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BMW, DE0005190003

FRANKFURT - Solide Aussichten trotz Chipknappheit und ein besonders attraktives Produktportfolio bei E-Autos sind für das Bankhaus Metzler derzeit die schlagenden Argumente für BMW -Aktien.

13.09.2021 - 12:03:29

ANALYSE: Metzler lobt Wachstumsaussichten und Produktpipeline bei BMW. Analyst Jürgen Pieper stufte die Papiere des Autobauers von "Hold" auf "Buy" hoch. Zeitgleich zur Kaufempfehlung hob er in einer am Montag vorliegenden Studie sein Kursziel von 90 auf 95 (Kurs: 80,30) Euro. Für das dritte Quartal hält der Experte eine Anhebung der Jahresziele durch das Management für sehr wahrscheinlich.

Die Münchener seien ein "Meister der Produktentwicklung" mit ihren Elektromodellen iX und i4, schrieb der Metzler-Analyst. Er bezeichnete BMW im Nachklapp zur am Wochenende beendeten Automesse "IAA Mobility" als "Gewinner der diesjährigen IAA". Beiden Modellen traut der Branchenkenner einen großen Erfolg bei den Kunden zu. Mit Stärken wie diesen könne der Autobauer die derzeitigen Branchenprobleme wie Knappheit bei Chips und anderen Komponenten sowie steigende Rohstoffkosten gut überbrücken, zeigte sich Pieper überzeugt.

Zudem könne BMW auf ein robustes Preisumfeld für seine Fahrzeuge vertrauen, in einigen Fälle gingen Neuwagen angesichts des angespannten Marktes sogar über dem Listenpreis weg. Dieser bereits 2020 erlebte Rückenwind sollte mindestens noch ein Jahr anhalten, so Pieper.

BMW habe die Chipknappheit und eine nicht so wie erhofft ausgefallene Nachfrage in China zuletzt zwar den Absatz einiger tausend Fahrzeuge gekostet, dennoch habe der Konzern fast alle anderen Wettbewerber in puncto Umsatzwachstum und Profitabilität geschlagen, führte der Analyst weiter aus. Der Schlüsselfaktor hierzu sei die Stärke in der Produktentwicklung gewesen - und dieser Pluspunkt dürfte weiter erhalten bleiben. So stünden etwa der komplett neue 7er BMW und dessen elektrische Version an.

Pieper rechnet zwar damit,dass die Unterauslastung von BMW-Fabriken im dritten Quartal etwas ansteigen sollte. Doch dies sei laut Finanzchef Nicolas Peter eine Belastung, aber "kein Drama", wie dieser es in einem Gespräch mit den Metzler-Experten ausgedrückt habe. Dass BMW zum zweiten Quartal die Jahresprognose nur leicht verbessert habe, dürfte der Vorsicht des Managements geschuldet gewesen sein. Im dritten Quartal dürften die Margen in der Autosparte nun aber erneut prozentual zweistellig ausfallen, weshalb Experte Pieper die Zeit für einen verbesserten Konzernausblick für gekommen hält.

Eingestuft mit "Buy" erwartet das Bankhaus Metzler, dass der Aktienkurs des Unternehmens in den nächsten 12 Monaten steigen wird./tav/tih

Analysierendes Institut Metzler Capital Markets.

Veröffentlichung der Original-Studie: 13.09.2021 / 08:02 / CEST

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 13.09.2021 / 08:02 / CEST

@ dpa.de