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K+S, DE000KSAG888

KASSEL - Der von hohen Schulden geplagte Dünger- und Salzkonzern K+S will mit Sparprogrammen und einem Spartenverkauf zurück in die Spur finden.

08.10.2020 - 08:33:28

K+S IM FOKUS: Mit einer Rosskur zurück in die Spur. Dabei gab es nun einen entscheidenden Fortschritt. Was bei dem Unternehmen los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

gelisteten Aktien stehen, abgesehen von wenigen Erholungsphasen, seit mehr als einer Dekade unter Druck. Kurz vor der Weltfinanzkrise im Jahr 2008 hatten die Papiere mehr als 97 Euro gekostet. Aktuell sind es etwas mehr als 7 Euro.

Zwar folgte auf den Kurseinbruch im Sog der globalen Finanzkrise 2008 bis 2009 eine Erholung bis ins Jahr 2011 hinein. Anschließend purzelte der Aktienkurs wieder. 2015 trieb das Interesse des kanadischen Wettbewerbers Potash den Kurs nochmal bis auf rund 40 Euro. Allerdings gab Potash - das mittlerweile mit Agrium zu Nutrien fusionierte - die Pläne wegen des Widerstands des Managements von K+S sowie einer Eintrübung des Kali-Marktumfeldes auf.

Von den knapp 40 Euro ist aktuell weniger als ein Fünftel übrig, vom Rekordhoch aus 2008 weniger als ein Zehntel. Allein im laufenden Jahr steht trotz der jüngsten Erholung ein Minus von rund 35 Prozent zu Buche. Damit schrammt K+S derzeit nur knapp an einem Platz unter den zehn schwächsten Werten im 60 Titel umfassenden MDax vorbei.

Beim Börsenwert reicht es mit rund 1,35 Milliarden Euro nur noch für den drittletzten Platz im Index der mittelgroßen Werte. Zum Vergleich: Mitte 2015 waren es im Zuge des Interesses von Potash noch rund sieben Milliarden Euro gewesen. Damals war K+S auch noch im deutschen Leitindex Dax notiert.

@ dpa.de