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AIXTRON, DE000A0WMPJ6

HERZOGENRATH - Der Chipindustrie-Ausrüster Aixtron aus Herzogenrath könnte am Ende zu den Gewinnern des Handelskonflikts zwischen den USA und China werden.

05.09.2019 - 08:31:25

AIXTRON IM FOKUS: Wohl und Weh kommen aus China. Denn nach einer Zurückhaltung der Kunden im ersten Halbjahr erwartet Unternehmenschef Bernd Schulte eine Belebung der Nachfrage vor allem aus Asien im Rest des Jahres. Der Konzern macht vor allem in China den Hauptteil seines Geschäfts und lockt neue Kunden an.

und anderer Halbleiter-Branchenunternehmen wie Lumentum und AMS eine im zweiten Halbjahr 2019 und 2020 anziehende Nachfrage nach 3D-Sensortechnik signalisiert hätten. Die Nachfrage scheine von Apple, aber auch durch eine wachsende 3D-Nutzung von Herstellern Android-basierter Smartphones zu kommen. Davon könnte der Chipindustrie-Ausrüster Aixtron profitieren.

Weniger positiv zeigte sich hingegen Stephane Houri von der Investmentbank Oddo BHF. Der Auftragseingang sei im zweiten Quartal erwartungsgemäß schwach gewesen. Zudem erscheine der Ausblick auf Umsätze und Aufträge im laufenden Jahr zu optimistisch. Analyst Markus Jost von Independent Research rät trotz des überraschend guten Ergebnisses, die Aixtron-Aktie zu verkaufen. Nach dem jüngsten Kurssprung sei die verbesserte Geschäftsentwicklung bereits in den Kursen berücksichtigt, und die Aktie sei weiterhin hoch bewertet.

Von den im dpa-AFX-Analyser gelisteten Experten rät mehr als die Hälfte zum Kauf der Aktie. Nur einer spricht sich für Verkaufen aus. Das durchschnittliche Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten liegt bei 11,43 Euro.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Einen Teil der Kursgewinne nach Vorlage der starken Quartalsbilanz hat die Aktie von Aixtron bereits wieder abgegeben. Seit dem Zwischenhoch Anfang August hat das Papier rund 16 Prozent an Wert verloren. Damit kostet sie noch rund fünf Prozent mehr als zu Jahresbeginn. Zuletzt war das Unternehmen damit an der Börse insgesamt rund eine Milliarde Euro wert.

Die Aixtron-Aktie orientiert sich stark an die Entwicklung der Aktienkurse der Chiphersteller und deren Zulieferer. Das stark zyklische Geschäft führt bei diesen regelmäßig zu heftigen Kursbewegungen, wie das US-Branchenbarometer, der Philadelphia-Semiconductor-Index, zeigt.

@ dpa.de