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BAYER AG, DE000BAY0017

Bayer Aktiengesellschaft: Bayer erzielt Einigungen in maßgeblichen Monsanto-Verfahrenskomplexen

24.06.2020 - 18:47:24

Bayer Aktiengesellschaft: Bayer erzielt Einigungen in maßgeblichen Monsanto-Verfahrenskomplexen. Bayer Aktiengesellschaft: Bayer erzielt Einigungen in maßgeblichen Monsanto-Verfahrenskomplexen

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DGAP-Ad-hoc: Bayer Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Rechtssache/Vergleich

Bayer Aktiengesellschaft: Bayer erzielt Einigungen in maßgeblichen

Monsanto-Verfahrenskomplexen

24.06.2020 / 18:45 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung

(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Bayer erzielt Einigungen in maßgeblichen Monsanto-Verfahrenskomplexen

Leverkusen, 24. Juni 2020 - Bayer hat eine Reihe von Vereinbarungen

getroffen, die maßgebliche Rechtsstreitigkeiten von Monsanto in den USA im

Wesentlichen beilegen werden - darunter die Produkthaftungsverfahren in

Sachen Roundup(TM) (Wirkstoff: Glyphosat) und die Verfahren zu Verwehungen

von Dicamba sowie zu PCB in Gewässern. Dies teilte Bayer am Mittwoch mit. Im

Mittelpunkt steht die Lösung im Verfahrenskomplex zu Roundup(TM), die etwa

75 Prozent der aktuellen Roundup(TM)-Verfahren zum Abschluss bringen wird -

mit insgesamt etwa 125.000 eingereichten und nicht eingereichten Klagen. Das

Unternehmen erwartet, zur Beilegung der aktuellen Glyphosat-Verfahren sowie

für mögliche künftige Fälle insgesamt 10,1 Milliarden bis 10,9 Milliarden

US-Dollar (9,1 Milliarden bis 9,8 Milliarden Euro) zu zahlen. Die

beigelegten Ansprüche umfassen sämtliche Klägeranwaltskanzleien, welche die

Roundup(TM)-Multi-District-Litigation auf Bundesebene oder die

Bellwether-Fälle in Kalifornien führend betreiben, und diejenigen, die etwa

95 Prozent der Fälle repräsentieren, für die derzeit eine Verhandlung

angesetzt ist. Außerdem begründen sie wichtige Werte und Parameter als

Leitlinien für die Beilegung der übrigen Klagen, für welche die

Verhandlungen voranschreiten. Durch die Einigung wird auch ein Mechanismus

zur effizienten Beilegung möglicher künftiger Klagen eingerichtet. Das

Unternehmen wird 8,8 Milliarden bis 9,6 Milliarden US-Dollar zahlen, um die

aktuellen Roundup(TM)-Fälle beizulegen. Darin enthalten ist eine Pauschale,

mit der Ansprüche abgedeckt werden sollen, die noch nicht beigelegt sind.

Hinzu kommen 1,25 Milliarden US-Dollar, um eine separate Vereinbarung für

potenzielle künftige Klagen zu ermöglichen. Die Vereinbarung mit der Gruppe

möglicher künftiger Kläger bedarf noch der Zustimmung von Richter Vince

Chhabria des U.S. District Court for the Northern District of California.

Die Vereinbarungen wurden von Vorstand und Aufsichtsrat der Bayer AG unter

Mitwirkung des eigens dafür eingerichteten Ausschusses zum

Glyphosat-Rechtskomplex einstimmig genehmigt. Sie enthalten keinerlei

Eingeständnis einer Schuld oder eines Fehlverhaltens.

