Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Teamviewer, DE000A2YN900

AKTIE IM FOKUS 2: Teamviewer mausern sich - Höchster Kurs seit Börsengang

11.11.2019 - 11:23:24

FRANKFURT - Überraschend gute Quartalszahlen haben die Papiere von Teamviewer am Montag auf das höchste Niveau seit dem Börsengang Ende September getrieben. In der Spitze ging es bis auf 27 Euro hoch. Damit ließen sie ihr bisheriges Hoch von 26,71 Euro vom ersten Börsentag am 25. September hinter sich. Zuletzt kosteten sie mit einem Plus von 5,3 Prozent 26,43 Euro.

Der Hersteller von Software zur Computer-Fernwartung und Videokonferenzen war im dritten Quartal rasant gewachsen. Sowohl die in Rechnung gestellten Umsätze als auch der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hätten positiv überrascht, sagte ein Händler.

Die Prognosen für 2019 bestätigte das Unternehmen. Alles andere wäre auch verwunderlich gewesen, nachdem der Börsengang erst Ende September erfolgt sei, schrieben die Autoren des täglichen Bernecker-Börsenbriefes. Die Umsatzsteigerung sei beachtlich, was allerdings nicht darüber hinwegtäusche, dass Teamviewer mit einem Börsenwert von aktuell mehr als fünf Milliarden Euro schlicht überteuert sei, hieß es weiter.

Analysten jedoch trauen den Teamviewer-Aktien weitere Steigerungen zu. So liegt etwa das Kursziel von Mohammed Moawalla von der US-Investmentbank Goldman Sachs derzeit bei 33 Euro. Alle wichtigen Kennziffern seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb er in einer ersten Reaktion auf den Quartalsbericht.

Mit 29 Euro liegt das Kursziel von Expertin Sherri Malek vom Analysehaus RBC ebenfalls über dem derzeitigen Kurs. Die überlegene Wachstumsdynamik sei noch nicht angemessen eingepreist, schrieb sie.

Der größte deutsche Technologie-Börsengang seit dem Platzen der Dotcom-Blase verlief bislang holprig. Hatte der Ausgabepreis bei 26,25 Euro gelegen, ging es in der ersten Oktoberhälfte bis auf 21,38 Euro abwärts. Bis Anfang November hatten sich die Anteile dann bis zur Marke um die 25 Euro berappelt.

@ dpa.de