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DEUTSCHE POST AG, DE0005552004

FRANKFURT - Ein starkes Auftaktquartal und erneut angehobene Geschäftsprognosen haben die Aktien der Deutschen Post am Mittwoch auf ihrem Rekordlauf weiter angetrieben.

05.05.2021 - 11:58:26

AKTIE IM FOKUS: Ausblick treibt Deutsche Post über die 50-Euro-Marke. Erstmals in der 2000 begonnenen Börsengeschichte wurden mehr als 50 Euro für eine "Aktie Gelb" bezahlt. Am Markt wurde vor allem der noch optimistischere Ausblick als Kurstreiber angesehen.

Im Laufe des Morgens schwankte die Höhe der Kursgewinne zwar etwas, zuletzt kosteten die Papiere aber im Tageshoch 50,70 Euro, was einem Plus von 4,2 Prozent entsprach. Der Dax erholte sich zeitgleich um 1,4 Prozent von seinem Kursrutsch am Vortag, dem die Post-Aktie mehr oder weniger gefolgt war. Einen Test der 21-Tage-Linie am Dienstag hat sie mit der Rückkehr in die Erfolgsspur aber vorerst mit Bravour bestanden.

Der Logistikkonzern, der seit Monaten in der Corona-Krise dank der Ladenschließungen vom boomenden Online-Handel profitiert, übertraf im ersten Quartal die Markterwartungen. Er peilt nun in diesem Jahr ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von mehr als 6,7 Milliarden Euro statt des zuvor genannten Ziels von deutlich mehr als 5,6 Milliarden an. Auch beim freien Barmittelzufluss wird die Post zuversichtlicher mit jetzt angestrebten rund 3 Milliarden Euro.

Der Online-Handel habe das Expressgeschäft des Logistikkonzerns angetrieben, schrieb Analyst Christian Obst von der Baader Bank in einer ersten Reaktion auf das Zahlenwerk. Seine Kollegin Alexia Dogani von der Barclays Bank hob vor allem den Anstieg des Paketvolumens um mehr als 40 Prozent zum Vorjahr hervor. Dadurch sei der Rückgang im Briefgeschäft, der im Spartenvergleich der einzige Makel sei, kompensiert worden. Sie lobte, der Konzern biete eine Vielzahl von Wachstumstreibern.

Analystenlob heimste der Postkonzern auch mit seinem freien Barmittelzufluss ein, der laut Samuel Bland von JPMorgan die Erwartungen übertroffen hat. Die Barclays-Expertin Dogani glaubt, dass der anhaltend gute Barmitteltrend schrittweise zu höheren Rückflüssen an die Aktionäre führen wird. Sie resümierte, die Aktien seien attraktiv bewertet, was nach dem Rekordlauf der vergangenen Monate ein Statement ist.

Seit dem Corona-Crashtief im März 2020, das unterhalb der 20-Euro-Marke den niedrigsten Stand seit 2013 markierte, kennen die Papiere im Grunde nur noch die Richtung nach oben mit ersten Rekorden im Oktober. Mittlerweile sind sie mehr als das Zweieinhalbfache wert, während der Dax im gleichen Zeitrahmen nur etwa 80 Prozent zugelegt hat. Die Post-Aktie liegt damit im Indexranking auf dem dritten Platz nach Daimler und Infineon.

@ dpa.de

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