Beilegung der Roundup(TM)-Verfahren

Die mehrstufige Vereinbarung zu Roundup(TM) umfasst mehrere Elemente. Die

Vereinbarungen werden die große Mehrheit der aktuellen Fälle an Bundes- und

bundesstaatlichen Gerichten in den USA beilegen - einschließlich der Kläger,

die ihre Klagen schon eingereicht haben, und der Parteien, die bereits einen

Rechtsbeistand beauftragt, aber noch keine Klage bei Gericht eingereicht

haben. Diejenigen, die sich an dem Vergleich beteiligen, werden dazu

verpflichtet, ihre Klagen zurückzuziehen bzw. nicht einzureichen. Die

Bandbreite von 8,8 Milliarden bis 9,6 Milliarden US-Dollar deckt sowohl die

bereits unterzeichneten Vereinbarungen ab als auch diejenigen, die noch

verhandelt werden. Außerdem spiegelt sie die Tatsache wider, dass die Zahl

der Anspruchsteller, die diesen Vereinbarungen zufolge für eine

Entschädigung infrage kommen, erst dann feststeht, wenn die Klärung der

Ansprüche weit fortgeschritten ist. Bei den Ansprüchen, über die noch

verhandelt wird, geht es größtenteils um Fälle, die auf TV-Werbung

zurückzuführen sind und in denen Klägerkanzleien wenige oder gar keine

Informationen zum medizinischen Zustand ihrer Mandanten zur Verfügung

gestellt haben, und/oder um Fälle, bei denen Kanzleien involviert sind, die

nur einen kleinen Bestand haben.

Die drei Fälle, die vor Gericht verhandelt wurden - Johnson, Hardeman und

Pilliod - werden weiter die Berufungsverfahren durchlaufen und sind nicht

Teil des Vergleichs. Der weitere Prozessverlauf ist für das Unternehmen

wichtig, weil die Berufungsverfahren rechtlich eine Orientierung für

mögliche künftige Verfahren geben werden.

Mögliche künftige Fälle werden durch eine Vereinbarung geregelt, welche die

Zustimmung des Gerichts benötigt. Im Rahmen der Vereinbarung wird unter

anderem eine Gruppe möglicher künftiger Kläger eingerichtet sowie ein

unabhängiges Wissenschaftsgremium (Class Science Panel) gebildet. Das

Gremium wird entscheiden, ob Roundup(TM) das Non-Hodgkin-Lymphom (NHL)

verursachen kann, und falls ja, welche Expositionsniveaus hierfür mindestens

erreicht sein müssen. Sowohl die Gruppe möglicher künftiger Kläger als auch

das Unternehmen werden an die Entscheidung des Gremiums zur Frage der

generellen Kausalität gebunden sein. Dadurch wird diese Entscheidung

anstelle von Jury-Verfahren wieder in die Hände sachkundiger Wissenschaftler

gegeben. Sollte das Wissenschaftsgremium zu dem Schluss kommen, dass es

keinen Kausalzusammenhang zwischen Roundup(TM) und NHL gibt, wird es den

Mitgliedern der Gruppe verwehrt sein, in künftigen Verfahren gegen das

Unternehmen das Gegenteil zu behaupten. Die Entscheidung des

Wissenschaftsgremiums dürfte mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Mitglieder

der Gruppe möglicher künftiger Kläger dürfen ihre Ansprüche bis zur

Entscheidung des Wissenschaftsgremiums nicht weiter geltend machen und

keinen Strafschadenersatz fordern. Die Zahlung für diese Vereinbarung mit

der Gruppe ist auf 1,25 Milliarden US-Dollar beschränkt.

Das Unternehmen hat alternativ in Betracht gezogen, in den

Roundup(TM)-Fällen weiter zu prozessieren, bevor es sich für einen Vergleich

entschieden hat. Nach seiner Risikobewertung wären die Kosten eines

potenziell negativen Ausgangs weiterer Rechtsstreitigkeiten aber

wahrscheinlich weit höher ausgefallen als beim jetzigen Vergleich -

verursacht durch eine jahrelange Fortsetzung der Werbekampagnen durch die

Klägeranwälte, eine weiter steigende Zahl der Kläger, mehr als 20 Prozesse

pro Jahr und ungewisse Jury-Entscheidungen sowie die damit verbundenen

Schäden für die Reputation und das Geschäft.

Für Kunden wie Landwirte und andere professionelle Nutzer, deren

Lebensunterhalt von glyphosatbasierten Herbiziden abhängt, wird sich durch

die jetzt bekannt gegebene Einigung nichts an der Verfügbarkeit von

Roundup(TM)-Produkten ändern.

Beilegung von Dicamba-Verfahren

Darüber hinaus hat Bayer eine Einigung in Zusammenhang mit den bereits

kommunizierten Produkthaftungsklagen wegen Verwehungen von Dicamba erzielt,

in denen es um vermeintliche Ernteschäden geht. Das Unternehmen wird

insgesamt bis zu 400 Millionen US-Dollar bezahlen, um die konsolidierten

Gerichtsverfahren (Multi District Litigation) beizulegen, die am U.S.

District Court for the Eastern District of Missouri anhängig sind und Klagen

für die Erntejahre 2015 bis 2020 umfassen. Anspruchsteller müssen Beweise

für Schäden am Ernteertrag vorlegen und dafür, dass diese durch Dicamba

verursacht wurden. Das Unternehmen erwartet einen Beitrag der mitverklagten

BASF zu diesem Vergleich.

