Ausland, USA

Der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers ist der Meinung, dass die US-Regierung unter Donald Trump Gefahr läuft, sich international zu isolieren, wenn sie beim bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg nicht auf einen kooperativeren Kurs einschwenkt.

23.06.2017 - 08:05:26

Ex-US-Finanzminister will Kurskorrektur der USA vor G20-Gipfel

"Das Treffen gibt der Trump-Regierung die Chance, ihre Botschaft an die internationale Gemeinschaft zu überdenken", sagte der Harvard-Ökonom, der sich auf Einladung der American Academy in Berlin aufhielt, dem "Handelsblatt" und der "Wirtschaftswoche". Es gehe darum, dass internationale Kooperation für alle nützlich sein könne und nicht notwendigerweise zu Gewinnern und Verlierern führe.

Die US-Regierung müsse klarmachen, dass sie das erkannt habe. Summers forderte insbesondere die Wirtschaftsvertreter in den USA auf, mehr Druck auf die neue Regierung auszuüben. "Ich denke, es ist an den Managern in den USA, ihre Stimme zu erheben." Es gehe zum Beispiel darum, dass die USA stark von einer offenen Weltwirtschaft und einer demokratischen Ordnung profitieren würden. Deshalb sei es notwendig, dass aus allen Teilen der US-Zivilgesellschaft eine klare Botschaft komme, dass diese Werte wichtig seien. Der frühere Berater von US-Präsident Barack Obama forderte einen "verantwortungsvollen Nationalismus" und grenzte sich damit gegenüber dem ökonomischen Nationalismus der Regierung Trump ab. "Das bedeutet, dass Regierungen und Bürger eine globale Kooperation zwischen den Nationen unterstützen sollten. Dazu müssen sie allerdings die Vorteile dieser Kooperation erkennen", betonte Summers. Voraussetzung sei, dass auf internationaler Ebene wie dem G20-Treffen in Hamburg mehr über die Sorgen und Nöte der Mittelklasse gesprochen werde.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Bundesfinanzministerium hält Trump für Konjunkturrisiko Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) rechnet auch für die kommenden Jahre mit einer robusten Konjunkturentwicklung. (Ausland, 26.05.2018 - 08:14) weiterlesen...

Ex-BND-Chef kritisiert Konsequenzen aus Snowden-Enthüllungen Fünf Jahre nach den Enthüllungen des NSA-Datenskandals durch den US-Whistleblower Edward Snowden kritisiert der damalige Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), Gerhard Schindler, dass Deutschland zu wenig Konsequenzen gezogen habe. (Ausland, 25.05.2018 - 18:49) weiterlesen...

Trump: Nordkorea-Gipfel könnte doch noch stattfinden US-Präsident Donald Trump will nicht ausschließen, dass das Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un doch noch stattfindet. (Ausland, 25.05.2018 - 16:08) weiterlesen...

Röttgen: USA müssen weiter auf Nordkorea einwirken Der CDU-Politiker Norbert Röttgen hat die USA aufgefordert, auch nach dem abgesagten Gipfeltreffen weiter auf Nordkorea einzuwirken. (Ausland, 25.05.2018 - 14:03) weiterlesen...

FDP will Handelsgipfel als Signal an Trump Der europapolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Michael Georg Link, hat nach den deutsch-chinesischen Regierungsgesprächen einen Handelsgipfel gefordert. (Ausland, 25.05.2018 - 03:01) weiterlesen...

Ischinger kritisiert Trump als Störer und Zerstörer Der ehemalige deutsche Botschafter in Washington, Wolfgang Ischinger, hat die Absage des Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un scharf kritisiert. (Ausland, 25.05.2018 - 00:02) weiterlesen...