Wolodymyr Selenskyj, Waffenlieferungen

Die Ukraine hofft auf westliche Raketen mit größerer Reichweite, um Russlands Angriffe abzuwehren.

18.10.2022 - 05:18:26

Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage. Aber das Land kämpft auch an anderen Fronten gegen den «Aggressor» - im Sport etwa. Die News im Überblick.

  • Der russische Präsident Wladimir Putin legt zum Gedenken an den 80. Jahrestag des Durchbruchs der Leningrader Blockade auf dem Piskarjowskoje-Friedhof in St. Petersburg Blumen nieder. - Foto: Mikhail Klimentyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

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  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach Skandalen um Korruption und Bereicherung im Staatsapparat ein entschlosseneres Vorgehen gegen Fehlverhalten angekündigt. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

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  • Ein Mann fährt in Bachmut mit seinem Fahrrad an einem Auto vorbei, das durch Beschuss zerstört wurde. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

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  • Eine russische Rakete wird in der Region Belgorod abgefeuert. - Foto: Vadim Belikov/AP/dpa

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  • Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht in Kiew mit Journalisten. - Foto: Andrew Kravchenko/AP/dpa

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  • Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko spricht nach einem russischen Drohnenangriff im Stadtzentrum zu Journalisten. - Foto: -/Ukrinform/dpa

    -/Ukrinform/dpa

  • Rettungskräfte sind nach einem russischen Drohnenangriff im Stadtzentrum von Kiew im Einsatz. - Foto: -/Ukrinform/dpa

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  • Menschen sitzen in einer Kiewer U-Bahn-Station, die als Luftschutzbunker dient. - Foto: Emilio Morenatti/AP/dpa

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  • Dunkle Städte: Nach Monaten des Krieges steht den Ukrainerinnen und Ukrainer nun ein Winter bevor, in denen Strom und Heizung vielerorts wohl nur sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen werden. - Foto: Leo Correa/AP/dpa

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  • Ukrainische Soldaten fahren in der Region Donezk auf einem Schützenpanzer. - Foto: -/AP/LIBKOS/dpa

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  • Kremlchef Wladimir Putin beim Besuch eines militärischen Ausbildungszentrums in der Region Rjasan. Dieses Foto wurde von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik via AP veröffentlicht. - Foto: Mikhail Klimentyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

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  • Ukrainische Soldaten fahren in der Region Donezk auf einem Schützenpanzer. - Foto: -/AP/LIBKOS/dpa

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  • Ukrainische Soldaten verfolgen auf Monitoren die Übertragung von Drohnen in einer unterirdischen Kommandozentrale in Bachmut. - Foto: Libkos/AP/dpa

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  • Der russische Präsident Wladimir Putin erwartet für sein Land keine Nachteile durch die von den G7-Ländern und der EU beschlossenen Preisobergrenze für russisches Öl. - Foto: Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

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  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trifft den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew. - Foto: Jesco Denzel/Bundespresseamt/dpa

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  • Die 50-Jährige Tamara trauert auf einem Friedhof in Mykolajiw um ihren einzigen Sohn, der bei einem russischen Bombenangriff getötet wurde. - Foto: Emilio Morenatti/AP/dpa

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  • Die Anwohner von Bachmut stehen in einer Schlange, um kostenloses Brot von Freiwilligen zu erhalten. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

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  • Anwohnerin Nina (72) trägt in Slowjansk hölzerne Trümmer in der Nähe ihres Hauses, das durch Beschuss vor einem Monat zerstört wurde. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

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  • Ukrainische Soldaten führen in Tschernihiw mit erbeuteten russischen T-72 Panzern eine militärische Übung durch. - Foto: Aleksandr Shulman/AP/dpa

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  • Ein Mann am Bahnhof von Dschankoj. - Foto: Uncredited/AP/dpa

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  • Ein ukrainischer Soldat kommuniziert über ein Walkie-Talkie über mögliche Verletzte in der Gegend um Terny. Die ukrainischen Truppen setzen ihre Gegenoffensive im Osten des Landes fort, stoßen aber in der Region Luhansk auf heftigen Widerstand. - Foto: Ashley Chan/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

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  • Feuerwehrleute entfernen russische Plakate in Cherson. - Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

