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SCHMOLZ & BICKENBACH AG, CH0005795668

Swiss Steel Group entwickelt sich im ersten Quartal deutlich positiv und ist mit der Transformation auf Kurs

05.05.2021 - 07:04:28

Swiss Steel Group entwickelt sich im ersten Quartal deutlich positiv und ist mit der Transformation auf Kurs. Swiss Steel Group entwickelt sich im ersten Quartal deutlich positiv und ist mit der Transformation auf Kurs

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EQS Group-Ad-hoc: Swiss Steel Holding AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis

Swiss Steel Group entwickelt sich im ersten Quartal deutlich positiv und ist

mit der Transformation auf Kurs

05.05.2021 / 07:00 CET/CEST

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

* Absatzmenge in Q1 2021 mit 510 Kilotonnen durch anhaltende Nachfrage in

der Automobilindustrie um 11,6 % gesteigert gegenüber Q1 2020 mit 457

Kilotonnen

* Auftragsbestand in Q1 2021 mit 684 Kilotonnen um 58,7 % markant höher

als in Q1 2020, Anstieg um 20,8 % zu Q4 2020 mit sichtbarer Erholung im

Maschinen- und Anlagenbau

* Durchschnittlicher Verkaufspreis pro Tonne von EUR 1'541,6 in Q1 2020

gesunken auf EUR 1'475,8 in Q1 2021, deutlicher Anstieg gegenüber Q4

2020 mit EUR 1'358,4

* Bereinigtes EBITDA in Q1 2021 signifikant gesteigert auf EUR 44,5 Mio.

gegenüber EUR - 6,1 Mio. in Q1 2020, getrieben durch Markterholung,

einhergehend mit Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmassnahmen

* Free Cash Flow von EUR - 86,3 Mio. in Q1 2021, leicht unter

Vorjahresniveau von EUR - 87,6 Mio. bedingt durch steigende

Rohstoffpreise, gekoppelt mit nachfragebedingter

Produktionsmengenausweitung

* Nettoverschuldung in Q1 2020 durch Eigenkapitalerhöhung reduziert von

EUR 639,9 Mio. auf EUR 522,5 Mio., Eigenkapitalquote bei 20,4 %

stabilisiert

* Transformationsprogramm gemäss Plan; Integration der beiden Schweizer

Geschäftsbereiche schreitet voran

* Die mit Medienmitteilung vom 8. März 20201 bekannt gegebenen Beschwerden

und Behauptungen eines ehemaligen Mitarbeiters erwiesen sich nach

forensischen Untersuchungen eines renommierten externen

Prüfungsunternehmens als unbegründet

Ausblick für das Geschäftsjahr 2021: Die Swiss Steel Group rechnet aufgrund

der verbesserten Auftragslage in der ersten Jahreshälfte damit, in

Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie, ein

bereinigtes EBITDA von mehr als EUR 100 Mio. zu erreichen.

