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Facebook Inc, US30303M1027

MENLO PARK - Der US-amerikanische Tech-Konzern Facebook bekommt die Kritik an seinem Geschäftsmodell immer stärker auch an den eigenen Zahlen zu spüren.

08.04.2020 - 12:46:23

FACEBOOK IM FOKUS: Fake News kosten bares Geld - Wie stark belastet Corona?. Zwar wuchs das Geschäft der Online-Plattformen der Kalifornier vor der Corona-Krise weiter kräftig. Doch gerade vor dem Beginn der heißen Phase des US-Präsidentschaftswahlkampfs kosten die Fake-News-Vorwürfe bares Geld - und nun kommt auch noch eine schwere Rezession auf das Unternehmen zu, das seine Gewinne vor allem mit Werbedollars macht. Was bei dem Konzern los ist, wie Analysten ihn aktuell sehen und wie die Aktie zuletzt lief.

und Microsoft sehen sich wegen ihrer Marktmacht auch Ermittlungen der Wettbewerbsbehörden gegenüber.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Analysten haben in jüngster Zeit mit Kurszielsenkungen auf die Entwicklungen bei Facebook reagiert, bleiben aber zunächst optimistisch. Brent Thill vom Investmenthaus Jefferies empfiehlt weiter den Kauf der Papiere, warnt aber vor deutlichen Bremsspuren beim Wachstum: die Werbeerlöse der US-Internetkonzerne könnten sich in der gegenwärtigen Corona-Krise schlechter entwickeln als während der Finanzkrise 2008/2009.

Analystin Heather Bellini von Goldman Sachs senkte das Kursziel für Facebook deutlich von 249 auf 170 US-Dollar, bleibt aber ebenfalls auf "Buy". Auch Douglas Anmuth von JPMorgan rät bei Facebook trotz eines auf 225 Dollar gesenkten Kursziels zum Kauf. Für Amazon und Netflix hob er seine Schätzungen für die Geschäftsentwicklung sogar leicht an. Seine "Top Picks" in der Branche sind Amazon und Facebook.

WAS DIE AKTIE MACHT:

Erst Ende Januar verzeichnete die Facebook-Aktie ein Rekordhoch bei gut 224 Dollar. Danach ging es jedoch rapide bergab, bis auf 137 Dollar Mitte März rutschte der Kurs in die Tiefe. Derzeit notieren die Papiere nach einer Erholung wieder zwischen 160 und 170 Dollar. Damit ist Facebook an der Börse mehr als 470 Milliarden Dollar wert - was aber immer noch fast 170 Milliarden weniger sind als auf dem Höchststand.

Das Unternehmen schneidet damit vergleichsweise schwach ab, in diesem Jahr steht bisher ein Minus von rund einem Fünftel zu Buche. Amazon und Microsoft liegen sogar leicht im Plus, während die Google-Mutter Alphabet mit einem Minus von rund einem Zehntel nur leicht schwächer abgeschnitten hat als der US-Tech-Index Nasdaq 100 .

@ dpa.de

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