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Allerthal-Werke AG, DE0005034201

Allerthal-Werke AG, DE0005034201

09.08.2019 - 17:00:34

Allerthal-Werke AG: Rechtssache/ Erstinstanzliche Entscheidung im Spruchverfahren betr. den Ausschluss der Minderheitsaktionäre der AXA-Konzern AG

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DGAP-Ad-hoc: Allerthal-Werke AG / Schlagwort(e): Rechtssache

Allerthal-Werke AG: Rechtssache/ Erstinstanzliche Entscheidung im

Spruchverfahren betr. den Ausschluss der Minderheitsaktionäre der

AXA-Konzern AG

09.08.2019 / 16:57 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung

(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Rechtssache/ Erstinstanzliche Entscheidung im Spruchverfahren betr. den

Ausschluss der Minderheitsaktionäre der AXA-Konzern AG

Der Allerthal-Werke AG wurde heute die erstinstanzliche Entscheidung im

Spruchverfahren betreffend den im Juli 2007 wirksam gewordenen Ausschluss

der Minderheitsaktionäre der AXA-Konzern AG zugestellt. Im Jahr 2007 hatten

die ausgeschlossenen Minderheitsaktionäre eine Barabfindung von 144,68 EUR

je Stammaktie und 146,24 EUR je Vorzugsaktie der AXA-Konzern AG erhalten.

Das Landgericht Köln (LG Köln, Az. 82 O 135/07) hat nunmehr die angemessene

Barabfindung mit 177,58 EUR je Stamm- und Vorzugsaktie der AXA-Konzern AG

höher festgesetzt.

Auf Basis dieser erstinstanzlichen - nicht rechtskräftigen - Entscheidung im

Spruchverfahren ergäbe sich für die Allerthal-Werke AG ein

Nachzahlungsanspruch von insgesamt rd. 2,5 Mio. EUR (gerechnet ohne

Zinsanspruch), der in voller Höhe ertragswirksam wäre. Aufgrund der

derzeitigen steuerlichen Gesetzeslage und bestehender Verlustvorträge bei

der Allerthal-Werke AG würde aus diesem Ertrag nur ein geringer

Steueraufwand resultieren.

Nach dem bisherigen Vortrag der Antragsgegnerin AXA S.A., Paris, im

vorgenannten Spruchverfahren und der Erfahrung aus anderen Verfahren ist

jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass das

Spruchverfahren mit der Entscheidung des Landgerichts Köln nicht beendet

ist, sondern in der Beschwerdeinstanz beim Oberlandesgericht Düsseldorf

fortgesetzt werden wird. Darüber hinaus steht auch den anderen Beteiligten

des Verfahrens, d.h. den antragstellenden ehemaligen Aktionären der

AXA-Konzern AG, das Rechtsmittel der Beschwerde zu. Ob, wann und in welcher

Höhe es zu einer Nachzahlung kommen wird, kann daher aus heutiger Sicht

nicht prognostiziert werden.

Köln, den 09. August 2019

Der Vorstand

Ansprechpartner bei Rückfragen:

Alfred Schneider

Vorstand der Allerthal-Werke AG

Friesenstraße 50, 50670 Köln

Tel. (02 21) 8 20 32 - 0

Fax (02 21) 8 20 32 - 30

E-Mail: silvia.schneider@allerthal.de

Internet: www.allerthal.de

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