CFO & CEO ad interim Dr. Markus Böning kommentierte: «Der vorsichtig

optimistische Trend in der Automobilindustrie im Verlauf des vierten

Quartals 2020 hat sich im ersten Quartal 2021 weiter fortgesetzt. Obwohl

Produktionsunterbrechungen einiger Automobilproduzenten aufgrund der

Halbleiterknappheit absehbar sind, war die Nachfrage anhaltend positiv. Auch

haben sich COVID-19 bedingte Eindämmungsmassnahmen in manchen Absatzregionen

nur unwesentlich ausgewirkt. Im Maschinen- und Anlagenbau sehen wir nun

ebenfalls die erwartete Erholung. Dies führt insgesamt zu einem verbesserten

und breiter abgestützten Absatz- und Auftragsvolumen in unseren beiden

Hauptkundensegmenten. Die Nachfrage im Energiebereich, insbesondere bei Öl

und Gas, ist zwar nach wie vor schleppend, jedoch sehen wir auch in diesem

Sektor positive Signale und vermehrte Angebotsanfragen. Vor diesem

Hintergrund haben wir die Produktion hochgefahren. Das Preisniveau gestaltet

sich nach wie vor speziell auf der Ressourcenseite herausfordernd. Wir

konnten nun aber vermehrt Preiserhöhungen vereinbaren, die es uns erlauben,

dem Anstieg auf der Rohstoffpreisseite zu begegnen. Die Kurzarbeit wurde in

fast sämtlichen Produktionsbereichen reduziert, entsprechend setzen wir

dieses Instrument nur noch sporadisch für bestimmte Produktkategorien und

Produktionsbereiche ein. Die Arbeitsproduktivität konnte im Vergleich zum

Vorjahr gesteigert werden. Auch konnten wir mit der fortschreitenden

Umsetzung unseres Transformationsprogramms unsere Kostenposition weiter

verbessern. Infolgedessen erzielten wir ein markant verbessertes Resultat

des bereinigten EBITDA. Mit dem erfolgreichen Abschluss der

Eigenkapitalerhöhung im März 2021 konnten wir die Finanzstruktur nochmals

erheblich stärken und können nun die Transformation, begleitet von einer

breiter abgestützten Markterholung vorantreiben. Der Fokus liegt unverändert

auf der Liquidität und der Kosteneffizienz, jedoch werden wir selektiv

Marktopportunitäten wahrnehmen und entsprechend finanzieren. Für 2021

erwarten wir ein bereinigtes EBITDA von mehr als EUR 100 Mio.»

Finanzkennzahlen

Swiss Steel Group Einheit Q1 2021 Q1 2020 in

%

Absatzmenge Kiloton- 510 457 11,6

nen

Umsatz Mio. 751,6 704,5 6,7

EUR

Durchschnittlicher Verkaufspreis EUR/t 1'475,8 1'541,6 -

4,3

Bereinigtes EBITDA 1) Mio. 44,5 - 6,1 -

EUR

EBITDA Mio. 41,9 - 7,6 -

EUR

Bereinigte EBITDA-Marge % 5,9 - 0,9 -

EBITDA-Marge % 5,6 - 1,1 -

EBIT Mio. 20,3 - 31,7 -

EUR

Ergebnis vor Steuern Mio. 9,6 - 43,7 -

EUR

Konzernergebnis Mio. 4,8 - 42,3 -

EUR

Investitionen Mio. 13,9 14,6 -

EUR 4,8

Free Cash Flow Mio. - 86,3 - 87,6 1,5

EUR

Einheit 31.3.2021 31.12.2020 in

%

Nettoverschuldung Mio. 522,5 639,9 -

EUR 18,3

Eigenkapital Mio. 417,9 166,1 -

EUR

Verschuldungsgrad (Gearing) % 125,0 385,2 -

Nettoverschuldung/ber. EBITDA LTM x n/a n/a -

(Leverage)

Bilanzsumme Mio. 2'047,5 1'715,7 19,3

EUR

Eigenkapitalquote % 20,4 9,7 -

Mitarbeitende zum Stichtag Anzahl 9'929 9'950 -

0,2

Capital Employed Mio. 1'339,6 1'218,0 10,0

EUR

Einheit Q1 2021 Q1 2020 in

%

Konzernergebnis/Aktie 2) EUR/CHF 0,00/0,00 - 0,02/- -

0,02

Eigenkapital/Aktie 3) EUR/CHF 0,14/0,15 0,08/0,09 -

Höchst-/Tiefstkurs CHF 0,286/0,2- 0,340/0,12- -

34 6

1) Die Überleitung vom bereinigten EBITDA zum EBITDA finden Sie auf Seite 14

des Zwischenberichts 1. Quartal 2021

2) Das Konzernergebnis/Aktie basiert auf dem Ergebnis nach Abzug der den

Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zustehenden Ergebnisanteile.

3) Per 31. März 2021 sowie per 31. Dezember 2020

Luzern, 5. Mai 2021 - Der Ende des Geschäftsjahres 2020 begonnene

wirtschaftliche Aufschwung setzte sich auch im ersten Quartal 2021 fort. Die

gesteigerte Nachfrage spiegelt sich in signifikant besseren Auftrags- und

Absatzmengen wider. Einhergehend mit anhaltenden Kostensenkungs- und

Effizienzsteigerungsmassnahmen konnte das bereinigte EBITDA mit EUR 44,5

Mio. gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich gesteigert werden. Durch die

erfolgte Kapitalerhöhung konnte zudem die Finanzierungsstruktur der Gruppe

gestärkt und die Nettoverschuldung um 18,3 % reduziert werden.

Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2021

Im ersten Quartal 2021 wurde mit 510 Kilotonnen um 11,6 % mehr Stahl

verkauft als im Vorjahresquartal (Q1 2020: 457 Kilotonnen). Dieser Anstieg

war hauptsächlich auf die um 17,5 % höhere Absatzmenge beim Qualitäts- &

Edelbaustahl zurückzuführen. In dieser Produktgruppe zeichnet sich die

Erholung der Nachfrage aus der Automobilindustrie ab. Auch im Bereich

Werkzeugstahl konnte die Absatzmenge gegenüber dem Vorjahresquartal

gesteigert werden. Dieser Aufwärtstrend wurde unter anderem durch die

positive Entwicklung der Rohölpreise unterstützt.

Auch wenn sich die Nachfrage in der Produktgruppe RSH-Stahl (rost-, säure-

und hitzebeständiger Stahl) gegenüber den Vorquartalen ebenfalls erholt hat,

konnte das Absatzniveau des Vorjahresquartals nicht erreicht werden.

Der durchschnittliche Verkaufspreis je Tonne Stahl lag im ersten Quartal

2021 bei EUR 1'475,8 und damit unter dem im Vorjahresquartal (Q1 2020: EUR

1'541,6 je Tonne) erzielten Durchschnittspreis. Der Preisrückgang ist in

erster Linie auf den veränderten Produktmix mit einem höheren Anteil der

Produktgruppe Qualitäts-& Edelbaustahl mit einem tieferen durchschnittlichen

Verkaufspreis zurückzuführen. Auf Produktgruppenebene konnte der

Verkaufspreis sowohl beim Qualitäts- & Edelbaustahl als auch beim RSH-Stahl

gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert werden. Dies ist insbesondere auf

die Erhöhung der Rohstoffpreise zurückzuführen, welche durch die weit

verbreitete Verwendung von Zuschlagsmechanismen zu höheren Preisen führte.

In der Produktgruppe Werkzeugstahl hingegen sanken die Preise gegenüber dem

Vorquartal, was hauptsächlich auf den veränderten Produktmix innerhalb

dieser Produktkategorie zurückzuführen ist.

Aufgrund der insgesamt tieferen durchschnittlichen Verkaufspreise stieg der

Umsatz im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal weniger stark an als

der Absatz. Im ersten Quartal 2021 wurde ein Umsatz von EUR 751,6 Mio.

erzielt, was einem Anstieg von 6,7 % entspricht. Während der Umsatz in der

Produktgruppe Qualitäts- & Edelbaustahl um 21,6 % stieg, sank der Umsatz mit

RSH-Stahl um 5,5 % und jener mit Werkzeugstahl, trotz gesteigertem

Absatzvolumen, um 3,7 %. Regional betrachtet konnte in Europa der Umsatz um

8,1 % und in Asien-Pazifik/Afrika um 23,7 % gegenüber dem Vorjahresquartal

gesteigert werden. In diesen Regionen, insbesondere in Italien und China,

wurden im Vorjahresquartal früher Massnahmen zur Eindämmung der

COVID-19-Pandemie eingeführt als in anderen Regionen. Dies hat sich negativ

auf den Umsatz des Vorjahresquartals ausgewirkt. Die höheren Umsätze im

ersten Quartal 2021 spiegeln hauptsächlich die Erholung der Nachfrage aus

der Automobilindustrie wider. In der Region Amerika konnte, trotz sich

abzeichnender Erholung der Nachfrage aus der Öl- und Gasindustrie, das

Umsatzniveau des Vorjahresquartals nicht erreicht werden.

Das bereinigte EBITDA lag im ersten Quartal 2021 mit EUR 44,5 Mio. deutlich

über dem Vorjahresquartal (Q1 2020: EUR - 6,1 Mio.). Die Einmaleffekte

beliefen sich auf EUR 2,6 Mio. und enthielten unter anderem personalbezogene

Einmalzahlungen sowie Kosten für das Effizienzsteigerungsprogramm. Die

Einmaleffekte eingeschlossen, betrug das EBITDA EUR 41,9 Mio. (Q1 2020: EUR

- 7,6 Mio.).

Die bereinigte EBITDA-Marge stieg im ersten Quartal auf 5,9 % (Q1 2020: -

0,9 %) und die EBITDA-Marge auf 5,6 % (Q1 2020:- 1,1 %).

