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Varta, DE000A0TGJ55

AKTIE IM FOKUS 2: Varta brechen ein - Commerzbank-Studie weckt Konkurrenzangst

08.01.2020 - 09:30:24

und JBL gezeigt, schrieben die Analysten der Commerzbank. Varta sei sich der Situation erst im Dezember bewusst geworden.

Die Abnehmer des Unternehmens hätten wegen der starken Nachfrage, die Varta wohl nicht komplett habe bedienen können, in der Sorge um Marktanteilsverluste auch auf andere Zulieferer gesetzt. Allerdings rechne Varta mit Patentverstößen durch die chinesischen Wettbewerber und gehe rechtlich gegen sie vor.

Angesichts der Unsicherheit in dieser Angelegenheit strichen die Analysten jedoch ihre Kaufempfehlung für die Varta-Aktien bei einem unveränderten Kursziel von 135 Euro. Sie raten nun zum "Halten".

Vor diesem Hintergrund dürften viele Anleger angesichts der Ungewissheit in puncto Konkurrenz nun erst einmal Kasse machen. Stark laufende Geschäfte von Varta hatten die Papiere im vergangenen Jahr von Hoch zu Hoch getrieben. Anfang Dezember erreichten sie ihre vorläufige Bestmarke von 128 Euro. Insgesamt legte der Kurs 2019 um knapp 388 Prozent zu. Dank der starken Kursgewinne war Varta erst im Dezember in den Index der mittelgroßen Werte MDax aufgestiegen.

So hatte die starke Nachfrage nach Lithium-Ionen-Zellen Varta kräftigen Schub verliehen. Sie werden unter anderem für Hightech-Produkte für den Endverbraucher benötigt, insbesondere für kabellose Kopfhörer. Da diese sehr beliebt sind und die Nachfrage konstant hoch ist, gehen Experten davon aus, dass sich die jüngste Erfolgsgeschichte der Baden-Württemberger auch in Zukunft weiter fortsetzt.

Nicht zuletzt deshalb und um den steigenden Bedarf zu decken weitet Varta seine Kapazitäten und Investitionen erheblich aus. Bis zum Jahr 2022 sollen über 150 Millionen Zellen jährlich produziert werden. Bereits 2020 strebt Varta mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent eine weltweit führende Position mit Lithium-Ionen-Zellen an. Für den Ausbau in der Lithium-Ionen-Fertigung hatte sich das Unternehmen im Sommer über eine Kapitalerhöhung 100 Millionen Euro besorgt.

@ dpa.de

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