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  • Ukrainische Soldaten beziehen Stellung an der Frontlinie in Donezk. - Foto: Roman Chop/AP/dpa

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  • Ein ukrainischer Soldat gedenkt in Kiew den Menschen, die bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften auf dem Maidan-Platz im Jahr 2014 ums Leben kamen. - Foto: Andrew Kravchenko/AP/dpa

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  • Rettungskräfte schauen auf die Trümmer eines zerstörten Wohnhauses in Saporischschja. - Foto: -/Ukrinform/dpa

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  • Ein ukrainischer Feuerwehrmann reißt in der kürzlich befreiten Stadt Cherson ein russisches Werbeplakat von einer Werbetafel. - Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

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  • Russlands Präsident Wladimir Putin während einer Zeremonie zur Verleihung von Goldstern-Medaillen an Helden Russlands. - Foto: Sergey Karpuhin/Pool Sputnik Kremlin via AP/dpa

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  • US-Präsident Joe Biden umarmt Brittney Griners Ehefrau Cherelle, nachdem die Basketballerin aus russischer Haft entlassen wurde. - Foto: Adam Schultz/White House/Planet Pix via ZUMA Press Wire/dpa

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  • Ein Anwohner verlässt sein Wohnhaus in Bachmut, das nach einem Beschuss in Flammen steht. - Foto: Libkos/AP/dpa

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  • Ein Polizist in Awdijiwka beschenkt Menschen mit Mandarinen und Äpfeln in der Vorweihnachtszeit in einem als Bunker genutzten Keller eines Wohnhauses. - Foto: Libkos/AP/dpa

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  • Ukrainische Soldaten feuern in Bachmut eine Haubitze auf russische Stellungen. - Foto: Libkos/AP/dpa

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  • Die Überreste einer Rakete liegen am Straßenrand in Kiew. - Foto: Felipe Dana/AP/dpa

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  • Menschen halten sich in einer U-Bahn-Station in Kiew auf, die während eines Raketenangriffs als Luftschutzbunker genutzt wird. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

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  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew. - Foto: Ukraine Presidency/Ukrainian Pre/Planet Pix via ZUMA Press Wire/dpa

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  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew. - Foto: Ukraine Presidency/Ukrainian Pre/Planet Pix/ZUMA/dpa

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  • Einsatzkräfte tragen die Leiche einer Person, die bei einem Hubschrauberabsturz auf dem Gelände eines Kindergartens ums Leben kam. - Foto: Sergei Chuzavkov/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

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  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (l) und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron im vergangenen Sommer in Kiew. - Foto: Ludovic Marin/AFP POOL/AP/dpa

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  • Ein ukrainischer Militärflugplatz in Cherson nahe der Frontlinie. - Foto: Libkos/AP/dpa

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  • Ein Zivilist geht in Soledar an schwer beschädigten Wohngebäuden vorbei. Angehörige der berüchtigten russischen Söldnertruppe Wagner haben die Eroberung des Ortes verkündet. - Foto: Libkos/AP/dpa

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  • Menschen gehen an der Stelle vorbei, an der ein Hubschrauber abgestürzt ist. - Foto: Daniel Cole/AP/dpa

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  • Ukrainische Soldaten bereiten in Cherson eine von den USA gelieferte M777 Haubitze für den Beschuss einer feindlichen Stellung vor. - Foto: Libkos/AP/dpa

