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Incrementum Inflation Diversifier Fund, Incrementum

Incrementum AG: In Gold We Trust-Report 2021 - Der monet?re Klimawandel

27.05.2021 - 09:34:33

Incrementum AG: In Gold We Trust-Report 2021 - Der monet?re Klimawandel.  PRESSEMITTEILUNG: Schaan / Wien, am 27. Mai 2021 Am 27. Mai 2021 wurde der diesj?hrige In Gold We Trust-Report im Rahmen einer internationalen und live im Internet ?bertragenen Pressekonferenz pr?sentiert. Autoren des Reports sind die

Trust-Report im Rahmen einer internationalen und live im Internet ?bertragenen Pressekonferenz pr?sentiert. Autoren des Reports sind die beiden Fondsmanager Ronald-Peter St?ferle und Mark Valek vom liechtensteinischen Verm?gensverwalter Incrementum AG.

 

Der 350 Seiten starke In Gold We Trust-Report ist weltweit renommiert und wurde vom Wall Street Journal zum ?Goldstandard aller Goldstudien? geadelt. Die letztj?hrige Ausgabe wurde insgesamt mehr als 2 Millionen Mal heruntergeladen und geteilt. Damit z?hlt der in diesem Jahr zum 15. Mal erscheinende In Gold We Trust-Report international zu den meistgelesenen Goldstudien. Neben der deutschen und der englischen Version erscheint die j?hrliche Publikation seit 2019 auch auf

Chinesisch.


 

In Gold We Trust-Report 2021

In Gold We Trust-Report 2021 ? Kurzversion

 

Video mit den Kernaussagen

Live-Streaming bzw. Aufzeichnung der Pressekonferenz

Pr?sentation, Pressephotos sowie Infografiken

 

Der Report behandelt unter anderem folgende Themen:

 

-          Status Quo des Goldes: Preisentwicklung in den letzten 12 Monaten, wichtigste Einflussfaktoren und Trends am Goldmarkt

-          Facetten des monet?ren Klimawandels

  • Warum der aktuelle Inflationsschub nicht vor?bergehend ist
  • Inflation als Risiko f?r die Aktien- und Bondm?rkte
  • Staatsschuldenabbau durch ?Yield Curve Control??

-          Stehen Rohstoffe am Beginn eines neuen Superzyklus?

-          De-Dollarization 2021: Europa kauft Gold, China er?ffnet die digitale Front

-          Analyse einer kombinierten Gold-Bitcoin-Anlagestrategie

-          Die silberne Dekade

-          Ein ?Deep-Dive? in die Unterbewertung des Minensektors

 

Weitere Kapitel zu folgenden Themen:

 

-          Ein Interview mit dem Wirtschaftshistoriker Russell Napier ?ber die Gr?nde, warum er vom Deflations- ins Inflationscamp gewechselt ist.

-          Anl?sslich des 50. Jahrestages der ?vor?bergehenden? Schlie?ung des Goldfensters pr?sentiert der Blogger ?FOFOA? seine Sichtweise zum Nixon-Schock.

-          US-Analystin Lyn Alden steuert einen Gastbeitrag ?ber den langfristigen Schuldenzyklus bei.

-          Robert Breedlove, einer der meistbeachteten Philosophen aus der Bitcoin-Sph?re, legt seine Sicht der Dinge im Zusammenhang mit der Frage ?What is Money?? dar.

 

Die Kernaussagen des In Gold We Trust-Reports 2021

 

-          Ein monet?rer Klimawandel zeichnet sich ab

Der Begriff beschreibt den vielschichtigen Paradigmenwechsel, der durch die Pandemie und die politischen Reaktionen darauf ausgel?st wurde. Tiefgreifende Ver?nderungen in der Fiskal- und Geldpolitik werden sp?rbare Konsequenzen auf das Geldsystem und letztlich auch auf die Bev?lkerung haben.

 

-          Die erh?hten Teuerungsraten werden nicht so schnell ?vor?bergehen?

