht Empfehlungen lauten fünf auf Halten, zwei auf Kaufen und eine auf Verkaufen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 97 Euro und damit rund 16 Prozent über dem aktuellen Niveau (83,30 Euro).

DAS MACHT DIE AKTIE

Die im Dax notierte BMW-Stammaktie hat wie auch andere Werte aus der Branche seit November deutlich angezogen - von weniger als 60 Euro auf inzwischen wieder über 80 Euro. Anfang April war sie zwischenzeitlich sogar mehr als 90 Euro wert. Damit konnte sich der Kurs seit dem Tief im Corona-Crash im vergangenen März mehr als verdoppeln. Doch mittelfristig ist damit für die Aktionäre eher nichts gewonnen, schließlich lag die Aktie Ende 2019 auch über der Marke von 75 Euro; Anfang 2018 sogar noch bei knapp 100 Euro.

Vom Rekordhoch von 123,75 Euro aus dem März 2015 ist das Papier derzeit ohnehin meilenweit entfernt. Mit dem Abschlag von rund einem Drittel seitdem schneidet BMW deutlich schlechter ab als der europäische Branchenindex Stoxx 600 Auto & Parts und auch als der Erzrivale Daimler, dessen Börsenwert seitdem um rund ein Viertel schrumpfte.

An der Börse ist BMW momentan rund 54 Milliarden Euro schwer. Rund 47 Prozent der Anteile gehören den Erben der Familie Quandt, Susanne Klatten und Stefan Quandt.

@ dpa.de

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