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DEUTSCHE TELEKOM AG, DE0005557508

FRANKFURT - Die neue Dividendenpolitik der Deutschen Telekom und überraschend hohe Schulden haben am Donnerstag die Anleger vergrätzt.

07.11.2019 - 11:26:24

AKTIE IM FOKUS: Dividendenpolitik und Schulden der Deutschen Telekom verärgern. Die Aktie büßte am späten Vormittag 2,44 Prozent auf 15,294 Euro ein und hielt damit die rote Laterne im Dax . Auch im bisherigen Jahresverlauf hatten die Anleger mit den Papieren bisher wenig Grund zur Freude: Mit einem kleinen Plus von aktuell etwas mehr als 3 Prozent zählen sie zu den am schlechtesten gelaufenen Werten im Leitindex, der in derselben Zeit um rund 26 Prozent gestiegen ist.

mit Konkurrent Sprint bis auf Weiteres auf mindestens 60 Cent je Aktie festgeschriebene Ausschüttung sei im Falle eines erfolgreichen Zusammenschlusses besser als erwartet. "Eine Enttäuschung wäre sie aber in einem No-Deal-Szenario", schrieb der JPMorgan-Experte. Das Vorgehen der Telekom sei indes strategisch weise, da es dem Unternehmen mehr Flexibilität gebe, in den USA über die Tochter gegebenenfalls auch ein eigenes Gebot für 5G-Lizenzen abzugeben.

Auch Analyst Andrew Lee von Goldman Sachs teilt diese Ansicht. Die Dividendenkürzung signalisiere Investitionen und damit eine mögliche Neuverschuldung in den USA mit oder ohne Deal der Tochter T-Mobile US mit Sprint, schrieb er. Ansonsten nannte er die vorgelegten Quartalszahlen "wie erwartet".

Der Bonner Telekomkonzern hatte am Morgen über sein abgelaufenes Jahresviertel berichtet und zugleich Änderungen der Dividendenpolitik bekannt gegeben. So soll zunächst einmal die Dividende für 2019 um 10 Cent unter der des vergangenen Jahres liegen und damit bei 60 Cent. Gleichzeitig soll das aber auch die neue Untergrenze für die Dividende sein - unabhängig davon, ob es in den USA zur angestrebten Übernahme von Sprint kommt. Bisher hatte die Telekom für den Fall einer Fusion einen Mindestbetrag von 50 Cent je Papier in Aussicht gestellt.

@ dpa.de

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