Im Zentrum des Narrativs westlicher Zentralbanken zu den aktuellen Teuerungs- dynamiken steht ein Begriff, und zwar ?vor?bergehend?. Unserer Auffassung nach l?uten die aktuell anziehenden Inflationsraten eine fundamentale Trendwende ein und werden eine ?Yield Curve Control? der Zentralbanken nach sich ziehen.

 

-          Realzinsen verharren auf Jahre im negativen Bereich

Das Marktumfeld spricht f?r Sachg?ter. Insbesondere Aktien aus ausgew?hlten Sektoren, Rohstoffe und Edelmetalle sollten eine entsprechend hohe Gewichtung in einem Portfolio aufweisen.

 

-          Silber: Hauptgewinner des monet?ren und meteorologischen Klimawandels? Die fundamentale Angebots- und Nachfragelage stellt sich als sehr solide dar. Viele der derzeit massiv gef?rderten ?gr?nen Technologien? ben?tigen Silber. Eine l?ngerfristige inflation?re Periode, wie wir sie als Konsequenz des monet?ren Klimawandels erwarten, k?nnte den Preis von Silber zus?tzlich befl?geln.

 

-          Gold- und Silberminenaktien weiterhin hochspannende Portfoliobeimischungen Im Jahr 2020 verbuchte die Goldminenindustrie ihr profitabelstes Jahr ?berhaupt. W?hrend der Goldpreis im Vorjahr neue Allzeithochs markierte, spiegelt die Bewertung der Goldminenunternehmen die stark gestiegene Profitabilit?t noch nicht wider. Wir erwarten, dass Goldminenunternehmen im Jahr 2021 und dar?ber hinaus rekordhohe Cashflows generieren werden.

 

-          Kryptow?hrungen werden physisches Gold als Wertanlage nicht abl?sen Aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften wird physisches Gold auch in Zukunft eine elementare Rolle bei der Verm?gensanlage spielen. Dennoch wird der Stellenwert von Kryptow?hrungen und digitalen Verm?genswerten nicht zuletzt aufgrund des monet?ren Klimawandels steigen. Portfolios mit Edelmetall- und Krypto- Exposure k?nnen das Risiko/Ertragspotenzial von Investoren verbessern.

 

-          Technische Analyse

Der Coppock-Indikator hat Ende 2015 ein langfristiges Kaufsignal generiert. Besonders interessant erscheint die langfristige Tasse-Henkel-Formation, die sich nun bald aufl?sen k?nnte. Das Kursziel dieser Formation liegt bei 2.700 USD.

 

-          Goldpreis 2030: USD 4.800; 2021 neues Allzeithoch

Wir halten an unserer Preisprognose aus dem Vorjahr f?r den Goldpreis am Ende des Jahrzehnts fest. F?r ein konservatives Basisszenario haben wir ein Kursziel von 4.800 USD ausgegeben, im inflation?ren Fall sind sogar 8.900 m?glich. Und auf Grundlage der Erwartungen am Goldoptionsmarkt besteht eine Wahrscheinlichkeit von 45%, dass bereits im Dezember 2021 ein neues Allzeithoch erreicht wird.

 

Gold mit neuem Allzeithoch im Sommer 2020 und anschlie?ender Konsolidierung

 

?Es ist nicht die Frage ob, sondern wann wir ein neues Allzeithoch sehen werden.? Dies war eine der Kernaussagen von Ronald St?ferle und Mark Valek bei der letztj?hrigen Pressekonferenz anl?sslich der Pr?sentation des In Gold We Trust-Reports 2020. ?In den Folgemonaten des Einbruchs an den B?rsen im M?rz 2020 sahen wir einen sehr dynamischen Anstieg des Goldpreises, der im August 2020 in neuen Allzeithochs kulminierte. Danach folgte eine Konsolidierungsphase, die mittlerweile abgeschlossen scheint.?, rekapituliert St?ferle die Goldpreisentwicklung der vergangenen 12 Monate.

 

?Neben Gewinnmitnahmen, einem festeren US-Dollar und Opportunit?tskosten im Zuge der Bitcoin-Hausse, waren steigende Anleiherenditen ein wesentlicher Ausl?ser f?r den aufkommenden Gegenwind.?, erg?nzt Valek.