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Der russische Präsident Wladimir Putin legt zum Gedenken an den 80. Jahrestag des Durchbruchs der Leningrader Blockade auf dem Piskarjowskoje-Friedhof in St. Petersburg Blumen nieder. - Foto: Mikhail Klimentyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpaDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach Skandalen um Korruption und Bereicherung im Staatsapparat ein entschlosseneres Vorgehen gegen Fehlverhalten angekündigt. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpaEin Mann fährt in Bachmut mit seinem Fahrrad an einem Auto vorbei, das durch Beschuss zerstört wurde. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpaEine russische Rakete wird in der Region Belgorod abgefeuert. - Foto: Vadim Belikov/AP/dpaWolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht in Kiew mit Journalisten. - Foto: Andrew Kravchenko/AP/dpaKiews Bürgermeister Vitali Klitschko spricht nach einem russischen Drohnenangriff im Stadtzentrum zu Journalisten. - Foto: -/Ukrinform/dpaRettungskräfte sind nach einem russischen Drohnenangriff im Stadtzentrum von Kiew im Einsatz. - Foto: -/Ukrinform/dpaMenschen sitzen in einer Kiewer U-Bahn-Station, die als Luftschutzbunker dient. - Foto: Emilio Morenatti/AP/dpaDunkle Städte: Nach Monaten des Krieges steht den Ukrainerinnen und Ukrainer nun ein Winter bevor, in denen Strom und Heizung vielerorts wohl nur sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen werden. - Foto: Leo Correa/AP/dpaUkrainische Soldaten fahren in der Region Donezk auf einem Schützenpanzer. - Foto: -/AP/LIBKOS/dpaKremlchef Wladimir Putin beim Besuch eines militärischen Ausbildungszentrums in der Region Rjasan. Dieses Foto wurde von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik via AP veröffentlicht. - Foto: Mikhail Klimentyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpaUkrainische Soldaten fahren in der Region Donezk auf einem Schützenpanzer. - Foto: -/AP/LIBKOS/dpaUkrainische Soldaten verfolgen auf Monitoren die Übertragung von Drohnen in einer unterirdischen Kommandozentrale in Bachmut. - Foto: Libkos/AP/dpaDer russische Präsident Wladimir Putin erwartet für sein Land keine Nachteile durch die von den G7-Ländern und der EU beschlossenen Preisobergrenze für russisches Öl. - Foto: Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpaBundespräsident Frank-Walter Steinmeier trifft den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew. - Foto: Jesco Denzel/Bundespresseamt/dpaDie 50-Jährige Tamara trauert auf einem Friedhof in Mykolajiw um ihren einzigen Sohn, der bei einem russischen Bombenangriff getötet wurde. - Foto: Emilio Morenatti/AP/dpaDie Anwohner von Bachmut stehen in einer Schlange, um kostenloses Brot von Freiwilligen zu erhalten. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpaAnwohnerin Nina (72) trägt in Slowjansk hölzerne Trümmer in der Nähe ihres Hauses, das durch Beschuss vor einem Monat zerstört wurde. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpaUkrainische Soldaten führen in Tschernihiw mit erbeuteten russischen T-72 Panzern eine militärische Übung durch. - Foto: Aleksandr Shulman/AP/dpaEin Mann am Bahnhof von Dschankoj. - Foto: Uncredited/AP/dpaEin ukrainischer Soldat kommuniziert über ein Walkie-Talkie über mögliche Verletzte in der Gegend um Terny. Die ukrainischen Truppen setzen ihre Gegenoffensive im Osten des Landes fort, stoßen aber in der Region Luhansk auf heftigen Widerstand. - Foto: Ashley Chan/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpaFeuerwehrleute entfernen russische Plakate in Cherson. - Foto: Bernat Armangue/AP/dpaUkrainische Soldaten beziehen Stellung an der Frontlinie in Donezk. - Foto: Roman Chop/AP/dpaEin ukrainischer Soldat gedenkt in Kiew den Menschen, die bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften auf dem Maidan-Platz im Jahr 2014 ums Leben kamen. - Foto: Andrew Kravchenko/AP/dpaRettungskräfte schauen auf die Trümmer eines zerstörten Wohnhauses in Saporischschja. - Foto: -/Ukrinform/dpaEin ukrainischer Feuerwehrmann reißt in der kürzlich befreiten Stadt Cherson ein russisches Werbeplakat von einer Werbetafel. - Foto: Bernat Armangue/AP/dpaRusslands Präsident Wladimir Putin während einer Zeremonie zur Verleihung von Goldstern-Medaillen an Helden Russlands. - Foto: Sergey Karpuhin/Pool Sputnik Kremlin via AP/dpaUS-Präsident Joe Biden umarmt Brittney Griners Ehefrau Cherelle, nachdem die Basketballerin aus russischer Haft entlassen wurde. - Foto: Adam Schultz/White House/Planet Pix via ZUMA Press Wire/dpaEin Anwohner verlässt sein Wohnhaus in Bachmut, das nach einem Beschuss in Flammen steht. - Foto: Libkos/AP/dpaEin Polizist in Awdijiwka beschenkt Menschen mit Mandarinen und Äpfeln in der Vorweihnachtszeit in einem als Bunker genutzten Keller eines Wohnhauses. - Foto: Libkos/AP/dpaUkrainische Soldaten feuern in Bachmut eine Haubitze auf russische Stellungen. - Foto: Libkos/AP/dpaDie Überreste einer Rakete liegen am Straßenrand in Kiew. - Foto: Felipe Dana/AP/dpaMenschen halten sich in einer U-Bahn-Station in Kiew auf, die während eines Raketenangriffs als Luftschutzbunker genutzt wird. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpaDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew. - Foto: Ukraine Presidency/Ukrainian Pre/Planet Pix via ZUMA Press Wire/dpaDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew. - Foto: Ukraine Presidency/Ukrainian Pre/Planet Pix/ZUMA/dpaEinsatzkräfte tragen die Leiche einer Person, die bei einem Hubschrauberabsturz auf dem Gelände eines Kindergartens ums Leben kam. - Foto: Sergei Chuzavkov/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpaDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (l) und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron im vergangenen Sommer in Kiew. - Foto: Ludovic Marin/AFP POOL/AP/dpaEin ukrainischer Militärflugplatz in Cherson nahe der Frontlinie. - Foto: Libkos/AP/dpaEin Zivilist geht in Soledar an schwer beschädigten Wohngebäuden vorbei. Angehörige der berüchtigten russischen Söldnertruppe Wagner haben die Eroberung des Ortes verkündet. - Foto: Libkos/AP/dpaMenschen gehen an der Stelle vorbei, an der ein Hubschrauber abgestürzt ist. - Foto: Daniel Cole/AP/dpaUkrainische Soldaten bereiten in Cherson eine von den USA gelieferte M777 Haubitze für den Beschuss einer feindlichen Stellung vor. - Foto: Libkos/AP/dpa

