Moderna, US60770K1079

FRANKFURT - Einen Dämpfer erhalten am Dienstag die Aktien von Coronavirus-Impfstoffherstellern.

30.11.2021 - 13:09:28

AKTIEN IM FOKUS: Aussagen von Moderna belasten Impfstoffhersteller. Ihr jüngster Höhenflug geht offenbar vorerst zu Ende, nachdem sich der Moderna -Chef Stephane Bancel nicht gerade optimistisch zur Wirkung der Impfstoffe gegen die neue Virusvariante Omikron geäußert hatte.

nach ihrer Rekordrally bis an die 30-Euro-Marke gut vier Prozent. Novavax dagegen erholten sich im vorbörslichen US-Handel um 1,5 Prozent von einem elfprozentigen Rücksetzer am Vortag.

Die Variante Omikron stellt nach Ansicht von Bancel die Impfstoffhersteller vor große Herausforderungen. Es werde vermutlich Monate dauern, bis die Pharmabranche in großem Stil Vakzine herstellen könne, die auch bei dieser Variante wirkten, sagte der Chef des US-amerikanischen mRNA-Impfstoffherstellers der "Financial Times". Die bestehenden Impfstoffe dürften hingegen weit weniger wirksam sein als gegen frühere Stämme.

Diese Aussagen aus dem Hause Moderna stünden im Kontrast zu denen der konkurrierenden Partner Pfizer und Biontech, schrieb Analyst Michael Hewson vom Handelshaus CMC Markets. Diese hätten zuletzt in Aussicht gestellt, dass die bestehenden Impfstoffe recht schnell an neue Varianten des Virus angepasst werden könnten. Die Aussagen von Bancel hätten schon im asiatischen Aktienhandel die Kurse belastet, fügte Hewson hinzu.

Biontech hatte am Freitag Ergebnisse einer Untersuchung der neuen Coronavirus-Variante in spätestens zwei Wochen in Aussicht gestellt. Gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer habe man schon vor Monaten Vorbereitungen getroffen, um im Fall einer sogenannten Escape-Variante des Virus den Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anzupassen und erste Chargen innerhalb von 100 Tagen auszuliefern.

Die stark steigenden Infektionszahlen hatten die Kurse der Impfstoffhersteller zuletzt angetrieben. Am Vorabend war der Moderna-Kurs um fast zwölf Prozent auf den höchsten Stand seit zwei Monaten gesprungen. Biontech hatten in den vergangenen drei Wochen um mehr als 50 Prozent zugelegt. Die Anteile von Valneva waren seit Mitte Oktober sogar um fast 140 Prozent nach oben geschossen.

@ dpa.de

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