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ABN Amro Group, NL0011540547

FRANKFURT / AMSTERDAM - In dem wieder eingetrübten Marktumfeld sind am Mittwoch europaweit vor allem die konjunktursensiblen Bankaktien unter Druck geraten.

13.11.2019 - 15:02:24

AKTIEN IM FOKUS: Bankaktien leiden unter Handelssorgen und ABN-Amro-Zahlen. Der Branchenindex Stoxx Europe 600 Banks sackte bis zum frühen Nachmittag um 2,43 Prozent ab und fiel damit wieder auf das Niveau von Anfang November zurück.

Hierzulande knickten die Papiere der Deutschen Bank als Schlusslicht im deutschen Leitindex Dax um mehr als 4 Prozent ein, die rote Laterne im Mittelwerteindex MDax hielten die Anteilsscheine der Commerzbank mit einem Minus von gut 6 Prozent. Damit landeten sie auch auf den letzten Platz im europäischen Sektorindex.

Börsianer verwiesen darauf, dass eine Rede von US-Präsident Donald Trump nicht die erhofften Entspannungssignale für den Markt gebracht hatte. "Insbesondere hatte er sich über die Handelsauflagen der Europäischen Union beklagt", schrieb Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba. Damit verstärkte sich wieder die Unsicherheit, nachdem die Aktienmärkte in den vergangenen Wochen von Hoffnungen auf ein Teilabkommen im Handelsstreit zwischen den USA und China profitiert hatten.

Als zusätzliche Belastung erwiesen sich schwache Geschäftszahlen von ABN Amro , deren Aktien in Amsterdam fast 5 Prozent verloren. Der bereinigte Vorsteuergewinn der Bank habe etwas unter den Marktschätzungen gelegen, schrieb Analyst Johan Ekblom von der Schweizer Großbank UBS. Die noch länger tief bleibenden Zinsen seien weiter die Hauptbelastung für die Profitabilität der Niederländer.

@ dpa.de