Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ausland, Großbritannien

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich im Falle des Austritts von Großbritannien aus der Europäischen Union gegen Kontrollen an der Grenze zwischen Irland und Nordirland ausgesprochen.

02.10.2019 - 13:40:29

Brexit: Johnson will keine Kontrollen an irischer Grenze

Man werde "unter keinen Umständen" Kontrollen an oder in der Nähe von Nordirland zulassen, sagte Johnson am Mittwoch auf dem Parteitag der Conservative Party in Manchester. Man werde den Friedensprozess und das Karfreitagsabkommen respektieren.

"Lasst uns den Brexit zu Ende bringen. Wir können, wir müssen und wir werden das machen", so der britische Premierminister weiter. Man werde einen neuen Deal mit der EU verhandeln. Man werde am 31. Oktober die EU verlassen, egal was auch immer passieren werde. Man müsse eine neue "positive Handelsbeziehung mit der EU" aufbauen. Es könne nicht oft genug hervorgehoben werden, "dass dies kein antieuropäisches Land ist. Wir sind Europäer", sagte Johnson. Am heutigen Mittwoch würden "konstruktive und vernünftige" Vorschläge gemacht, die "einen Kompromiss für beide Seiten vorsehen". Zudem kritisierte der britische Premierminister den Labour-Chef Jeremy Corbyn. Dieser habe eine "Reihe von schädlichen Ideen" vorgetragen, sagte Johnson. Der Labour-Chef wolle eine "Vier-Tage-Woche haben, da würden die Niedriglöhne sinken. Er möchte Privatschulen enteignen und auch verbieten", so der britische Premierminister weiter. Dies würde den Steuerzahler "sieben Milliarden Pfund" kosten. Zudem wolle Corbyn die englische Schulaufsicht Ofsted verbieten. "Er hat einen ganzen Absatz vorgesehen, in dem steht, was er die letzten drei Jahre schon gesagt hat. Er will jetzt Wahlen haben. Jedenfalls wollte er das sagen", sagte Johnson. Das Problem sei aber, dass ihm dies zensiert worden sei. "Wir haben also das erstaunliche Schauspiel, dass der Oppositionsführer von seinen Kollegen daran gehindert wird, seine verfassungsrechtliche Funktion zu erfüllen, mich aus dem Amt zu drängen", so der britische Premierminister weiter.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Maas stellt Bedingungen für Brexit-Verschiebung Nach der erneuten Abstimmungsniederlage für Großbritanniens Premierminister Boris Johnson im britischen Unterhaus hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) Bedingungen für eine mögliche Brexit-Verschiebung bis Ende Januar gestellt. (Ausland, 23.10.2019 - 09:12) weiterlesen...

Terrorismus-Experte: IS könnte instabile Lage in Syrien nutzen Der Terrorismus-Experte Peter Neumann hat vor einem möglichen Erstarken der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) durch die türkische Offensive in Nordsyrien gewarnt. (Ausland, 23.10.2019 - 01:02) weiterlesen...

Britischen Unterhaus lehnt Johnsons Brexit-Zeitplan ab Das britische Unterhaus hat den Zeitplan des britischen Premierministers Boris Johnson für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union abgelehnt. (Ausland, 22.10.2019 - 21:45) weiterlesen...

Britisches Parlament billigt Brexit-Deal nach zweiter Lesung Das britische Unterhaus hat nach zweiter Lesung dem Gesetzesrahmen für den Brexit-Deal zugestimmt, auf den sich die Europäische Union und Großbritannien am vergangenen Donnerstag geeinigt haben. (Ausland, 22.10.2019 - 20:42) weiterlesen...

Vorerst keine neue Abstimmung über Brexit-Deal Das britische Unterhaus kann vorerst nicht erneut über den mit der EU ausgehandelten Brexit-Deal abstimmen. (Ausland, 21.10.2019 - 16:52) weiterlesen...

EU-Parlamentsvize Beer rechnet mit Brexit-Aufschub Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Nicola Beer (FDP), rechnet mit einer kurzfristigen Verschiebung des EU-Austritts Großbritanniens. (Ausland, 21.10.2019 - 13:27) weiterlesen...