Die Nettoverschuldung, welche die kurz- und langfristigen

Finanzverbindlichkeiten abzüglich der Zahlungsmittel und

Zahlungsmitteläquivalente umfasst, lag mit EUR 522,5 Mio. unter dem Wert vom

31. Dezember 2020 (EUR 639,9 Mio.). Durch die erfolgte Kapitalerhöhung hat

sich der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsäquivalenten temporär zum

Bilanzstichtag erhöht und der Konsortialkredit hat sich generell reduziert.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021

Der Fokus wird ungehindert auch für das zweite Quartal 2021 auf der

Optimierung der Liquidität liegen, wobei wir Marktopportunitäten nutzen und

mit den nötigen personellen und finanziellen Ressourcen begleiten. Dabei

werden wir weiterhin eine höchstmögliche Flexibilität unserer Produktion und

damit unserer Kostenstruktur sicherstellen.

Die Umsetzung des Transformationsprogramms wird weiterhin im Fokus bleiben.

Wir sind gut auf Kurs und machen auch in den strukturellen Projekten stetig

Fortschritte. Diesen Trend gilt es konsequent fortzusetzen.

Wir erwarten aufgrund von der verbesserten Auftragslage in der ersten

Jahreshälfte, abhängig von der weiteren Entwicklung der COVID-19-Krise, ein

bereinigtes EBITDA von mehr als EUR 100 Mio. zu erreichen.

Für weitere Informationen:

Für Medienanfragen:

Dr. Andrea Geile, a.geile@swisssteelgroup.com, Tel +41 (0)41 581 4121

Für Analysten- / Investorenanfragen:

Daniel Geiger, d.geiger@swisssteelgroup.com, Tel +41 (0)41 581 4160

Medienmitteilung (PDF)

Zwischenbericht Q1 2021 (PDF)

Medienpräsentation (PDF)

Link zum Audio Webcast (nur Englisch)

Kennzahlen Q1 2021 (PDF)

5-Quartalsübersicht (PDF)

Über Swiss Steel Group

Die Swiss Steel Group ist heute einer der führenden Anbieter individueller

Lösungen im Bereich Spezialstahl-Langprodukte weltweit. Sowohl bei

Werkzeugstahl als auch bei rostfreiem Langstahl zählt der Konzern zu den

führenden Herstellern im globalen Markt und gehört zu den beiden grössten

Unternehmen in Europa für legierten und hochlegierten Edelbaustahl. Mit

nahezu 10 000 Mitarbeitenden und eigenen Produktions- und

Distributionsgesellschaften in über 30 Ländern auf fünf Kontinenten

gewährleistet das Unternehmen die globale Betreuung und Versorgung seiner

Kunden und bietet ihnen weltweit ein komplettes Portfolio aus Produktion und

Sales & Services. Sie profitieren von der technologischen Expertise des

Unternehmens, der weltweit konstant hohen Produktqualität sowie der

detaillierten Kenntnis lokaler Märkte.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Medienmitteilung beinhaltet zukunftsgerichtete Aussagen, wie solche

über Entwicklungen, Pläne, Absichten, Annahmen, Erwartungen, Überzeugungen,

mögliche Auswirkungen oder die Beschreibung zukünftiger Ereignisse,

Aussichten, Einnahmen, Resultate oder Situationen. Diese basieren auf den

gegenwärtigen Erwartungen, Überzeugungen und Annahmen der Gesellschaft,

können aber wesentlich von künftigen Ergebnissen, Leistungen oder

Errungenschaften abweichen. Die hier enthaltenen Informationen werden mit

der Veröffentlichung dieses Dokuments abgegeben. Die darin enthaltenen

zukunftsgerichteten Aussagen werden nicht aktualisiert aufgrund neuer

Informationen, künftiger Ereignisse oder aus irgendeinem anderen Grund.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung

Sprache: Deutsch

Unternehmen: Swiss Steel Holding AG

Landenbergstrasse 11

6005 Luzern

Schweiz

Telefon: +41 41 581 41 23

E-Mail: a.beeler@swisssteelgroup.com

Internet: www.swisssteel-group.com

ISIN: CH0005795668

Börsen: SIX Swiss Exchange

EQS News ID: 1192537

Ende der Mitteilung EQS Group News-Service

1192537 05.05.2021 CET/CEST

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@ dpa.de