Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

RWE AG(NEU), DE0007037129

(ein Redigierrest wurde entfernt)

07.08.2020 - 15:02:26

WDH/RWE IM FOKUS: Was lange währt, wird endlich grün

neuem Steinkohlekraftwerk beziehen. RWE sei nach wie vor der Auffassung, die vor Jahren geschlossenen Verträge mit dem Datteln-Betreiber wirksam gekündigt zu haben. Deshalb bestehe "auch künftig keine Verpflichtung zur Abnahme", hatte Vorstandschef Rolf Martin Schmitz bei der Online-Hauptversammlung des Konzerns gesagt.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Von den seit März im dpa-AFX-Analyser gelisteten Experten spricht mit elf Stimmen die überwiegende Mehrheit eine Kaufempfehlung aus. Nur viermal heißt es "halten", ein Analyst würde die Aktie derzeit verkaufen. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt bei etwa 30 Euro.

Besonders optimistisch ist Analyst Alberto Gandolfi von Goldman Sachs mit einem Kursziel von 38,50 Euro. Er rechnet mit einem "soliden zweiten Quartal" und verweist unter anderem auf die fortgesetzte Unterstützung durch Kapazitätsauslastungen im Windgeschäft sowie eine erhöhte Stromproduktion durch Wasserkraft. Auch die Dividende aus der Eon-Beteiligung sollte stützen.

Der Kaufpreis für die von Nordex übernommenen Projekte sei aus Sicht von RWE attraktiv, schreibt Analyst Peter Crampton von der britischen Investmentbank Barclays. Damit baue der Stromproduzent das Portfolio an Energie aus erneuerbaren Quellen weiter aus.

Die DZ Bank hält die Ziele des Konzerns weiterhin für konservativ. Die Unsicherheit über den Kohleausstieg habe sich durch die nun in Gesetzestext gegossenen Entschädigungsregelungen nochmals etwas verringert, schrieb Analyst Werner Eisenmann. Die Dividende liege zwar unter dem Sektorniveau, sei dafür aber vergleichsweise sicher.

Die Pipeline von RWE für Erneuerbaren Energien sei mit internationalen Projekten prall gefüllt, schrieb Eisenmann. Die müssten erst einmal abgearbeitet werden. Mittelfristig verspreche er sich von den auf die "Energiewende" fokussierten Konjunktur- und Wiederaufbauprogrammen der europäischen Nationalstaaten und auf EU-Ebene Rückenwind. Mit seiner Expertise sei RWE auch ein gefragter Partner für alle Arten von Investoren in diesem Bereich. Zudem öffne sich im Wasserstoffbereich mittelfristig ein neues Wachstumsfenster (Produktion, Speicherung, Handel) für den Konzern.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Die Papiere des Energieversorgers hatten sich zuletzt fast vollständig von ihren Verlusten durch den Corona-Schock erholt. Zwischen Mitte Februar und Mitte März war der Kurs von knapp 35 Euro auf rund 20 Euro abgestürzt. Mit einer Erholung auf zuletzt 33 Euro ist diese Delle jedoch bereits wieder ausgebügelt. Seit Jahresbeginn steht sogar ein Zuwachs von über einem Fünftel.

Von ihrem Rekordhoch im Jahr 2008 bei über 102 Euro sind die Anteilsscheine zwar noch weit entfernt, doch bewegt sich die Bewertung immerhin wieder auf dem Niveau von vor 6 Jahren. Dazwischen hatten die RWE-Anleger ein tiefes Tal der Tränen zu durchwandern: Tiefpunkt war dann das auch absolute Rekordtief im Jahr 2015 bei nur etwas mehr als 9 Euro. Mit einer Marktkapitalisierung von über 20 Milliarden Euro steht RWE zur Zeit jedoch immer noch schlechter im Fleisch als Branchenkollege Eon mit fast 26 Milliarden Euro./knd/ssc/men/fba

dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX

@ dpa.de

Weitere Meldungen

SPD-Bundestagsvize zur Endlager-Debatte: Bayern begeht grobes Foul. "Bayern begeht damit ein grobes Foul. Im Bundesrat und Bundestag hatte auch die CSU dem Standortauswahlverfahren zugestimmt", sagte Miersch der "Passauer Neuen Presse" (Dienstag). Er geht jedoch davon aus, dass die bayerische Staatsregierung weiter an dem Prozess teilnehmen wird. "Da alle Länder zumindest die notwendigen Daten geliefert haben, hoffe ich, dass politische Äußerungen einzelner Repräsentanten aus Bayern mit der Umsetzung der rechtlichen Verpflichtungen nichts zu tun haben." Miersch rechnet allerdings mit Protesten vor Ort, sobald die Endlagersuche konkreter wird. BERLIN - Der SPD-Fraktionvize im Bundestag, Matthias Miersch, hat die bayerischen Attacken gegen die Zwischenergebnisse der Endlagersuche scharf kritisiert. (Boerse, 29.09.2020 - 05:42) weiterlesen...