 

 

Quelle: Reuters Eikon, Incrementum AG

 

Trotz der Kursr?ckg?nge in der zweiten Jahresh?lfte konnte der Goldpreis im Kalenderjahr 2020 in Euro um 14,3% und in US-Dollar um 24,6% zulegen. Seit Jahresbeginn sind in beiden W?hrungen leichte Preisr?ckg?nge von unter 1% zu verbuchen.

 

Der monet?re Klimawandel

 

Der diesj?hrige In Gold We Trust-Report tr?gt den Titel ?Der monet?re Klimawandel?. Damit wollen die beiden Autoren auf einen vielschichtigen Paradigmenwechsel aufmerksam machen, der durch die Pandemie und die politischen Reaktionen darauf ausgel?st wurde.

 

Folgende Entwicklungen sind u. a. Ausdruck des monet?ren Klimawandels:

 

-          Budget?re Nonchalance

-          Verschmelzung von Geld- und Fiskalpolitik

-          Neue Aufgaben der Geldpolitik

 

?Eine Begleiterscheinung des monet?ren Klimawandels ist die schier unbegrenzte Liquidit?t, die seit Beginn der Corona-Pandemie die M?rkte ?berschwemmt und bereits eine merkliche Anhebung des Verm?genspreis- und mittlerweile auch des Konsumentenpreisniveaus bewirkt hat.?, erkl?rt St?ferle. Eine der m?glicherweise dramatischsten Konsequenzen, welche das neue monet?re Klima mit sich bringen k?nnte, ist die Renaissance der Verbraucherpreisinflation. ?Unserer Meinung nach befinden wir uns derzeit erst in der Anfangsphase einer inflation?ren Entwicklung.?, ist Valek ?berzeugt.

 

 

Quelle: Reuters Eikon, Incrementum AG

 

F?r ein k?nftig h?heres Inflationsniveau sprechen die stark inflationierte Geldmenge, aber insbesondere auch ein k?nftiger Anstieg der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Dar?ber hinaus wechseln vermehrt Zentralbanken ihre geldpolitische Strategie. ?Im Falle der EZB erwarten wir in wenigen Monaten eine Ank?ndigung eines neuen, laxeren Inflationsziels. Voraussichtlich wird das derzeitige Inflationsziel auf ein durchschnittliches Inflationsziel verw?ssert, wie es die Federal Reserve bereits umgesetzt hat.?, so St?ferle und Valek.

 

Inflationsguthaben der Fed, in %, 01/2012-01/2025

 

 

Quelle: FvS, Reuters Eikon, Incrementum AG

 

Obwohl die nominellen Zinsen in den letzten Monaten gestiegen sind, bleiben sie historisch betrachtet niedrig und real meist negativ. Einer Analyse des ?World Gold Council? zufolge m?ssten die Realzinsen in den USA auf ?ber 2,5% steigen, um einen bedeutenden langfristigen negativen Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Dies best?tigen auch unsere quantitativen Auswertungen.1 In einem Umfeld negativer Realzinsen liegt die durchschnittliche annualisierte Performance von Gold nominell bei 19,3% und real bei 11,4%. ?Das sind f?r Gold positive Nachrichten, da wir mehr denn je davon ?berzeugt sind, dass negative Realzinsen die ?neue Normalit?t? sind?, so Valek.

 

Die hohe Staatsverschuldung verunm?glicht signifikante Zinserh?hungen

 

Die Corona-Pandemie hat die Staatsschulden massiv ansteigen lassen. Insbesondere die USA haben 2020 ein f?r Friedenszeiten rekordhohes Defizit von 18,7% des BIP verbucht und 2021 d?rfte das Defizit nur unwesentlich niedriger ausfallen. Mittelfristig wird das die USA ? aber nicht nur sie ? vor erhebliche Probleme stellen, denn der Zinsdienst wird deutlich anziehen.

