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COMMERZBANK AG, DE000CBK1001

FRANKFURT - Die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Commerzbank kommt auch im fünften Jahr mit Martin Zielke als Vorstandschef nicht zur Ruhe.

01.07.2020 - 11:32:25

COMMERZBANK IM FOKUS: Sparen, sparen und sparen. Dabei gerät der 57-jährige Manager zunehmend selbst unter Druck. Vor allem der Großaktionär Cerberus macht aggressiv Stimmung gegen ihn und seine Kollegen. Der US-Finanzinvestor ist aber nicht allein mit der Kritik an der bisherigen Strategie und den erst im September 2019 ausgerufenen Renditezielen. Ziele will und muss deshalb nachlegen. Was bei der Commerzbank los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

der Tops und Flops im ersten Halbjahr 2020 wieder im unteren Drittel, nachdem sie 2019 knapp fünf Prozent abgegeben hatte und damit zu den wenigen Verlierern unter den deutschen Standardaktien gehört hatte. Mittel- und langfristig sieht die Bilanz noch schlechter aus. Auf Sicht von fünf Jahren summieren sich die Verluste auf 66 Prozent, über zehn Jahre gesehen sogar auf fast 90 Prozent.

Wegen der immensen Verluste hatte die Bank im September 2018 den Platz im Dax räumen müssen - ausgerechnet für den damals noch hoch im Kurs stehenden Zahlungsdienstleister Wirecard , der inzwischen im Strudel eines Bilanzskandals und Insolvenz anmelden musste. Doch mit einem Börsenwert von gerade mal noch knapp fünf Milliarden Euro ist die Commerzbank kein Kandidat für die Rückkehr in den Dax im Herbst, wenn Wirecard den deutschen Leitindex verlassen muss.

Noch weiter entfernt ist das Kursniveau, das die Commerzbank-Aktie vor der Finanzkrise hatte. Das rechnerische - um viele Kapitalerhöhungen und Aktienzusammenlegungen bereinigte - Rekordhoch der Anteilsscheine datiert aus dem Jahr 2000 und liegt bei 288,64 Euro. Kurz vor Ausbruch der Finanzkrise und dem Einstieg des Staates hatte der Kurs umgerechnet bei mehr als 200 Euro gelegen. Seitdem summiert sich das Minus auf knapp 99 Prozent.

Nach den Verlusten in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren dürfte es für den Bund auf absehbare Zeit wohl kaum möglich sein, das in die Bank gesteckte Geld wieder hereinzuholen. Das Aktienpaket der Bundesrepublik Deutschland ist derzeit nicht einmal mehr 800 Millionen Euro wert. Der Bund müsste aber rund fünf Milliarden erlösen, um bei der Bank ohne Verluste auszusteigen.

@ dpa.de

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