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Sanktionen gegen 185 Unternehmen und Personen in Kraft gesetzt, die Russlands Angriffskrieg unterstützen. Bestraft werden demnach Firmen und Unternehmer, die im Auftrag des «Aggressorstaates» Personal und Militärtechnik per Bahn transportieren, sagte Selenskyj in seiner gestern veröffentlichten allabendlichen Videobotschaft. Das beschlagnahmte verfügbare Vermögen komme der Landesverteidigung zugute, sagte er.

Auch belarussische Firmen, die Russland bei den Transporten unterstützen, stehen auf der am Abend veröffentlichten Liste mit 182 Firmen und 3 Personen. Die Ukraine arbeite daran, dass auch andere Staaten die Aktiva der Firmen blockierten. Zugleich dankte Selenskyj «allen, die helfen, die Sanktionen gegen Russland zu verstärken» und jenen Ermittlern, die Russlands Umgehung der Strafmaßnahmen aufdeckten und verfolgten.

Debatte um Olympische Spiele in Paris

Mit Nachdruck forderte der Präsident einmal mehr, dass Russland im nächsten Jahr nicht zu den Olympischen Spielen in Paris zugelassen werde. Wie Selenskyj mitteilte, schrieb er den Präsidenten der führenden internationalen Sportvereinigungen, sie mögen sich festlegen mit Blick auf Pläne des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), russische Athletinnen und Athleten wieder in den Weltsport einzubinden.

Die Ukraine droht mit einem Boykott der Spiele in Paris, sollten Sportlerinnen und Sportler aus Russland oder Belarus dort zugelassen werden. Auch Belarus ist aus Sicht der Ukraine Kriegspartei. Selenskyj hatte zuvor betont, dass die olympischen Prinzipien unvereinbar seien mit Krieg.

Niemand könne darüber hinwegsehen, dass Russland täglich seinen Terror fortsetze, sagte Selenskyj. In der Stadt Kostjantyniwka im Gebiet Donezk seien bei russischen Raketenangriffen gegen Wohngebäude gestern drei Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden. Der Präsident betonte mit Blick auf die in Aussicht gestellten Militärhilfen des Westens, dass die Ukraine dringend Raketen mit größerer Reichweite benötige, um solche Angriffe abzuwehren.

