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FRANKFURT - Die Volkswirte der Commerzbank blicken pessimistisch auf die chinesische Wirtschaft.

09.08.2019 - 11:35:24

ANALYSE/Commerzbank: Wirtschaftsschwäche in China wird anhalten. "Wir erwarten jetzt nicht mehr, dass die chinesische Wirtschaft wegen des Konjunkturprogramms nennenswert anziehen wird", erklärte Chefvolkswirt Jörg Krämer in einer am Freitag veröffentlichten Studie. "Diese Revision hat viel mit dem Handelskrieg zu tun, der sich immer mehr in die Länge zieht und vermutlich gar nicht mehr lösbar ist." Die Commerzbank hat daher auch ihre Wachstumsprognosen für die Eurozone und Deutschland deutlich gesenkt.

Chinas Wirtschaft mache trotz des Konjunkturprogramms keine Anstalten sich zu erholen, so Krämer weiter. Man erwarte auch nicht mehr, dass die chinesische Regierung ihr Konjunkturprogramm nennenswert aufstockt. Wirtschaftliche Frühindikatoren seien im Frühjahr nur vorübergehend gestiegen.

Krämer verweist auf den Handelskonflikt mit den USA. China habe mit der Abwertung der eigenen Währung eine neue Waffe in den Handelskrieg eingeführt. "Offenbar will China gegenüber den USA nicht klein beigeben", sagte der Ökonom. Die USA hingegen wollten den wirtschaftlichen, politischen und militärischen Aufstieg Chinas aufhalten. Krämer rechnet mit einem "Dauerzustand" - vergleichbar mit dem Kalten Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg. Der chinesische Wachstumspfad könnte so dauerhaft gesenkt werden.

Die chinesische Schwäche wirkt sich laut dem Ökonom stark auf Europa aus. "Die deutsche Wirtschaft leidet bereits seit gut einem Jahr unter der nachlassenden Nachfrage aus China und der Unsicherheit, die vom Handelskrieg ausgeht", sagte Krämer. Die bis zuletzt gefallenen Stimmungsindikatoren wie das Ifo-Geschäftsklima sowie die anhaltenden Probleme der deutschen Autoindustrie würden auch für das zweite Halbjahr kein Wachstum erwarten lassen.

Die Commerzbank senkt daher ihre Wachstumsprognose für die Eurozone im kommenden Jahr auf 0,7 Prozent. Bisher war man von 1,1 Prozent ausgegangen. Für Deutschland wurde die BIP-Prognose von 1,3 Prozent auf nur noch 0,8 Prozent gesenkt. Die EZB dürfte daher im September laut Krämer ein "umfassendes Lockerungspaket" beschließen.

@ dpa.de

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