Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ausland, Russland

Der Chef der russischen Anti-Doping-Agentur (RUSADA), Juri Ganus, hat beklagt, dass noch immer eine alte Garde aus Beamten, Funktionären und Athleten, die mit schmutzigen Methoden arbeiteten, große Teile des Sports in Russland bestimme.

15.11.2019 - 18:04:46

RUSADA-Chef will Austausch von russischen Beamten und Funktionären

Es gebe zwar integre Amtsträger, Trainer und Sportler, doch die hätten kaum etwas zu melden, sagte Ganus dem "Spiegel". Er fordert deshalb einschneidende Veränderungen im russischen Sport, der seit Jahren Schlagzeilen mit Dopingskandalen macht: "Die alten Funktionäre in Ministerien und Sportverbänden müssen weg, sonst ändert sich nie etwas", so der RUSADA-Chef weiter.

Russland stand jüngst im Verdacht, im umfangreichen Maße Kontrollergebnisse von Dopingtests von Sportlern nachträglich gefälscht zu haben. Ganus selbst hat dies öffentlich gemacht. Noch bis in den Januar dieses Jahres sollen Tausende Testwerte russischer Athleten nachträglich verändert worden sein. Darunter sind auch Informationen über Athleten, die 2014 in Sotschi bei den Olympischen Spielen dabei waren. Sportminister Pawel Kolobkow sagte, es habe keine Manipulationen gegeben. Er spricht von technischen Problemen. "Das ist Blödsinn", sagte Ganus, der wegen seiner öffentlichen Kritik in Russland verleumdet und bedroht wird, dem "Spiegel". Der russische Sportminister lebe in einer Welt der Illusion, so der RUSADA-Chef weiter. An diesem Sonntag wird das Compliance Review Committee der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA dem Exekutivkomitee empfehlen, ob und wie Russland nun wieder sanktioniert werden könnte. Eine finale Entscheidung wird für Anfang Dezember erwartet. Ganus sieht die Teilnahme Russlands an Olympia 2020 und 2022 gefährdet.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Maas: Putin sagt zu Tiergarten-Mord die Unwahrheit Außenminister Heiko Maas (SPD) wirft Russlands Präsident Wladimir Putin vor, im Fall des Tiergarten-Mordes die Unwahrheit zu sagen. (Ausland, 13.12.2019 - 00:10) weiterlesen...

Transatlantik-Koordinator kritisiert Sanktionen gegen Nord Stream 2 Der Koordinator der Bundesregierung für die transatlantischen Beziehungen, Peter Beyer, hat die geplanten US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 kritisiert. (Ausland, 12.12.2019 - 18:53) weiterlesen...

Nord Stream 2: Union lehnt Forderungen nach Sanktionen gegen USA ab Im Streit über die Gaspipeline Nord Stream 2 hat die Union Forderungen aus der deutschen Wirtschaft nach Sanktionen gegen die USA widersprochen. (Ausland, 12.12.2019 - 15:31) weiterlesen...

DIW sieht Energieversorgung bei möglichem Nord-Stream-2-Aus ungefährdet Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht die Energieversorgung in Deutschland durch ein mögliches Aus der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 nicht gefährdet. (Ausland, 12.12.2019 - 14:40) weiterlesen...

Maas verurteilt geplante US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat die geplanten US-Sanktionen gegen an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 beteiligte Firmen scharf verurteilt. (Ausland, 12.12.2019 - 13:09) weiterlesen...

Röttgen zeigt Verständnis für US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen CDU), hat Verständnis für US-Sanktionen gegen Firmen im Zusammenhang mit der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 gezeigt. (Ausland, 12.12.2019 - 12:27) weiterlesen...