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HEIDELBERGCEMENT AG, DE0006047004

HEIDELBERG - Beim Baustoffkonzern Heidelbergcement liefen zuletzt die Geschäfte trotz der Corona-Pandemie wieder besser.

12.02.2021 - 08:33:25

HEIDELBERGCEMENT IM FOKUS: Baustoffkonzern will profitabler werden. Deshalb gab Heidelbergcement-Chef Dominik von Achten für den Dax-Konzern wieder ein Gewinnziel aus. Um besser aus der Krise zu kommen, hatte der Manager Ende Februar ein neues Sparprogramm aufgesetzt. Zudem will von Achten den Konzern stärker auf Rendite trimmen und weniger profitable Konzernteile verkaufen. Was im Unternehmen los ist, was die Aktie macht und was Experten dazu sagen.

(SocGen) die Entwicklung der US-Infrastruktur wieder auf der politischen Agenda. Rund 20 Prozent des Unternehmenswert des deutschen Baustoffkonzerns sei gerade aus diesem Bereich abzuleiten.

Alles in allem beurteilt Analyst Gregor Kuglitsch von der schweizerischen Großbank UBS die Aussichten für die europäische Baustoffbranche in diesem Jahr positiv. Sein Optimismus basiere vor allem auf der Hoffnung auf Konjunkturprogramme zur Ankurbelung insbesondere der US-Wirtschaft. Hinzu komme der starke Immobilienmarkt, der durch Neubauten oder Renovierungen von dem Wunsch der Menschen profitiere, ihre Wohnsituation zu verbessern.

Auch Analystin Cedar Ekblom von der US-Investmentbank Morgan Stanley zeigt sich für die Berichtssaison der Baustoffbranche optimistisch. Sie rechnet mit Belegen solider Wachstumstrends und positiven Nachfragesignalen. An den Markterwartungen dürfte sich angesichts der Skepsis bezüglich des Einflusses steigender Rohstoffkosten aber nichts wesentliches ändern.

Nach Ansicht von Analystin Elodie Rall von der US-Bank JPMorgan sollten Europas Baustoffkonzerne ein weiteres gutes Quartal mit gestiegenen operativen Ergebnissen (Ebitda) hinter sich haben. Diese positive Entwicklung sollte angesichts fiskalischer Stimulierungsmaßnahmen erst einmal anhalten - trotz Gegenwinds von der Kostenseite sowie der Gesetzgebung zu Kohlendioxid-Emissionen.

Die Resultate des Baustoffkonzerns dürften nach Ansicht von Analystin Glynis Johnson vom Analysehaus Jefferies aber die Aktie kaum antreiben. Die Messlatte für die Margen aus dem vorangegangenen Jahr liege nämlich hoch und die Bedeutung von Wechselkursveränderungen dürften zugenommen haben. Der Fokus der Anleger werde sich wohl verstärkt auf den Ausblick für den freien Barmittelzufluss (FCF) für 2021 sowie Updates zu Veränderungen im Unternehmensportfolio richten.

Nur mit begrenztem operativen Schwung bei Heidelbergcement rechnet Analyst Patrick Creuset von der US-Investmentbank Goldman Sachs. Deshalb rät er, das Papier zu verkaufen. Vor diesem Hintergrund seien die Titel höher bewertet als jene des Konkurrenten LafargeHolcim , die er weiter zum Kauf empfiehlt.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Die Aktie hat sich seit dem Tief im Corona-Crash im vergangenen Frühjahr kräftig erholt - der Kurs zog um rund ein Drittel an. Dennoch liegt das Papier noch minimal unter dem Niveau von vor einem Jahr - also bevor die Corona-Pandemie die Finanzmärkte in Europa und weltweit voll erfasst hat.

Das Papier zählt damit zu den 15 Verlierern unter den 30 Dax -Werten in diesem Jahr, allerdings halten sich die anders als zum Beispiel bei Bayer , Fresenius und MTU die Verluste mit knapp einem Prozent in Grenzen.

Die Heidelbergcement-Aktie knüpft mit dem Minus seit Februar 2020 an ihre schwache Entwicklung der vergangenen Jahre an. Seit dem Mehrjahreshoch von gut 96 Euro Anfang 2018 ging es bergab - das einstige Rekordhoch von 112 Euro aus den Zeiten vor der Weltfinanzkrise ist meilenweit entfernt.

Mit einem Börsenwert von knapp 13 Milliarden Euro zählt Heidelbergcement zudem zu den Leichtgewichten im Dax . Und auch im Vergleich zu den Konkurrenten LafargeHolcim und CRH steht der Konzern nicht gut da - sowohl mit Blick auf die Kursentwicklung als auch den Börsenwert.

Die Titel der beiden europäischen Konkurrenten konnten in den vergangenen fünf Jahren kräftig zulegen, während der Heidelbergcement-Kurs stagnierte. So kommt der französisch-schweizerische Konzern LafargeHolcim inzwischen auf einen Börsenwert von umgerechnet knapp 28 Milliarden Euro und auch CRH aus Irland spielt in dieser Gewichtsklasse.

@ dpa.de

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