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Fresenius SE, DE0005785604

BAD HOMBURG - Die Börse gibt dem Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius von der Pandemie die Anleger kaum hinter dem Ofen hervor.

29.10.2021 - 11:33:29

FRESENIUS UND FMC IM FOKUS: Im langen Schatten des Corona-Virus. Als das Sorgenkind gilt seit Monaten die Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care (FMC) , die mit der Zahl der Corona-Toten auch Patienten verliert. Gespannt wird deshalb darauf gewartet, was die aktuelle Überprüfung der Organisationsstruktur noch bringen mag. Zur Lage des Unternehmens, was die Analysten sagen und was die Aktie macht.

seit Jahresbeginn um knapp ein Fünftel zulegte, kommt Fresenius an der Börse gerade einmal auf ein Plus von rund vier Prozent. Für FMC ging es sogar um rund 16 Prozent abwärts.

Der Abstieg beider Papiere begann jedoch schon weit vor der Corona-Krise. Als kurszerstörerisch entpuppte sich die geplatzte Übernahme des US-Konzerns Akorn 2018, der im selben Jahr zwei Gewinnwarnungen binnen wenigen Wochen folgten. Seit dem 2017 erreichten Hoch bei 80 Euro hat das Fresenius-Papier mehr als die Hälfte an Wert eingebüßt. Der FMC-Anteilsschein markierte seinen bisherigen Rekord im Februar 2018 bei knapp 94 Euro - seitdem ging es um fast 40 Prozent nach unten.

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 17 Milliarden Euro für FMC und von knapp 22 Milliarden für Fresenius rangieren die beiden Unternehmen im Dax schon seit längerem in den hinteren Rängen. Fresenius hält knapp ein Drittel der FMC-Aktien, kontrolliert und konsolidiert das Unternehmen allerdings. Möglich ist dies wegen der Gesellschaftsform von FMC, die als Kommandigesellschaft auf Aktien firmiert.

@ dpa.de