Ausland, USA

Deutschland kann wegen der altersschwachen Kampfjets der Bundeswehr seine Nato-Bündnisverpflichtungen nicht einhalten.

31.03.2018 - 08:02:47

Deutsche Tornados nicht Nato-tauglich

In einem vertraulichen Bericht schreibt das Bundesverteidigungsministerium (BMVg), dass die 93 Tornados deshalb sofort umfangreich modernisiert werden müssten. Das IT-System und die Verkabelung der in den Achtzigerjahren eingeführten Jets, die im Ernstfall auch US-amerikanische Atombomben abwerfen sollen, gelten als veraltet.

Der Jet ist daher nicht ausreichend abhörsicher und verfügt über kein kryptiertes Kommunikationssystem. Im jetzigen Zustand "könnte das Waffensystem Tornado an keinem Nato-Einsatz mehr teilnehmen", heißt es im BMVg-Papier, aus dem der "Spiegel" zitiert. Die Modernisierung bedeute noch nicht abschätzbare "Mehrkosten in Millionenhöhe". Ebenso besitzt der Tornado bis heute kein von der Nato gefordertes Freund-Feind-Erkennungssystem, das irrtümliche Angriffe auf alliierte Jets vermeiden soll. Der Einbau der Geräte in die deutschen Tornados sei bis 2019 "nicht mehr realisierbar", so der Bericht. Trotz der Mängel hat Deutschland bei der Nato zehn Tornados für deren Eingreiftruppe angemeldet. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte 2016 entschieden, die Tornados noch bis 2035 und damit länger als geplant zu nutzen. In der Zwischenzeit will sie einen marktverfügbaren Nachfolger aussuchen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

DIHK: Merkel-Besuch bei Trump wichtig und notwendig Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat angesichts des Streits um Zölle den Besuch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei US-Präsident Donald Trump als "wichtige und notwendige Gelegenheit" gewürdigt, für globale Regeln zu werben und vor den Gefahren von Protektionismus zu warnen. (Ausland, 26.04.2018 - 13:30) weiterlesen...

BDI fürchtet Belastungsprobe durch US-Strafzölle Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, warnt vor einer "großen Belastungsprobe" im transatlantischen Verhältnis. (Ausland, 26.04.2018 - 13:19) weiterlesen...

Berichte: US-Strafzölle sollen ab Mai auch für EU gelten Die US-Strafzölle auf Stahl- und Aluminium-Importe sollen ab Mai offenbar auch für die EU gelten. (Ausland, 26.04.2018 - 10:58) weiterlesen...

CDU-Politiker Beyer: Keine Konkurrenz zwischen Merkel und Macron Der neue Koordinator der Bundesregierung für die transatlantische Zusammenarbeit, Peter Beyer, sieht keine Konkurrenz zwischen der Bundeskanzlerin und Frankreichs Präsidenten im Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump. (Ausland, 26.04.2018 - 08:51) weiterlesen...

Transatlantik-Koordinator dringt auf Lösung im Handelskonflikt Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt, Peter Beyer (CDU), dringt vor dem Besuch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei US-Präsident Donald Trump auf eine Lösung im Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten. (Ausland, 26.04.2018 - 01:02) weiterlesen...

Beyer: Trumps Twitter-Aktivitäten haben Politik verändert Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Peter Beyer (CDU), ist überzeugt, dass sich die internationale Politik dadurch verändert hat, dass US-Präsident Donald Trump auf Twitter sehr aktiv ist. (Ausland, 26.04.2018 - 01:02) weiterlesen...