Ausland, Mali

Der Bundeswehr-Einsatz in Mali sollte nach Ansicht von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) möglichst verlängert werden.

15.09.2022 - 18:14:01

Baerbock wirbt für Fortsetzung des Mali-Einsatzes

WASHINGTON - Ein Streik von Güterbahnmitarbeitern in den USA ist vorerst abgewendet worden. Das Weiße Haus gab am Donnerstag eine vorläufige Tarifeinigung zwischen Gewerkschaften und Unternehmen bekannt. Präsident Joe Biden bezeichnete den Kompromiss als "wichtigen Sieg für Wirtschaft und Amerikaner". Experten hatten den ab Freitag drohenden Streik als großes Risiko für die US-Konjunktur betrachtet, da ein wesentlicher Teil des Güterverkehrs betroffen gewesen wäre. Die bestehenden Probleme in den Lieferketten wären durch die Blockade noch verstärkt worden. Ganz gebannt ist die Gefahr aber noch nicht - die Gewerkschaften müssen die Einigung noch abschließend bestätigen.

Biden empfing die Unterhändler am Donnerstag im Weißen Haus und trat mit ihnen im Rosengarten der Regierungszentrale auf. "Mit dieser Vereinbarung kann erheblicher Schaden abgewendet werden, der bei einem Stillstand entstanden wäre", sagte er. "Das Eisenbahnsystem unseres Landes ist das Rückgrat unserer Lieferketten." Nach Angaben aus dem Weißen Haus hatte sich Biden am Vorabend per Telefon selbst zu den Verhandlungen zugeschaltet und gemahnt, es wäre nicht hinnehmbar, wenn der Güterverkehr zum Erliegen käme.

Die US-Passagierbahn Amtrak teilte am Donnerstag mit Blick auf die vorläufige Einigung mit, man arbeite daran, nun möglichst schnell gestrichene Zugverbindungen wiederherzustellen. Amtrak hatte am Mittwoch angekündigt, wegen des drohenden Streiks ab diesem Donnerstag vorsorglich alle Fernverkehrszüge zu annullieren. Die Anpassungen seien notwendig, um sicherzustellen, dass die Züge ihre Endbahnhöfe erreichen könnten, bevor der Güterverkehr unterbrochen werde, falls in den Verhandlungen keine Einigung erzielt werde, hieß es zur Begründung. Amtrak nutzt die von Güterbahnen unterhaltenen Gleise mit.

@ dts-nachrichtenagentur.de