 

Zinsdienst-Prognosen, in % des BIP, 2020-2050E

 

 

Quelle: CBO, Incrementum AG

 

Selbst der Zinsanstieg im Basisszenario auf 8,6% entspricht einer Versechsfachung im Vergleich zu heute. Es ist undenkbar, dass diese Ausgaben zu stemmen sind. Daher is es wesentlich wahrscheinlicher, dass die Zentralbanken durch eine Geldpolitik der ?Yield Curve Control? die Zinsen auf niedrigem Niveau deckeln werden. Sollte gleichzeitig die Inflation (stark) anziehen, k?nnte durch (deutlich) negative Realzinsen die Staatsverschuldung signifikant reduziert werden. Bereits nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es den USA, aber auch Gro?britannien und Frankreich, auf diesem Weg die Staatsverschuldung abzubauen.

 

Annualisierte Goldrendite in verschiedenen Zinsumgebungen, in %, 1971-2021

 

Quelle: World Gold Council, Incrementum AG

 

Ein fundamentaler Wandel bei der Anlagestrategie vollzieht sich

 

Der monet?re Klimawandel stellt traditionelle Portfolio-Allokationen auf den Kopf, denn bei jedem Wechsel des Inflationsregimes ?ndert sich auch die Dynamik der Ertr?ge und der Korrelationen im Portfolio.

 

Inflations-Beta und durchschnittliche annualisierte Realrenditen unterschiedlicher Assetklassen (1970-2020)

 

Durchschnittliche annualisierte Realrendite

 

Assetklasse

 

Inflations-Beta

Performance in der gesamten Periode

Performance in Phasen steigender Inflation

 

Differenz

Rohstoffe

4

4,2%

14,6%

10,3%

Gold

2,1

6,1%

15,7%

9,7%

REIT?s*

0,7

9,8%

1,1%

-8,8%

1-5Y TIPS**

0,5

0,9%

0,1%

-0,8%

High Yield Bonds

-0,4

5,0%

-0,9%

-5,9%

10Y TIPS***

-0,5

6,3%

2,1%

-4,2%

S&P 500

-0,7

7,9%

-0,4%

-8,2%

Corporate Bonds (BAA)

-0,8

4,5%

-1,2%

-5,7%

10Y US Treasuries

-1.1

3,3%

-3,7%

-7%

Quelle: Bloomberg, Federal Reserve St. Louis, Verdad, Incrementum AG

*REIT: Daten verf?gbar ab 1990 (Dow Jones REIT Total Return Index),

** Short duration TIPS ab 2005 (Barclays 1-5Y TIPS Total Return Index),

*** Long duration TIPS ab 2000 (Barclays 10Y+ TIPS Total Return Index)

 

Gewinner und Verlierer

 

Der monet?re Klimawandel bietet f?r Anleger erhebliche Risiken, aber auch enorme Chancen. St?ferle betont: ?Nach einem jahrelangen Winterschlaf sind die Rohstoffpreise nun erwacht. Es ist gut m?glich, dass sich die 2010er-Jahre als eine Wiederholung der 1960er- Jahre und die 2020er-Jahre als die der 1970er-Jahre entpuppen werden. Aus unserer Sicht verdichten sich die Anzeichen jedenfalls deutlich, dass der gesamte Bereich der inflationssensitiven Verm?genswerte am Anfang eines ausgepr?gten Bullenmarktes, ?hnlich jenem der 1970er-Jahre, stehen k?nnte.?

 

US-Rohstoffpreis-Index, 10-j?hrige rollierende CAGR, 1815-2021

 

 

Quelle: Stifel Research, Incrementum AG

 

Insbesondere bei steigenden Inflationsraten ist absehbar, dass auch der Silberpreis deutliche Gewinne verbuchen wird. ?Neben seiner Eigenschaft als Inflationsschutz spricht auch seine Nutzung als Industriemetall f?r ein Silberinvestment. So sind die massiv forcierten ?gr?nen Technologien? wie z. B. die Photovoltaik, ohne Silber nicht umsetzbar.?, erkl?rt Valek. Ein Vergleich mit den vergangenen Silberbullenm?rkten zeigt, dass typischerweise am Ende des Trends eine Beschleunigung stattfand. Diese Phase d?rfte noch bevorstehen.

 

Silber-Bullenm?rkte, 100 = Beginn des Bullenmarktzyklus, 01/1971-05/2021<

@ irw-press.com