Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

INFINEON TECHNOLOGIES AG, DE0006231004

Infineon Technologies AG: Infineon zieht Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurück; wirtschaftliche Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie derzeit nicht ausreichend abschätzbar

26.03.2020 - 13:32:25

Infineon Technologies AG: Infineon zieht Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurück; wirtschaftliche Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie derzeit nicht ausreichend abschätzbar (deutsc

^

DGAP-Ad-hoc: Infineon Technologies AG / Schlagwort(e): Prognose

Infineon Technologies AG: Infineon zieht Prognose für das Geschäftsjahr 2020

zurück; wirtschaftliche Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie derzeit nicht

ausreichend abschätzbar

26.03.2020 / 13:30 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung

(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Infineon zieht Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurück; wirtschaftliche

Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie derzeit nicht ausreichend abschätzbar

Neubiberg, 26. März 2020 - Die Coronavirus-Pandemie, die sich derzeit

weltweit immer weiter verschärft, verursacht massive Verwerfungen bei

globalen Lieferketten, Endmärkten und der Konjunkturentwicklung insgesamt.

Die Entwicklungen im Zuge der Pandemie sind sehr dynamisch und schränken die

Vorhersagbarkeit stark ein. Deshalb zieht die Infineon Technologies AG (FSE:

IFX / OTCQX: IFNNY) ihre bisherige Prognose für das Geschäftsjahr 2020

zurück. Ursprünglich hatte das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 5 Prozent

gegenüber dem Vorjahr angenommen (plus oder minus 2 Prozentpunkte). Die

Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie können jedoch zu einer Abweichung von

den bisherigen Erwartungen führen und zu einem spürbaren Umsatzrückgang im

Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr. Der zu erwartende verminderte Umsatz

wird auch die Profitabilität von Infineon im Geschäftsjahr 2020 belasten, da

Leerstandskosten im Vergleich zu den bisherigen Annahmen höher liegen

werden. Gleichzeitig werden die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur

Kostensenkung fortgeführt, Schritte zur Sicherung der Profitabilität und zur

Stärkung des Cash-Flows erhalten hohe Priorität. Langfristige, strukturelle

Wachstumstreiber - darunter die Elektromobilität, das Internet der Dinge

(IoT) oder Erneuerbare Energien - sind weiterhin intakt, es besteht sogar

die Möglichkeit, dass sie sich nach der Überwindung der Corona-Krise

beschleunigt entwickeln werden. Da aber derzeit nicht absehbar ist, wie

lange und wie stark sich die Pandemie wirtschaftlich auswirken wird, sind

auch die spezifischen Folgen für Umsatz und Ergebnis für das Geschäftsjahr

2020 nicht verlässlich abzuschätzen oder genauer zu quantifizieren.

Oberste Priorität hat für Infineon, Gesundheit und Sicherheit der

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Geschäftspartner zu schützen.

Die schnelle und konsequente Umsetzung von Vorsichtsmaßnahmen, um hohe

hygienische Standards zu gewährleisten und nicht notwendige soziale Kontakte

zu vermeiden, hat dazu beigetragen, die Fortführung der Geschäftstätigkeit

von Infineon sicherzustellen. Alle größeren Fertigungsstandorte von Infineon

weltweit produzieren derzeit weiter, einige bei reduzierter Auslastung.

Darunter sind auch Werke in Regionen wie Malaysia oder Kalifornien, in denen

von den Behörden besonders strenge Ausgangseinschränkungen verhängt wurden.

Die Versorgung mit Rohmaterialien ist derzeit stabil. Logistikketten

inklusive alternativer Transportrouten wurden sichergestellt, um unsere

Kunden weiterhin zu beliefern. Darüber hinaus werden Forschung &

Entwicklung, das Marketing, Vertrieb und Verwaltung weitergeführt, zu einem

großen Teil durch Arbeit aus dem Home Office.

Für das laufende Quartal, das zum 31. März endet, wird erwartet, dass der

Umsatz um das untere Ende des prognostizierten Bandes herum liegen wird.

In vielen der Endmärkte und Regionen, in denen Infineon aktiv ist, sind

Maßnahmen eingeleitet worden, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen.