Der einzige Fall zu Verwehungen von Dicamba, der vor Gericht verhandelt

wurde (Bader Farms) ist nicht Teil der Einigung. Das Unternehmen hält das

Urteil im Fall Bader Farms für unvereinbar mit den vorgelegten Beweisen

sowie mit der geltenden Rechtslage. Das Unternehmen hat erstinstanzlich

Rechtsbehelfe (Post-Trial Motions) eingelegt und wird, wenn nötig, in

Berufung gehen.

Beilegung von Verfahren zu PCB

Bayer hat außerdem eine Reihe von Vereinbarungen getroffen, um den

wesentlichen Teil des Verfahrenskomplexes zu den Auswirkungen von PCB

(Polychlorierte Biphenyle) in Gewässern beizulegen. Monsanto hatte PCB

rechtmäßig hergestellt, stellte die Produktion aber 1977 ein. Durch eine

Vereinbarung wird eine Gruppe möglicher Kläger eingerichtet, die sämtliche

Lokalverwaltungen mit EPA-Genehmigungen für PCB-haltige Wasserableitungen

umfasst. Bayer wird dieser Gruppe insgesamt etwa 650 Millionen US-Dollar

zahlen, was noch der Zustimmung des Gerichts bedarf.

Zugleich hat das Unternehmen mit den Generalstaatsanwälten der Bundesstaaten

New Mexico und Washington sowie des District of Columbia gesonderte

Vereinbarungen getroffen, ähnliche Klagen in Zusammenhang mit PCB

beizulegen. Im Rahmen dieser Vereinbarungen, die gesondert von der

Klägergruppe sind, wird Bayer insgesamt etwa 170 Millionen US-Dollar zahlen.

Finanzierung durch Free Cash Flow und Veräußerung des

Animal-Health-Geschäfts

Es wird erwartet, dass die Zahlungen im Rahmen der Vergleiche im Jahr 2020

beginnen werden. Bayer geht zurzeit davon aus, dass der mögliche

Mittelabfluss 5 Milliarden US-Dollar im laufenden Jahr und 5 Milliarden

US-Dollar im Jahr 2021 nicht übersteigen wird - der Restbetrag würde im Jahr

2022 oder danach gezahlt werden. Zur Finanzierung dieser Zahlungen, die von

der steuerlichen Behandlung abhängig sind, kann Bayer zurückgreifen auf die

bestehende Liquidität, den künftigen Free Cash Flow, auf die Einnahmen aus

der Veräußerung des Animal-Health-Geschäfts und zusätzliche

Anleiheemissionen, um die für diese Zahlungen wie auch für bevorstehende

Fälligkeiten erforderliche Flexibilität zu sichern.

Auf Grundlage der Veröffentlichungen von Ratingagenturen und des Austausches

von Bayer mit ihnen erwartet das Unternehmen, Investment-Grade-Ratings zu

behalten. Auf Basis seines starken Geschäfts plant Bayer, seine

Dividendenpolitik beizubehalten. Gleichzeitig hat der Schuldenabbau

weiterhin hohe Priorität.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen

enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der

Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch

unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen,

dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die

Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen

Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer

in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der

Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt

keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben

und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Kontakt:

Herr Peter Dahlhoff, Bayer AG, Investor Relations, Tel.: 0214-30-33022,

e-mail: peter.dahlhoff@bayer.com, Fax: 0214-30-96-33022

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Hinweise:

Im Internet verfügbar unter www.bayer.de/vergleiche sind:

* Redetexte der Investoren-Telefonkonferenz

* Links zu den Telefonkonferenzen (zeitnah werden dort auch Aufzeichnungen

davon eingestellt)

* Weitere Informationen zum Thema Glyphosat.

24.06.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche

Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch

Unternehmen: Bayer Aktiengesellschaft

Kaiser-Wilhelm-Allee 1

51373 Leverkusen

Deutschland

Telefon: +49 (0)214 30-65742

Fax: +49 (0)21430-9665742

E-Mail: ir@bayer.com

Internet: www.bayer.com

ISIN: DE000BAY0017

WKN: BAY001

Indizes: DAX, EURO STOXX 50, Stoxx 50

Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt

(Prime Standard), Hamburg, Hannover, München,

Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange

EQS News ID: 1077829

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

1077829 24.06.2020 CET/CEST

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@ dpa.de

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