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Fedex, US31428X1063

FRANKFURT - Steigende Arbeits- und Transportkosten des Kontrahenten Fedex haben am Mittwoch die Aktien der Deutschen Post vorübergehend stark belastet.

22.09.2021 - 11:46:25

AKTIE IM FOKUS: Deutsche Post zwischen Warnung von FedEx und Empfehlung. Der US-Paketdienst senkte am Dienstagabend bereits nach dem ersten Geschäftsquartal die Ergebnisprognose für das laufende GeschäftsjJahr. Das drückte den Kurs der Deutschen Post in den ersten Handelsminuten um bis zu 6,6 Prozent nach unten. Anschließend holte er die Verluste aber großteils wieder auf. Kursstützend dürfte eine neue Empfehlung der Investmentbank Morgan Stanley wirken.

um mehr als zwei Prozent nach unten.

Aktien der Deutschen Post lagen am Vormittag nurmehr mit gut einem Prozent im Minus. Zuvor waren sie auf den niedrigsten Stand seit vier Monaten abgerutscht. Händler begründeten den vorübergehenden Kursdruck auch mit sogenannten Stop-Loss-Verkäufen: Nach dem starken Kursanstieg der Aktien seit März - in der Spitze um fast 50 Prozent - sicherten sich Anleger gegen einen größeren Rücksetzer mit automatischen Verkäufen ab.

Als auf den ersten Blick "nicht dramatisch" bezeichnete Analyst William Fitzalan Howard von der Berenberg Bank die gekürzten Jahresziele von FedEx. So liege der Mittelwert der in Aussicht gestellten neuen Gewinnspanne gar nicht weit entfernt von der aktuellen Konsensschätzung. Allerdings scheine das neue Gewinnziel lediglich das belastende erste Geschäftsquartal widerzuspiegeln. "Wir vermuten, dass die Investoren das als zu optimistisch betrachten". Denn das Management habe von Problemen auch im zweiten Quartal gesprochen.

Rückenwind erhielten die Papiere der Deutschen Post von der positiven Meinung von Morgan Stanley. Das Investmenthaus hatte die Bewertung der Aktien vorübergehend ausgesetzt und empfahl sie nun mit "Übergewichten" wieder zum Kauf. Die steigende Profitabilität der Bonner im Expressgeschäft werde am Markt noch nicht hinreichend berücksichtigt, schrieb Analystin Carolina Dores. Auch sei der Bewertungsabschlag im Vergleich zu UPS und FedEx nicht gerechtfertigt. Allerdings berücksichtigte die Expertin in ihrer Studie noch nicht die neue Gewinnprognose von FedEx vom Vorabend.

@ dpa.de