Deren negativen wirtschaftlichen Auswirkungen werden das zweite Halbjahr des

Geschäftsjahrs 2020 belasten. Die Zahl der produzierten und verkauften

Fahrzeuge wird nach Einschätzung von Marktforschern im Vergleich zum Jahr

2019 deutlich zurückgehen. Ursache ist ein kombinierter Schock sowohl auf

Angebots- als auch auf Nachfrageseite: Große Autohersteller und Zulieferer

haben angekündigt, ihre Fertigung in Europa und den USA vorübergehend

herunterzufahren, während sich die Situation in China wiederum langsam zu

normalisieren scheint. Darüber hinaus wird die Nachfrage der Verbraucher

durch die Ausgangseinschränkungen in vielen Ländern negativ beeinflusst.

Ebenso werden derzeit die Markterwartungen für diverse industrielle

Anwendungen deutlich zurückgenommen. Daneben gibt es weiterhin

Geschäftsfelder von Infineon, die sich in den aktuellen Marktturbulenzen

vergleichsweise gut halten. Dazu gehören Produkte für die Kommunikation und

Rechenzentren, getrieben durch den zunehmenden Bedarf an Online-Anwendungen

zur Zusammenarbeit sowie durch den gestiegenen Datenverkehr. Steuerliche und

sonstige Maßnahmen zur Bereitstellung von Liquidität, die derzeit von den

Regierungen und Zentralbanken ergriffen werden, werden erst nach einer

gewissen Zeit ihre Wirkung entfalten.

Das Infineon-Management beobachtet die Entwicklungen sehr genau und ist

bereit, weiterhin schnell und flexibel zu handeln. Zum Management der

Corona-Krise wurden gesonderte Maßnahmen ergriffen. Infineon erwartet, ein

umfassendes Update zur wirtschaftlichen Entwicklung zum nächsten regulären

Termin der Quartalskommunikation am 5. Mai geben zu können.

Über Infineon

Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von

Halbleiterlösungen, die das Leben einfacher, sicherer und umweltfreundlicher

machen. Mikroelektronik von Infineon ist der Schlüssel für eine lebenswerte

Zukunft. Mit weltweit rund 41.400 Beschäftigten erzielte das Unternehmen im

Geschäftsjahr 2019 (Ende September) einen Umsatz von 8,0 Milliarden Euro.

Infineon ist in Frankfurt unter dem Symbol "IFX" und in den USA im

Freiverkehrsmarkt OTCQX International Premier unter dem Symbol "IFNNY"

notiert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.infineon.com

Diese Veröffentlichung finden Sie online unter www.infineon.com/presse

Follow us: Twitter - Facebook - LinkedIn

H I N W E I S

Diese Veröffentlichung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen über das

Geschäft, die finanzielle Entwicklung und die Erträge des Infineon-Konzerns.

Diesen Aussagen liegen Annahmen und Prognosen zugrunde, die auf gegenwärtig

verfügbaren Informationen und aktuellen Einschätzungen beruhen. Sie sind mit

einer Vielzahl von Unsicherheiten und Risiken behaftet. Der tatsächliche

Geschäftsverlauf kann daher wesentlich von der erwarteten Entwicklung

abweichen.

Infineon übernimmt über die gesetzlichen Anforderungen hinaus keine

Verpflichtung, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren.

Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in dieser

Veröffentlichung und in anderen Berichten nicht genau zur angegebenen Summe

aufaddieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten

Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.

Kontakt:

Alexander Foltin, Investor Relations, Tel.: +49 89 234-23766, Fax: +49 89

234-9559847

26.03.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche

Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch

Unternehmen: Infineon Technologies AG

Am Campeon 1-15

85579 Neubiberg

Deutschland

Telefon: +49 (0)89 234-26655

Fax: +49 (0)89 234-955 2987

E-Mail: investor.relations@infineon.com

Internet: www.infineon.com

ISIN: DE0006231004

WKN: 623100

Indizes: DAX, TecDAX

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);

Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover,

München, Stuttgart, Tradegate Exchange

EQS News ID: 1007877

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

1007877 26.03.2020 CET/CEST

°

@ dpa.de