Adler Group, LU1250154413

Adler Group S.A. informiert über den finalen Bericht der umfassenden Sonderuntersuchung durch KPMG Forensic

21.04.2022 - 23:53:28

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DGAP-Ad-hoc: Adler Group S.A. / Schlagwort(e): Stellungnahme/Sonstiges

Adler Group S.A. informiert über den finalen Bericht der umfassenden

Sonderuntersuchung durch KPMG Forensic

21.04.2022 / 23:49 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung

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Adler Group informiert über den finalen Bericht der umfassenden

Sonderuntersuchung durch KPMG Forensic

Großherzogtum Luxemburg, 21. April 2022: ADLER Group S.A. ("ADLER" oder die

"Gesellschaft") gibt bekannt, dass KPMG Forensic der Gesellschaft den

finalen Bericht über die Ergebnisse der umfassenden Sonderuntersuchung zu

den Vorwürfen von Viceroy Research LLC vorgelegt hat. Dieser Bericht wird am

22. April 2022 auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht werden.

KPMG Forensic hat keine Beweise dafür gefunden, dass es systematisch

betrügerische oder die Gesellschaft ausplündernde Transaktionen mit

angeblich nahestehenden Personen gegeben hat. Allerdings hat KPMG Forensic

in der Dokumentation und in der Abwicklung einiger Transaktionen Mängel

festgestellt.

In Bezug auf die sogenannte Gerresheim-Transaktion mit einer angeblich

nahestehenden Person kann der Vorwurf, wonach der Verkaufspreis für die

Projektgesellschaft überhöht war, von KPMG Forensic nicht widerlegt werden,

jedoch ist aus Sicht von KPMG Forensic zweifelhaft, ob die der Transaktion

zugrunde liegende Bewertung von EUR 375 Mio. einen Fair Value gemäß IFRS 13

in gleicher Höhe darstellt. Die Gesellschaft ist gleichwohl nach wie vor der

Ansicht, dass der in der Transaktion vereinbarte Fair Value für die

Projektgesellschaft, der so auch in mehreren geprüften Jahresabschlüssen

abgebildet und testiert ist, korrekt ist.

Der Vorwurf, dass die von der Gesellschaft verwendete

LtV-Berechnungsmethodik zur Vermeidung von Verletzungen diesbezüglicher

Anleihebedingungen geändert worden ist, wird durch KPMG Forensic widerlegt.

Allerdings entsprechen die von der Gesellschaft und ihrer

Tochtergesellschaft Adler Real Estate AG aus den Anleihebedingungen

abgeleiteten Verschuldungsgrade ("LtV") nach Einschätzung von KPMG Forensic

den textlichen Vorgaben der jeweiligen Anleihebedingung nicht vollständig.

In der Sonderuntersuchung hat KPMG Forensic LtV-Berechnungen zu den

Quartalsenden der Jahre 2019 und 2020 mit ihrem abweichenden Verständnis der

Anleihebedingungen durchgeführt. Dabei ergaben sich unter Verwendung der

nach Ansicht von KPMG Forensic einzubeziehenden Positionen, jedoch ohne

Berücksichtigung der bilanziellen Korrekturen, keine Überschreitungen der in

den Anleihebedingungen festgelegten LtV-Schwellenwerte.

Unter Berücksichtigung einer von KPMG Forensic als notwendig erachteten

abgeleiteten bilanziellen Korrektur des Fair Values aus der

Gerresheim-Transaktion würde dies auf Ebene der Adler Real Estate AG, nicht

jedoch bei der Gesellschaft, zu einer einmaligen Überschreitung des

LtV-Schwellenwertes von 60 % zum Stichtag 30. September 2019 führen.

Großherzogtum Luxemburg, 21. April 2022

ADLER Group S.A.

Der Verwaltungsrat

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