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DAIMLER AG, DE0007100000

Daimler AG: Daimler erzielt Grundsatzeinigungen über die vergleichsweise Beilegung behördlicher und zivilrechtlicher Verfahren in den USA im Zusammenhang mit Diesel-Emissionen

13.08.2020 - 18:26:27

Daimler AG: Daimler erzielt Grundsatzeinigungen über die vergleichsweise Beilegung behördlicher und zivilrechtlicher Verfahren in den USA im Zusammenhang mit Diesel-Emissionen. Daimler AG: Daimler erzielt Grundsatzeinigungen über die vergleichsweise Beilegung behördlicher und zivilrechtlicher Verfahren in den USA im Zusammenhang mit Diesel-Emissionen

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DGAP-Ad-hoc: Daimler AG / Schlagwort(e): Rechtssache

Daimler AG: Daimler erzielt Grundsatzeinigungen über die vergleichsweise

Beilegung behördlicher und zivilrechtlicher Verfahren in den USA im

Zusammenhang mit Diesel-Emissionen

13.08.2020 / 18:22 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung

(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

13. August 2020

Daimler erzielt Grundsatzeinigungen über die vergleichsweise Beilegung

behördlicher und zivilrechtlicher Verfahren in den USA im Zusammenhang mit

Diesel-Emissionen

Stuttgart - Die Daimler AG und ihre Tochtergesellschaft Mercedes-Benz USA

LLC (MBUSA) haben mit verschiedenen US-Behörden eine Grundsatzeinigung über

die vergleichsweise Beilegung zivil- und umweltrechtlicher Ansprüche im

Zusammenhang mit Emissionskontrollsystemen bestimmter Diesel-Fahrzeuge in

den USA erzielt. Dabei geht es um rund 250.000 Diesel-Pkw und -Vans. Bei den

Behörden handelt es sich um die US-Umweltbehörden Environmental Protection

Agency (EPA) und California Air Resources Board (CARB), die Environment and

Natural Resources Division des amerikanischen Justizministeriums (DOJ), das

California Attorney General's Office sowie die amerikanische Zoll- und

Grenzschutzbehörde (U.S. Customs and Border Protection).

Das Unternehmen hat mit den US-Behörden vollumfänglich kooperiert und führt

diese Kooperation fort.

Auch mit den Klägervertretern der Verbraucher-Sammelklage "In re

Mercedes-Benz Emissions Litigation" haben die Daimler AG und MBUSA eine

grundsätzliche Einigung über einen Vergleich zur Beilegung des Verfahrens

erzielt. Das Verfahren ist vor dem US-Bezirksgericht für New Jersey

anhängig.

Für die erwarteten Gesamtkosten der Vergleiche hat das Unternehmen

ausreichend bilanzielle Vorsorge getroffen.

Für die Vergleiche mit den US-Behörden erwartet Daimler Kosten in Höhe von

rund 1,5 Mrd. $ (ca. 1,27 Mrd. EUR). Die geschätzten Kosten für die Beilegung

der Sammelklage betragen rund 700 Mio. $ (ca. 592 Mio. EUR), einschließlich

der noch vom Gericht zu genehmigenden Anwaltsgebühren und -kosten. Weitere

Aufwendungen schätzt Daimler auf einen mittleren dreistelligen

Millionen-Euro-Betrag, um Anforderungen aus den Vergleichen zu erfüllen.

Daimler rechnet mit einem entsprechenden Einfluss auf den Free Cash Flow des

Industriegeschäfts über einen Zeitraum von drei Jahren, wobei der

wesentliche Einfluss in den nächsten zwölf Monaten erwartet wird.

Heute haben der Vorstand und der Aufsichtsrat der Daimler AG und der

Mercedes-Benz AG den vorgeschlagenen Vergleichen nach Abwägung aller

Umstände und im besten Unternehmensinteresse zugestimmt. Mit den geplanten

Vergleichen geht das Unternehmen einen wichtigen Schritt, um

Rechtssicherheit bei verschiedenen Diesel-Verfahren in den USA zu schaffen.

Die Vergleiche stehen noch unter Vorbehalt der finalen Zustimmung der

zuständigen Behörden und Gerichte. Die grundsätzliche Vereinbarung mit den

US-Behörden wird in verbindliche Vergleichsvereinbarungen überführt. In den

kommenden Wochen werden die Behörden die Vergleichsvereinbarungen dann bei

einem US-Bezirksgericht für die endgültige Genehmigung einreichen. Die

Vergleichsvereinbarung in der US-Verbraucher-Sammelklage wird beim

US-Bezirksgericht für New Jersey zur Genehmigung eingereicht.

Entsprechend der Offenlegungspflichten der Europäischen

Marktmissbrauchs-Verordnung informiert Daimler die Kapitalmärkte mit dieser

Ad hoc-Mitteilung über die Grundsatzeinigungen.

Umtauschkurs EUR zu USD vom 13. August 2020, 1 EUR = 1,183 USD.

Kontakt:

Jörg Howe, joerg.howe@daimler.com +49 (0)711 17 413 41

Johannes Leifert, johannes.leifert@daimler.com +49 (0)176 309 047 35

Ute Wüest von Vellberg, ute.v.vellberg@daimler.com +49 (0)160 865 1507

Hendrik Sackmann, hendrik.sackmann@daimler.com +49 (0)176 309 182 51

Silke Mockert, silke.mockert@daimler.com +49 (0)160 867 2007

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen

Einschätzung künftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«,

»glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«,

»planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche

vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und

Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine ungünstige

Entwicklung der weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein Rückgang

der Nachfrage in unseren wichtigsten Absatzmärkten, eine Verschlechterung

unserer Refinanzierungsmöglichkeiten an den Kredit- und Finanzmärkten,

unabwendbare Ereignisse höherer Gewalt wie beispielsweise Naturkatastrophen,

Pandemien, Terrorakte, politische Unruhen, kriegerische

Auseinandersetzungen, Industrieunfälle und deren Folgewirkungen auf unsere

Verkaufs-, Einkaufs-, Produktions- oder Finanzierungsaktivitäten,

Veränderungen von Wechselkursen und Zollbestimmungen, eine Veränderung des

Konsumverhaltens in Richtung kleinerer und weniger gewinnbringender

Fahrzeuge oder ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte und

Dienstleistungen mit der Folge einer Beeinträchtigung bei der Durchsetzung

von Preisen und bei der Auslastung von Produktionskapazitäten,

Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Rohstoffen, Unterbrechungen der

Produktion aufgrund von Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder

Lieferanteninsolvenzen, ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von

Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzung von Kostenreduzierungs- und

Effizienzsteigerungsmaßnahmen, die Geschäftsaussichten der Gesellschaften,

an denen wir bedeutende Beteiligungen halten, die erfolgreiche Umsetzung

strategischer Kooperationen und Joint Ventures, die Änderungen von Gesetzen,

Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie

Fahrzeugemissionen, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie der

Abschluss laufender behördlicher oder von Behörden veranlasster

Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger

rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten, von denen

einige im aktuellen Geschäftsbericht oder im aktuellen Zwischenbericht unter

der Überschrift »Risiko- und Chancenbericht« beschrieben sind. Sollte einer

dieser Unsicherheitsfaktoren oder eine dieser Unwägbarkeiten eintreten oder

sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen

als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von

den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten

Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine

Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese

ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren.

Kontakt:

Hendrik Sackmann

Tel.: +49 (0)711 17 35014

hendrik.sackmann@daimler.com

13.08.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: Daimler AG

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