RWE will Meereswindparks in Großbritannien ausbauen. So hat RWE mit seinen Projektpartnern Pachtverträge abgeschlossen, um vier Windparks auf See zu erweitern, teilte das Unternehmen am Montag in Essen mit. Dabei hat RWE ein Entwicklungspotenzial von bis zu 1,8 Gigawatt ausgemacht, wovon rund die Hälfte auf den Essener Konzern entfallen soll. Zusätzlich will RWE eine bereits bestehende Entwicklungsoption seines Windparks Rampion nutzen, so dass die auf den Konzern entfallende Gesamtleistung 1,3 Gigawatt erreichen dürfte. Die Projekte befinden sich den Angaben zufolge in der Irischen See, der südlichen Nordsee und im Ärmelkanal. ESSEN - Der Energiekonzern RWE will sein Offshore-Windgeschäft in Großbritannien ausbauen. (Boerse, 28.09.2020 - 11:58) weiterlesen...

Endlagersuche für Atommüll: Bericht nennt mögliche Regionen. Eine Vorfestlegung auf einen Standort ist mit dem sogenannten Zwischenbericht Teilgebiete aber noch nicht verbunden. Dennoch dürfte die Debatte über die Endlagerung von hoch radioaktivem Atommüll damit in Fahrt kommen. Bis 2031 soll das Suchverfahren in Deutschland abgeschlossen sein, bis etwa 2050 soll das Endlager seinen Betrieb aufnehmen. BERLIN/STUTTGART - Die Bundesgesellschaft für Endlagerung stellt am Montag (10.00 Uhr) in Berlin einen Bericht mit Regionen vor, die nach geologischen Kriterien für ein Atommüll-Endlager grundsätzlich in Frage kommen könnten. (Boerse, 28.09.2020 - 05:48) weiterlesen...

Anti-Braunkohle-Proteste im Rheinland - Neues Baumhausdorf gebaut. Die Protestaktionen fanden in einem kleineren Rahmen als noch am Vortag statt, wie eine Sprecherin des Bündnisses "Ende Gelände" am Sonntagmorgen sagte. Am Vormittag erklärte die Gruppe ihr Aktionswochenende für beendet. "Es ist alles friedlich verlaufen", teilte ein Sprecher der Polizei in Aachen am Sonntag mit. AACHEN/ERKELENZ - Im rheinischen Braunkohlerevier haben sich Klimaschutz-Aktivisten am Sonntag weiter für einen sofortigen Kohleausstieg eingesetzt. (Boerse, 27.09.2020 - 14:26) weiterlesen...

Anti-Braunkohle-Proteste im Rheinland - Demonstranten im Tagebau. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von Beamten aus mehreren Bundesländern im Einsatz. Sie sollten die Demonstranten daran hindern, in den Tagebau Garzweiler einzudringen. Aufgerufen zu den Aktionen hatte das Bündnis Ende Gelände und andere Organisationen. Ende Gelände sprach von 3000 Teilnehmern an den Aktionen. ERKELENZ/AACHEN - Im rheinischen Braunkohlerevier haben Klimaschutz-Aktivisten am Samstag für ein sofortiges Ende der Stromerzeugung aus Kohle und Gas demonstriert. (Boerse, 26.09.2020 - 21:37) weiterlesen...

ROUNDUP/Braunkohle-Proteste: Kohlebunker besetzt, Zugverkehr beeinträchtigt. Demonstranten waren unter anderem in den Tagebau Garzweiler eingedrungen, wie die Polizei berichtete. Bei Aachen kletterten mehrere Menschen auf einen Kohlebunker des Braunkohlekraftwerks Weisweiler. Das Bündnis Ende Gelände, das die Aktionen organisiert hat, fordert den sofortigen Ausstieg aus der Nutzung von Kohle und Gas für die Stromerzeugung in Deutschland. ERKELENZ/AACHEN - Im rheinischen Braunkohlerevier ist es am Samstag immer wieder zu Besetzungen und Blockaden von Kohleanlagen gekommen. (Boerse, 26.09.2020 - 12:35) weiterlesen...