Russland wirft Ukraine Beschuss von Krankenhaus vor

Das russische Verteidigungsministerium hat den ukrainischen Streitkräften den gezielten Beschuss eines Krankenhauses in der Region Luhansk vorgeworfen. Das Ministerium in Moskau teilte gestern Abend mit, das Krankenhaus in Nowoajdar sei durch einen Mehrfachraketenwerfer des US-Typs Himars beschossen worden. Dabei seien 14 Menschen getötet und 24 Patienten und Klinik-Mitarbeiter verletzt worden. Die Region Luhansk ist weitgehend von Russland besetzt. Die Angaben waren von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. Das Ministerium veröffentlichte zunächst weder Videos noch Fotos von dem Einschlag, der sich bereits am Morgen ereignet haben soll.

Das Ministerium warf den ukrainischen Streitkräften einen «absichtlichen Raketenschlag» gegen das zivile Krankenhaus vor, es handele sich um ein «schweres Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes». Beweise veröffentlichte die Behörde zunächst nicht. Die Verantwortlichen würden gefunden und zur Rechenschaft gezogen.

Kanzler Scholz will weiter mit Putin telefonieren

Bundeskanzler Olaf Scholz will auch weiterhin versuchen, in direkten Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf ein Ende des Krieges gegen die Ukraine hinzuwirken. «Ich werde auch wieder mit Putin telefonieren - weil es nötig ist, dass miteinander gesprochen wird», sagte der SPD-Politiker dem «Tagesspiegel». Solange Russland den Krieg in unverminderter Aggression weiterführe, werde sich die jetzige Situation nicht ändern, sagte Scholz. «Mir ist aber wichtig, dass die Gespräche immer wieder auf das eigentliche Thema zurückkommen: Wie kommt die Welt aus dieser schrecklichen Lage heraus? Die Voraussetzung dafür ist klar: der Rückzug russischer Truppen.»

Mit Blick auf neue Forderungen zur Lieferung von Kampfjets in die Ukraine warnte Scholz vor einem «ständigen Überbietungswettbewerb» um Waffensysteme. Die Frage der Kampfflugzeuge stelle sich gar nicht. «Wenn, kaum dass eine Entscheidung getroffen ist, in Deutschland die nächste Debatte beginnt, wirkt das wenig seriös und erschüttert das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in staatliche Entscheidungen», betonte Scholz mit Hinweis auf den jüngsten Entschluss, Kampfpanzer an Kiew zu liefern. Er bekräftigte: «Ein deutscher Kanzler, der seinen Amtseid ernst nimmt, muss alles dafür tun, dass aus dem Krieg Russlands gegen die Ukraine kein Krieg wird zwischen Russland und der Nato.» Er werde «eine solche Eskalation nicht zulassen».

Während seines Lateinamerika-Besuchs betonte Scholz erneut, es handle sich um einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine. «Daran ändert sich nichts dadurch, dass wir die Ukraine mit finanzieller, humanitärer Hilfe ausstatten oder Waffen liefern», sagte der Kanzler gestern Abend (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires.

Argentinien plant keine Waffenlieferung an Ukraine

Der argentinische Präsident Alberto Fernández erteilte bei Scholz' Besuch in Südamerika einer möglichen Waffenlieferung Argentiniens an die Ukraine eine Absage. «Ich kann nicht über Entscheidungen urteilen, die andere Länder treffen», sagte Fernández in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Scholz. «Argentinien und Lateinamerika denken nicht daran, Waffen an die Ukraine oder irgendein anderes Land in einem Konflikt zu schicken.» Er könne aber versichern, dass der Kanzler und er sich am meisten wünschten, dass der Frieden so bald wie möglich wiederhergestellt werde.

Scholz, der zu einem viertägigen Besuch in Argentinien, Chile und Brasilien ist, hatte dem Medienverbund «Grupo de Diarios América» gesagt, der Ukraine-Krieg sei «keine rein europäische Angelegenheit».

Was heute wichtig wird

Die russischen Truppen und die Privatarmee des Putin-Vertrauten Jewgeni Prigoschin setzen ihre Angriffe im Donbass fort. Sie hatten zuletzt von Fortschritten und Kampferfolgen gesprochen, die von unabhängiger Seite nicht überprüfbar sind und aus Sicht von westlichen Experten von Moskau womöglich übertrieben dargestellt werden. Die Ukraine betont, den Angriffen standzuhalten.

@ dpa.de