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AKTIE IM FOKUS 2: VW-Anleger hoffen auf Schlussstrich unter Diesel-Affäre

10.04.2018 - 18:25:24

notierten Vorzugsaktien ihre Gewinne am Nachmittag aus, als entsprechende Spekulationen die Runde machten. Letztlich rückten sie als zweitbester Indexwert um knapp 4,5 Prozent auf 171,58 Euro vor. Bei 172,50 Euro erreichten sie zwischenzeitlich den höchsten Stand seit Anfang Februar.

Der bisherige Markenchef Herbert Diess soll Konzernchef Matthias Müller ablösen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Kreisen des Aufsichtsrats und des Unternehmens. Zuvor hatten auch andere Medien darüber berichtet. Insidern zufolge ist der Schritt im Rahmen eines größeren Konzernumbaus zu sehen, die insgesamt geplanten Veränderungen seien umfassend. Zuvor hatte Volkswagen in einer Pflichtmitteilung mögliche personelle Änderungen im Vorstand angekündigt.

Müller, dessen Vertrag eigentlich noch bis 2020 läuft, sei nie ganz unumstritten gewesen, begründete ein Händler die positive Kursreaktion. Da Diess einst vom Konkurrenten BMW gekommen sei, werde er weniger mit der Diesel-Affäre in Zusammenhang gebracht. Zudem habe er einen guten Ruf als Kostensenker.

Müller habe seine "grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, an den Veränderungen mitzuwirken", teilte VW mit. Bereits an diesem Freitag könnte die Personalie entscheiden werden. Dann soll nach dpa-Informationen der Aufsichtsrat des weltgrößten Autobauers zusammenkommen. Neben Umbauplänen (wie zum Beispiel eine mögliche Abspaltung des Lkw-Geschäfts) dürfte es dann wohl auch um Top-Personalien gehen.

Zeitgleich mit den Wolfsburgern ging am Dienstag auch die Muttergesellschaft Porsche SE an die Öffentlichkeit und teilte mit, dass Veränderungen im VW-Vorstand auch dort zu Änderungen führen könnten. Die von den Familien Porsche und Piëch kontrollierte Holding hält gut 52 Prozent der Stimmrechte an Volkswagen. Ihre Aktien legten ebenfalls um etwa 4,5 Prozent zu.

Die Volkswagen-Aktien hatten am Dienstag schon deutlich im Plus gelegen, bevor die entsprechenden Meldungen über eine Ablösung von Müller kursierten. Dabei hatten sie bereits von einem positiven Branchenumfeld profitiert, nachdem China eine Senkung der Importzölle für ausländische Autos in Aussicht gestellt hatte.

@ dpa.de

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