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K+S Aktiengesellschaft, DE000KSAG888

K+S Aktiengesellschaft, DE000KSAG888

25.11.2021 - 22:01:15

K+S Aktiengesellschaft: Endg?ltige DPR-Feststellungen l?sen keine Wertanpassungen aus

Die Deutsche Pr?fstelle f?r Rechnungslegung e.V. ("DPR") hat in dem Verfahren zur Pr?fung des Konzernabschlusses von K+S zum 31. Dezember 2019 nebst zugeh?rigem Konzernlagebericht sowie des verk?rzten Konzernabschlusses zum 30. Juni 2020 nebst zugeh?rigem Zwischenlagebericht heute ihre endg?ltigen Pr?fungsfeststellungen an K+S ?bersandt. Aus den endg?ltigen Feststellungen folgt nach Auffassung von K+S kein Anpassungsbedarf f?r die Wertans?tze der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Kali- und Magnesiumprodukte ("ZGE Kali") in den genannten Abschl?ssen. Die vorl?ufigen Feststellungen zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019, der Nutzungswert der ZGE Kali sei nicht verl?sslich und wesentlich zu hoch ermittelt und damit die Werthaltigkeit nicht nachgewiesen worden, sind in den endg?ltigen Feststellungen der DPR nicht mehr enthalten. Auch die vorl?ufige DPR-Feststellung bez?glich des verk?rzten Konzernabschlusses zum 30. Juni 2020, dass die Werthaltigkeit des Nettoverm?gens der ZGE Kali nicht nachgewiesen worden sei, ist in den endg?ltigen Feststellungen nicht mehr enthalten. In Bezug auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 lauten die Feststellungen der DPR:Im Konzernabschluss der K+S AG zum 31.12.2019 wurde ?ber wesentliche Annahmen, Annahme?nderungen, Ermessensentscheidungen und Sch?tzungsunsicherheiten im Zusammenhang mit der Werthaltigkeitspr?fung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Kali- und Magnesiumprodukte (ZGE Kali) nicht angemessen berichtet.? Das Nettoverm?gen der ZGE Kali i.H.v. 5.428,3 Mio. Euro (51,3% der Konzernbilanzsumme) besteht im Wesentlichen aus Sachanlageverm?gen des Kaliwerks Bethune in Kanada. Es wurde insbesondere nicht angegeben, dass f?r dieses Werk erstmalig nicht nur die ausgewiesenen Reserven, sondern zu 40% auch Ressourcen bei der Nutzungswertermittlung herangezogen wurden, die - anders als Reserven - zum Betrachtungszeitpunkt noch nicht hinreichend sicher nachgewiesen oder noch nicht wirtschaftlich f?rderbar sind. Es wurde ferner auf die Verl?ngerung der f?r dieses Werk zugrunde gelegten Laufzeit nicht hingewiesen, die sich in Folge der Ressourcenber?cksichtigung auf ca. 150 Jahre (ewige Rente) mehr als verdoppelt hat. Die stattdessen im Konzernanhang enthaltene Aussage, dass die Laufzeiten der ZGE durch die Rohstoffreserven determiniert sind, l?sst nicht auf die Ber?cksichtigung von Ressourcen schlie?en. Auch ?ber die erstmalig im Werthaltigkeitstest unterstellte zuk?nftige Ausweitung der maximalen Pro-duktions?kapazit?t in Bethune von 2,86 mt/a auf 4,0 mt/a wurde nicht berichtet. Auf diese Weise wird nicht die von einem IFRS-Abschluss gem?? IAS 1.1 geforderte Vergleichbarkeit hergestellt.? Es liegt ein Versto? gegen IAS 1.122 und IAS 1.125 vor, wonach die mit den angewandten Bilanzierungsmethoden einhergehenden Ermessensentscheidungen sowie wesentliche Annahmen und Sch?tzungsunsicherheiten im Konzernanhang anzugeben sind. Zudem fordern auch IAS 1.31 i.V.m. IAS 36.132, dass ein Unternehmen zus?tzliche Angaben in Betracht zu ziehen hat, wenn anderenfalls die Auswirkungen von Ereignissen und Bedingungen auf die Verm?genslage f?r die Abschlussadressaten nicht verst?ndlich w?ren. In Bezug auf den verk?rzten Konzernabschluss zum 30. Juni 2020 lauten die Feststellungen der DPR: F?r den Zwischenabschluss der K+S AG zum 30.06.2020 wurde keine Wertminderungspr?fung f?r den Nettobuchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Kali- und Magnesiumprodukte (i.H.v. 5.196,8 Mio. Euro, 51,7% der Konzernbilanzsumme) durchgef?hrt, obwohl Anhaltspunkte daf?r vorlagen, dass das Nettoverm?gen wertgemindert sein k?nnte. Anhaltspunkte waren insbesondere die negative Kalipreisentwicklung sowie der weitere R?ckgang der Marktkapitalisierung unterhalb des Nettoverm?gens des Unternehmens. Die unterlassene Wertminderungspr?fung verst??t gegen IAS 36.9 i.V.m. IAS 36.12 und IAS 34.28. Im Zwischenlagebericht der K+S AG f?r das 1. Halbjahr 2020 wurden wesentliche Ereignisse und deren Auswirkungen auf die Finanzlage und deren Entwicklung nicht ausreichend deutlich dargestellt. Insbesondere kommt nicht zum Ausdruck, dass der im 1. Halbjahr 2020 erzielte Freie Cashflow von 166,2 Mio. Euro in voller H?he auf nicht operative Ma?nahmen, im Wesentlichen auf das in 2020 als Working Capital Management Ma?nahme eingef?hrte Factoring, zur?ckzuf?hren ist. Dies verst??t gegen ? 115 (4) WpHG i.V.m. DRS 16.40 ff. (z.B. DRS 16.41, interne Ereignisse g)). K+S ist von der DPR gebeten worden, bis zum 9. Dezember 2021 mitzuteilen, ob das Unternehmen den Fehlerfeststellungen zustimmt oder nicht. Bei Zustimmung w?re das Verfahren bei der DPR beendet. Kontakt: Investor Relations: Julia Bock, CFA Telefon: +49 561 9301-1009 julia.bock@k-plus-s.com

25.11.2021 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch Unternehmen: K+S Aktiengesellschaft Bertha-von-Suttner-Str. 7 34131 Kassel

Deutschland Telefon: +49 561 9301 0 Fax: +49 561 9301 2425 E-Mail: investor-relations@k-plus-s.com Internet: www.k-plus-s.com ISIN: DE000KSAG888 WKN: KSAG88 Indizes: MDAX B?rsen: Regulierter Markt in Berlin, D?sseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, M?nchen, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1252098 ? Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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