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Rock Tech Lithium Inc., Rock

Dirk Harbecke, Chairman von Rock Tech Lithium, erl?utert Hintergr?nde zum Lithiummarkt Vor allem in China und in Europa werden umfangreich Produktionsst?tten f?r Akkus hochgezogen.

11.09.2020 - 08:51:25

Rock Tech Lithium Inc.: Batteriefabriken boomen, Lithium-Produzenten hinken hinterher

so die aktuellen Pl?ne. Aber auch in Europa entstehen neue Produktionskapazit?ten und bereits bestehende werden ausgebaut - und zwar massiv. Das ist kein Wunder, denn die Nachfrage ist enorm.

 

Allein LG Chem, seit Kurzem Weltmarktf?hrer vor dem chinesischen Hersteller CATL, berichtet laut der Financial Times ?ber einen Auftragsbestand von 125 Milliarden Dollar und sieht sich f?r die kommenden f?nf Jahre ausgelastet. Die Kapazit?t ihrer Fabrik in Warschau wollen die S?dkoreaner von derzeit sechs auf m?glicherweise bis zu 70 Gigawattstunden (GWh) ausbauen.

 

CATL, die weltweite Nummer 2, will in Erfurt ab dem ?bern?chsten Jahr eine Kapazit?t von 14 GWh erreichen. Langfristig halten die Chinesen aber auch 100 GWh f?r m?glich. Das w?rde in etwa der vierfachen Gr??e der Gigafactory von Tesla und Panasonic in Nevada entsprechen, der bislang weltweit gr??ten Produktionsst?tte f?r Lithium-Ionen-Batterien. Die Aufz?hlung lie?e sich fortsetzen.

 

Europa entwickelt sich zum Game-Changer

 

F?r den Nachfrageschub nach E-Autos und damit nach Akkus ist aktuell vor allem Europa verantwortlich. Denn neben ?ppigen Kaufpr?mien f?r Autos mit Elektromotor gelten hier immer strengere Umweltvorschriften. So werden ab dem kommenden Jahr zu hohe CO2-Emissionen bei den Neuwagen-Flotten mit empfindlichen Geldbu?en bestraft.

 

Den durchschnittlichen Aussto? von CO2 werden die Autobauer nur dann im notwendigen Umfang senken k?nnen, wenn sie E-Autos in einem nennenswerten Umfang verkaufen. Denn die emissionsfreien Fahrzeuge werden bei der Berechnung doppelt ber?cksichtigt. Das gilt zwar auch f?r Plugin-Hybride. Doch hier f?llt der Effekt deutlich geringer aus, weil die ja weiterhin auch von einem Benzin- oder Dieselmotor angetrieben werden. Vor diesem Hintergrund sch?tzt die Schweizer Investmentbank UBS, dass in Europa der Marktanteil von reinen Elektroautos sind von vier (2020) auf 7,5 Prozent im kommenden Jahr fast verdoppelt. Plugin-Hybride sollen immerhin von f?nf auf 7,5 Prozent zulegen.

 

Dadurch steigt laut UBS allein in Europa der Bedarf an Akkus in diesem Jahr von 20 auf 46 GWh. Stimmt die Prognose, w?rde der alte Kontinent sogar China in diesem Jahr knapp ?berholen. Hier rechnen die Analysten mit einer Nachfrage von 45 GWh. Weltweit erwartet die UBS ein Plus um fast zwei Drittel auf 205 GWh. Im Jahr 2022 sollen es dann schon 305 GWh sein, wovon mehr als ein Drittel auf Europa entf?llt, so die Prognose.

 

Doch w?hrend die Batteriefabriken aus dem Boden schie?en - China und Europa sind hier f?hrend - treten die Lithium-Produzenten auf die Bremse. Vor allem die gro?en Hersteller wie Albemarle, SQM oder Tianqi haben zuletzt gr??ere neue oder Ausbauprojekte verschoben. Ein Grund: Corona-bedingt sind die weltweiten Autoabs?tze kurzfristig eingebrochen. Das gilt auch f?r E-Autos und Plugin-Hybride, wodurch kurzfristig auch weniger Akkus und damit weniger Lithium gebraucht wurde. Die Nachfrage ist um rund 10 bis 20 Prozent gesunken. Das hat zwischenzeitlich f?r steigende Lagerbest?nde gesorgt.

 

Der Markt dreht

 

Die in den vergangenen Monaten aufgebauten Vorr?te umfassen weltweit sch?tzungsweise 20.000 Tonnen - bei einer derzeitigen Jahresproduktion von rund 300.000 Tonnen Lithium. Abgeleitet von der erwarteten Nachfrage nach Akkus d?rfte der Bedarf schon im kommenden Jahr auf 450.000 Tonnen Lithium steigen. Im Jahr 2022 d?rften es dann schon mehr als 600.000 und ein Jahr sp?ter sogar gut 900.000 Tonnen sein. Es ist absehbar, dass der ?berschaubare Angebots?berschuss sich schon bald in ein erhebliches Defizit wandelt. Denn das Angebot stammt zu einem guten Teil vom Abbau der Lagerbest?nde, die sich zuletzt aber zunehmend gelehrt haben. Die zu erwartenden Engp?sse d?rften dann den Lithiumpreis in die H?he treiben. Die Aktienkurse der gro?en Lithiumproduzenten haben diese Entwicklung bereits vorweggenommen. Albemarle, die weltweite Nummer 1, ist seit dem Tief im M?rz bereits um mehr als 60 Prozent gestiegen. Livent hat sogar um gut 80 Prozent zugelegt. Und bei SQM, dem zweitgr??ten Lithium-Produzenten der Welt, bel?uft sich das entsprechende Plus auf rund 90 Prozent. Und dass, obwohl der Lithium-Preis ?noch? gar nicht gestiegen ist.

 

F?r weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Brad Barnett

Chief Financial Officer

Rock Tech Lithium Inc.

777 Hornby Street, Suite 600

Vancouver, B.C., V6Z 1S4

Telephone: (778) 358-5200

Facsimile: (604) 670-0033

Email: bbarnett@rocktechlithium.com.

@ irw-press.com